AT152956B - Zusammenlegbare Kamera. - Google Patents

Zusammenlegbare Kamera.

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AT152956B
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Kurt Steiner
Sebastian Dr Heckelmann
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Kurt Steiner
Sebastian Dr Heckelmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zusammenlegbare Kamera. 



   Die Erfindung betrifft eine zusammenlegbare Kamera mit   Sur'herobjektiv   und dazugehörigem Spiegel und bezweckt die Ausbildung dieser Kameras in der Weise, dass die zusammenlegbaren Teile derselben nicht über das Kameragehäuse vorstehen, so dass auch im zusammengelegten Zustand noch eine handliche Form entsteht. Es sind nur wenige Handgriffe erforderlich, um die Kamera in die Gebrauchslage zu bringen. 



   Gemäss der Erfindung ist der Kameralaufboden einerseits als Träger für die Mattscheibe und den Lichtschacht, anderseits als Führung für den Objektivträger ausgebildet, so dass die empfindlichen   Teile (Objektive usw. ) beim Zusammenlegen in das Innere des Gehäuses zu liegen kommen und durch   den Laufboden geschützt sind. 



   Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer solchen Kamera schematisch im Längsschnitt und teilweise in Ansicht dargestellt, u. zw. in den Fig. 1 und 2 das eine und in den Fig. 3 und 4 das zweite Ausführungsbeispiel. 



   Mit   a   ist das Kameragehäuse bezeichnet, das in bekannter Weise mit der Aufnahmekammer b und mit dem vor dieser befindlichen Aufnahmeobjektiv c versehen ist. Gemäss der Erfindung ist über dem Sucherobjektiv d am Gehäuse   ader Laufboden g   bei gl angelenkt, der zur Lagerung der zum Sucherobjektiv gehörenden Mattscheibe   I   mit dem Lichtschacht   m   sowie auch zur Befestigung der Führungen h dient. Solche sind an den Seitenrändern des Laufbodens g vorgesehen und die Enden des Objektivträgers k greifen in diese Führungen ein. Die letzteren besitzen z. B. innenseitig durch Prägung hergestellte Nuten   hl   (s.

   Fig. 1 a), so dass ein Lichteintritt von aussen nicht möglich ist und die Führungen 
 EMI1.1 
 tätigung des letzteren mitgenommen, so dass beim Aufstellen der Kamera in die Gebrauchslage eine genaue Einstellung der Mattscheibe   i !   zum Sucherobjektiv   d   erfolgt. Um gleiche Abstände der beiden Objektive um ihren Bildebenen zu erhalten, wird der die Mattscheibe tragende Laufboden g in entsprechender Höhe am Kameragehäuse a angelenkt. Der Spiegel e ist mittels Lenkern   x   (oder Federn,   Führungsnuten usw. ) verschwenkbar am Kameragehäuse gelagert und springt beim Öffnen der Kamera   mit einer Neigung von 450 zur Mattscheibe in den Lichtkegel des Sucherobjektives.

   Beim Einschieben 
 EMI1.2 
 ebenfalls mittels Federn aufstellt, u. zw. durch Anschlag   derVersehlussfeder M'desselben   auf das Köpfchen z am Kameragehäuse a. Die Auslösestellung ist in Fig. 2 a in vergrössertem Massstabe dargestellt. 



   Während beim Zusammenlegen durch Einschieben des Objektivträgers k der Deckel g sich nach unten flach an das Gehäuse a legt und in einen Verschluss einschnappt, wird der Lichtschacht durch Umlegen des   Lichtschachtdeckels rn1 zusammengelegt   und durch die   Verschlussfeder     p   festgehalten. 



  Die sämtlichen Teile, also in erster Linie die beiden Objektive   c,   d, werden durch den Deckel verschlossen und vor Beschädigung geschützt. Die zusammengelegte Kamera behält durch diese Anordnung ihre schmale Form bei und ist bequem zu tragen und zu handhaben. 



   Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der zuerst beschriebenen nur dadurch, dass am Kameralaufboden g zum Ausgleich der Parallaxe noch ein federnd beeinflusster Rahmen r verschiebbar gelagert ist, der beim Einstellen der Objektive e, d zwangläufig gesteuert wird, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Beim gezeichneten Ausführungsbeispiele ist am Laufboden g ein Mitnehmer p angelenkt, der in diesem Falle als Platte ausgebildet ist und beim Aufklappen des ersteren durch am Gelenk sitzende Federn (nicht gezeichnet) aufgestellt und gegen die übergreifenden, hakenförmigen Enden   1'1   des   Rahmens r in   der Weise gedrückt wird, dass die Platte die gezeichnete Schräglage einnimmt.

   Der Rahmen wird nunmehr von der Platte p, gegen die beim Einstellen der Objektive   c,   d der Träger k derselben stösst, mitgenommen, u. zw. um so weniger, je näher die Anliegestellen der Haken   1'1   am Gelenke 
 EMI2.1 
 



   Ein weiterer Vorteil dieser Ausbildung ist der, dass die Platte p zugleich als Abdichtungsmittel zwischen Kameralaufboden und Objektivträger k dient. Beim   Schliessen   der Kamera legt sieh die Platte p flach an den Laufboden. 



   Eine bessere Abdichtung der Sucherkammer wird auch durch den Balg b erreicht, indem dieser sich über beide Kammern bis zur Einstellebene erstreckt, oben offen ist und eine Zwischenwand b1 zur Bildung der Aufnahmekammer besitzt. Der Balg kann auch vorne geschlossen und mit entsprechenden Öffnungen für das Aufnahmeobjektiv c und das Sucherobjektiv d versehen sein. 



   Die Mattscheibe   I   kann wieder am Laufboden wie gemäss Fig. 1 und   2,   oder auch am Rahmen r angeordnet sein. Weiterhin kann sowohl die Mattscheibe als auch der Rahmen mit Bildbegrenzungslinien oder Marken L versehen sein, u. zw. in leichtunterscheidbaren Farben mit eventueller Meterangabe der Objektiveinstellung. Die Marken können auch eingraviert oder durch Aussparungen gebildet werden, die sieh von dem hellen Grunde der Mattscheibe deutlich abheben. Fig. 4 zeigt eine solche Markierung, u. zw. für die Begrenzungslinien L bei der Einstellung auf Unendlich durch volle Linien und die Meterangabe bei Naheinstellung   (1   m) durch punktierte Linien angedeutet. Der Rahmen r mit der Steuereinrichtung kann selbstverständlich auch in mit Sucherobjektiven versehene Kastenkameras eingebaut werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zusammenlegbare Kamera mit besonderem Sucherobjektiv, dessen Spiegel in den Raum zwischen der oberen Filmspule und der Aufnahmekammer einschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kameralaufboden (g) einerseits als Träger für die   Mattscheibe   (1) mit   dem   Lichtschacht   und anderseits als Träger für die seitlichen   Führungen   (h) für den Objektivträger (k) dient.

Claims (1)

  1. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (h) für den Objektivträger nach aussen geschlossen sind und einen Teil der Sucherkammer bilden.
    3. Kamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Kameragehäuse ein Anschlag (z) angeordnet ist, der beim Aufspringen des Laufbodens (g) eine Verschlussfeder (iv) des Liehtschaehtes auslöst und diesen mittels Federn aufrichtet.
    4. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit einem beim Öffnen der Kamera in den Strahlenkegel des Sucherobjektivs sich einstellenden Spiegel, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel (e) z. B. mittels Lenkern (x) verschiebbar im Kameragehäuse gelagert ist und beim Zusammenklappen desselben flach an die Rückwand gelegt wird.
    5. Kamera nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kameralaufboden (g) als Träger für einen Rahmen (r) dient, der beim Einstellen der Kamera durch einen am Kameralauf- boden (g) angelenkten Mitnehmer (p) in einem den Ausgleich der Parallaxe bewirkenden Übersetzungsverhältnis verschoben wird.
    6. Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (p) zwecks Abdichtung zwischen Kameralaufboden und Objektivträger als Platte ausgebildet ist.
    7. Kamera nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mattscheibe oder deren Rahmen für die verschiedenen Einstellungen mit Markierungen versehen sind, die aus farbigen Linien, Aussparungen oder Einkerbungen bestehen.
    8. Kamera nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sucher-und Aufnahmekammer durch einen gemeinsamen, bis zum Kameralaufboden (g) reichenden Balg (b) abgedichtet ist, der eine Zwischenwand (b1) zum lichtdichten Abschluss der Aufnahmekammer besitzt.
AT152956D 1936-04-09 1937-04-07 Zusammenlegbare Kamera. AT152956B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE152956X 1936-04-09

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ID=29261105

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