AT153010B - Geschmiertes unteres Lager für in Wasser laufende Elektromotoren mit stehender Welle. - Google Patents

Geschmiertes unteres Lager für in Wasser laufende Elektromotoren mit stehender Welle.

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AT153010B
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bearing
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lower bearing
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Inventor
Wilhelm Dipl Ing Gebhardt
Fritz Kleinlein
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Siemens Ag
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  Geschmiertes unteres Lager für in Wasser laufende Elektromotoren mit stehender Welle. 



   Bei unter Wasser laufenden Elektromotoren mit stehender Welle und ähnlichen Maschinen macht die Wellenlagerung grosse Schwierigkeiten. Nimmt man Lager mit Wassersehmierung, dann besteht die Gefahr, dass einerseits beim Ausbleiben des Wassers das Lager in kürzester Zeit verbrennt, anderseits durch das Wasser abgelagerte Stoffe, ausgeschiedene Salze od. dgl., zu einem raschen Verschleiss des Lagers führen. Verwendet man dagegen mit Öl oder Fett geschmierte Lager, dann dringt das Wasser zwischen die empfindlichen Lagerteile ein und es ergeben sich   ähnliche   Schwierigkeiten wie bei einer Wasserschmierung. Auch wandert das Schmiermittel allmählich aus dem Lager ab.

   Treibt der Motor eine zur Wasserförderung dienende Pumpe an, dann wird das Wasser durch das aus den Lagern austretende Schmiermittel verunreinigt und ist dann beispielsweise nicht mehr für   Trinkzweeke,   Färbereien od. dgl. verwendbar. 



   Versuche haben gezeigt, dass sich   Srhmiermittelabwanderungen   aus dem Oberlager des Motors verhüten lassen, wenn die stehende Motorwelle durch dieses Lager nicht   hindurchgeführt   ist, das Lager infolgedessen nach oben vollkommen abgekapselt werden kann. Füllt man den Innenraum der Kapsel vollständig mit einem geeigneten Lagerfett aus, das sich mit Wasser nicht oder kaum emulgiert, so kann auch bei monatelangem Betrieb eine   Srhmiermittelabwanderung   durch die Lagerstopfbüehse verhütet werden. Anders liegen dagegen die Verhältnisse beim Unterlager, da hier stets das schwerere Wasser nach unten durch den Dichtungsspalt des Lagers ein-und das leichtere Sehmiermittel nach oben aus diesem Dichtungsspalt herausdringt. Dies ist auch dann der Fall, wenn das Unterlager nach unten völlig abgekapselt ist. 



   Die Erfindung vermeidet diese Schwierigkeiten, indem sie für das Unterlager im wesentlichen die gleiche Konstruktion verwendet, wie für das Oberlager, jedoch unter Vertauschung der Rollen der umlaufenden und feststehenden Lagerteile. 



   Erfindungsgemäss hat das Unterlager einen mit dem Gehäuse verbundenen feststehenden Lagerzapfen, der von unten her in einen den umlaufenden Lagerteil bildenden, etwa   glockenförmigen   Ansatz der Läuferwelle greift und gegen diesen abgedichtet ist. 



   Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden :
Fig. 1 stellt im Schema den Querschnitt eines Tauchpumpenaggregates dar. 1 ist die Motorwelle mit dem Läufer 2 und dem umlaufenden   Teil ; 1   einer Pumpe. 4 ist das Oberlager, 5 das Unterlager. Der Ständer des Motors und der Leitkörper der Pumpe 3, sowie andere Einzelheiten sind der Einfachheit halber weggelassen. Der Motor läuft in Wasser, seine Wicklung ist wasserdicht isoliert. 



   Fig. 2 zeigt im vergrösserten Massstab einen Querschnitt durch das Unterlager 5. In diesem Querschnitt ist auch der Motorständer 6 mit seinen   Wicklungsköpfen 7,   sowie das Motorgehäuse 8 angedeutet. 



   Die Ankerwelle 1 hat einen glockenartigen Fortsatz 9, der den fest mit dem Boden 10 des Gehäuses 8 verbundenen Zapfen 11 umschliesst. 12 ist ein Wälzlager, dessen innerer Laufring auf dem Zapfen   H,   dessen äusserer Laufring in der Glocke 9 sitzt. 13 ist eine durch eine Feder 14 zusammengepresste Stopfbüchse, die zwischen dem Schaft 15 des Zapfens 11 und einem kragenartigen Fortsatz 16 der Glocke 9 angeordnet ist. Der   Glockeninnenraum     17   ist mit einem Lagerfett ausgefüllt, so dass möglichst sämtliche Luft verdrängt wird.

   Im Ausführungsbeispiel dient das Unterlager nur zur radialen Führung der Läuferwelle 1 ; soll es auch axiale Kräfte aufnehmen, dann kann das Wälz- 

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 lager 12 durch ein entsprechendes   Schulterlager   ersetzt, oder durch ein für die Aufnahme axialer Kräfte geeignetes Lager ergänzt werden. 



   Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der die der Fig. 2 entsprechenden Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Hier ist an den   glockenförmigen   Teil 9 ein besonderer, nach unten 
 EMI2.1 
 umschlossen wird. 



   Die Erfindung gestattet auch, für das Unterlager die wertvollen Erfahrungen für das Oberlager auszunutzen und bei dauernder, zuverlässiger Schmierung des Unterlagers einen Schmiermittelaustritt in die umgebende Flüssigkeit zu verhüten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Geschmiertes, unteres Lager für in Wasser laufende Elektromotoren mit stehender Welle, dadurch gekennzeichnet, dass beim Unterlager ein mit dem Gehäuse verbundener, feststehender Lagerzapfen von unten her in einen den umlaufenden Lagerteil bildenden, etwa   glockenförmigen   Ansatz der Läuferwelle greift und gegen diesen abgedichtet ist.

Claims (1)

  1. 2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der etwa glockenförmige Ansatz der Läuferwelle mit einem über die aktiven Lagerteile nach unten zu vorspringenden Kragen endigt, der gegen den Zapfen abgedichtet ist.
    3. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits der Kragen den Lagerzapfen umschliesst und anderseits von einem nach aufwärts gerichteten, mit dem Zapfen verbundenen Kragen unter Zwischenlage von Dichtungsmaterial umschlossen ist.
    4. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere des glockenförmigen Teiles vollkommen mit Fett oder einem andern, sich schlecht mit Wasser vermischenden Sehmiermittel ausgefüllt ist. EMI2.2
AT153010D 1936-05-07 1937-04-13 Geschmiertes unteres Lager für in Wasser laufende Elektromotoren mit stehender Welle. AT153010B (de)

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