AT153223B - Verfahren zur Herstellung eines Hohlgebäckes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Hohlgebäckes.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung eines Hohlgebäckes. Die Erfindung betrifft die Herstellung eines Hohlgebäekes, das mit verschiedenen Nahrungmitteln gefüllt werden kann und mit einem Stiel oder Haltestäbchen versehen ist, welcher ein bequemes Halten und eine hygienisch einwandfreie Handhabung bei der Herstellung, beim Versand sowie beim Wärmen bzw. Einkühlen und beim Verzehren ermöglicht. In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt im Schnitt einen mit einem Stiel 2 versehenen Hohlkörper 1, der mit einer unten offenen Aushöhlung 4 versehen ist, die durch einen Blechdeckel 6 abgeschlossen ist. Fig. 2 zeigt, ebenfalls im Schnitt, eine andere Ausführungsform des Hohlgebäckes, bei welcher der Hohlraum 4 allseits geschlossen und mit einer Einfüllöffnung 5 versehen ist. Der Hohlraum 4 kann auf mechanische Weise, z. B. durch Formen eines Teiges um einen Kern, oder auch auf chemischem Wege, durch ein gasentwiekelndes Mittel, gebildet werden. Der Körper 1 kann aus Brot-oder ähnlichem Teig, aus einer backfähigen Masse von Fleisch und Mehl oder aus andet n Nahrungsmitteln, die in der Hitze fest werden, hergestellt werden. Zur Herstellung des in Fig. 1 dargestellten Hohlgebäckes wird die oben angegebene Masse um einen Dorn oder Kern geformt, der der Form des Hohlraumes 4 entspricht und in üblicher Weise mit Fett od. dgl. bestrichen wurde, um ein Ankleben des Teiges zu verhindern. Hiebei wird der z. B. aus einem Holzstäbchen bestehende Stiel 2 mit eingeformt. Es ist für die Haltbarkeit von Vorteil, wenn der eingeformte Teil des Stückes 2 nicht bis in den Hohlraum 4 reicht. Hierauf wird der Teig, gegebenenfalls nachdem er "gehen" gelassen wurde, im Ofen gebacken, wodurch der Körper 1 eine ziemlich grosse Festigkeit erhält. Überraschenderweise hat sich ergeben, dass der Stiel 2 nach dem Backen sehr fest haftet, so dass das Gebäck an ihm erfasst und in hygienisch einwandfreier Weise gehandhabt werden kann. Der Hohlraum 4 kann vor oder nach dem Backen, auch unmittelbar vor dem Verzehren, mit irgendeinem Nahrungsmittel gefüllt werden, z. B. Fleh ; chragout, Marmelade, Gemüse od. dgl. Zum Abschliessen des Hohlraumes 4 dient eine Blechkappe oder ein Blechscheibehen 6, die mit einem seitlichen Lappen 7 zum Ergreifen und zur Erleichterung des Öffnens versehen sind. Hiedurch wird, besonders wenn das Blechseheibchen 6 vor dem Backen aufgesetzt wird, ein luftdichter Abschluss des Hohlraumes 4 und infolgedessen eine vorzügliche Haltbarkeit der Fülle erzielt. Das Scheibchen 6 ist in seiner Form der Oberfläche der üblichen Herd-oder sonstigen Heizplatten angepasst, also eben oder leicht gewölbt, so dass das Hohlgebäck samt Fülle vor dem Verzehren auf einer Heizplatte 8 gewärmt werden kann. Der Stiel 2 gestattet hiebei ein bequemes Anfassen, auch im heissen Zustand. Das Gebäck kann auch im gefüllten Zustand auf eine gekühlte Platte 8 aufgesetzt werden, z. B. um den Inhalt frisch zu halten oder vor dem Verzehren zu kühlen. Die Wärme und Kälte teilt sich durch das dicht anliegende Bleehscheibehen 6 leicht der Fülle mit. Das Hohlgebäck gemäss Fig. 2 wird aus einer ähnlichen Masse, wie früher eiwähnt, geformt, wobei der Hohlraum 4 z. B. durch ein Treibmittel und die Öffnung 5 durch Anstechen gebildet wird. Der Stiel 2 wird wiederum eingeformt und eingebacken. Der Stiel 2 kann mit einem Fussseheibchen 3 versehen sein, so dass das ganze Gebäekstüek auf den Tisch oder einen Teller gestellt werden kann und seine Oberfläche die Tischplatte od. dgl. nicht berührt. Die Füllung erfolgt durch die Öffnung 5, die in manchen Fällen, z. B. bei Einbringung der Fülle vor dem Backen, auch wegfallen kann. In allen Fällen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, den Stiel 2 in einer gegenüber den andern Begrenzungen des Hohlraumes 4 verdickten Wand des Hohlkörpers J ? anzuordnen. <Desc/Clms Page number 2> Es ist-zwar schon bekannt, verschiedene Lebensmittel, die aber keine Hohlräume aufweisen, wie verzuckerte Früchte, Bonbons, eiscremeähnliche Präparate und geräucherte Fische auf Holz- stäbchen aufzuspiessen bzw. die Enden von Holzstäbchen einfrieren zu lassen und diese Produkte mit den Holzstäbchen in den Verkehr zu bringen. Mit Ausnahme der Eiscreme war es aber in diesen Fällen erforderlich, lange Stäbchen zu verwenden und die Gegenstände auf dieselben aufzuspiessen. Trotzdem konnte auf diese Weise ein sicheres Haften der Gegenstände auf den Stäbchen nicht erzielt werden. Gemäss der Erfindung werden dagegen Stäbchen in backfähigen Massen durch Einbacken, also durch Hitze befestigt, wodurch ein sicheres Haften auch kurzer, daher billiger Stäbchen erzielt wird und ein Aufspiessen, das die Hohlräume und deren Inhalt schädigen würde, vermieden wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren, zur Herstellung eines Hohlgebäckes, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer back- fähigen Masse ein Hohlkörper gebildet, dieser mit einem Haltestäbehen (2) versehen und das ganze gebaeken wird, wobei durch die Hitze eine Verbindung des Stäbchens mit der gebackenen Masse erzielt wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein allseits geschlossener Hohl- raum (4) gebildet und gegebenenfalls mit einer Einfüllöffnung (5) versehen wird (Fig. 2).3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein einseitig offener Hohlraum (4) durch Formen über einen vorzugsweise kegelstumpfförmigen Kern gebildet wird, und dass dieser Hohl- raum (4) mit einem Blechdeckel (6) verschlossen wird.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Blechdeckel (6) verwend !'t wird, der zum leichten Öffnen mit einem seitlichen Lappen (7) versehen ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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1936
- 1936-10-03 AT AT153223D patent/AT153223B/de active
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