AT152239B - Maximummehrfach-Tarifeinrichtung in elektrischen Installationen. - Google Patents

Maximummehrfach-Tarifeinrichtung in elektrischen Installationen.

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AT152239B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    JMaximummehrfach-Tarifeinehtung   in elektrischen Installationen. 



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die Vereinfachung einer   Maximummehrfach-Tarifein-   richtung in elektrischen Installationen zu erzielen, d. h. einer Einrichtung, bei der zu verschiedenen Zeiten verschiedene Tarife für den Bezug elektrischer Energie zur Verrechnung kommen und bei der das in den einzelnen Tarifzeiten bezogene Maximum angezeigt wird. 



   Gemäss der Erfindung stehen mit nur einem Maximumzählwerk Mittel zur Änderung der Registrierperiode nach den verschiedenen Tarifzeiten über einen   Mehrfachtarifschalter   in Verbindung. 



   Die Zeichnung zeigt ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung in schematischer Darstellung. 



   Mit 1 ist ein Maximumzählwerk bezeichnet. 2 ist die Taumelscheibe und 3, 4,5 sind die Kontakteinrichtungen eines Mehrfaehtarifschalters. 6,7, 8 sind die Scherenhebel und 9, 10, 11 die diese Heben steuernden Nocken von den Maximumkontakten 12,   13,   14. Die Nocken 9, 10, 11 stehen durch Getriebe 15,   16, 17   mit einer Welle 18 in Verbindung, die mit konstanter Geschwindigkeit, beispielsweise von einem Synchronmotor angetrieben wird. Das Getriebe 15 hat eine Übersetzung 1 : 1, das Getriebe 16 eine solche 1 : 2 und das Getriebe 17 eine Übersetzung 1 : 3. 



   Die   Maximumkontakte     12,   13, 14 sind so angeordnet, dass, wenn die Scherenhebel infolge Abfallen des einen Hebelteiles vom Nocken 9 bzw. 10 bzw. 11 durchknicken, solange die Kontakte unterbrochen sind, bis der zweite Hebelteil ebenfalls vom Nocken abfällt, d. h. bis auf den Teil der Umdrehung eines der Nocken 9 bzw. 10 bzw.   11,   über welchen die Scherenhebel durchgeknickt sind, ist Kontaktschluss vorhanden. 



   Die Maximumkontakte sind für halbstündige, viertelstündige und   zehnminutige   Registrierperioden angenommen, so dass die Welle 18 dem Nocken 9 in 30 Minuten, dem Nocken 10 in 15 Minuten und dem Nocken 11 in zehn Minuten eine Umdrehung erteilt. 



   Die Relaisspule des   Maximllmzählwerkes   1 ist einerseits durch einen Leitungszweig 19 mit dem Zweig a eines Netzes verbunden, während sie anderseits durch einen Leitungszweig 20 und Abzweigungen   21,   22 mit den einen Anschlussstellen der Kontakteinrichtungen 3,4, 5 in Verbindung steht. Von den andern Anschlussstellen dieser Kontakteinrichtungen führen Leitungsverbindungen 23, 24, 25 zu den einen Anschlussstellen der Maximumkontakte und letztere sind anderseits durch einen Leitungszweig 26 bzw. Abzweigungen 27, 28 mit dem Zweig b des Netzes verbunden. 



   Der Mehrfaehtarifschalter 2 verbindet über 3,4, 5 immer einen der Maximumkontakte 12, 13, 14 mit dem   Maximumzählwerk j ?,   so dass letzteres die Belastung der gerade wirksamen Registrierperiode zeigt und registriert. Ist beispielsweise die Kontakteinrichtung 3 geschlossen, so wirkt die halbstündige Registrierperiode, indem der Stromkreis zwischen a und b über die Zweige 19, 20, 22.   23,   28 und 26 geschlossen ist. Am Ende der Registrierperiode wird für eine kurze Zeit (einige Sekunden) der Kontakt bei 12 unterbrochen, so dass der Mitnehmer des Maximumzeigers am Maximumzählwerk 1 in   seine,, 0"-  
Stellung zurückkehren kann. 



   Schaltet der Mehrfachtarifschalter 2 die Kontakte 3, 4, 5 um, beispielsweise so, dass die Kontakteinrichtung. 3 geöffnet und diejenige 4 geschlossen wird, so kommt die viertelstündige Registrierperiode   zur Wirkung, indem der Stromkreis über 19, 20, 21, 24, 27, 26 geschlossen wird. Bei doppelter mittlerer  
Belastung wie vorher, die sich aber nun auf die Hälfte der vorausgegangenen Zeit erstreckt, ist dann der Ausschlag auf dem Maximumzählwerk 1 der gleiche wie vorher, d. h. bei der halbstündigen
Registrierung. Bei der dritten angenommenen Tarifzeit mit der   zehnminutigen   Registrierperiode kann die mittlere maximale Belastung songar 300% sein bei unter den gleichen Belastungsverhältnissen gleichem
Ausschlag des Maximumzeigers. 

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   -Die Stufen der Registrierperioden sowie die Zahl der Tarife könnten   natürlich   auch andere sein, als wie im Ausführungsbeispiel angenommen. 



   Dadurch, dass bei der Erfindung nur ein   Maximumzählwerk   zur Anwendung kommt, ergibt sich einerseits eine einfache und gute Übersicht in der Ablesung des jeweiligen Maximums, da hiezu nicht erst ein dem augenblicklich geltenden Tarif entsprechendes Maximumzählwerk mit den Augen gesucht werden muss und auch keine Verwechslung eines solchen Zählwerkes eintreten kann. Anderseits wird dadurch die Schalttafel und auch die Apparatur der ganzen Tarifeinrichtung vereinfacht, da die Zahl der verschiedenen Tarife nicht für eine entsprechende Zahl von Maximumzählwerken massgebend ist, sondern eben nur ein einziges   Maximumzählwerk   genügt.

   Endlich werden dadurch auch die Mittel zur Steuerung der verschiedenen Tarife einfach, indem hiezu ein gewöhnlicher Mehrfachtarifschalter, der automatisch (von einer Schaltuhr) oder auch von Hand betätigt werden kann, genügt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Maximummehrfach-Tarifeinrichtung   in elektrischen Installationen, dadurch gekennzeichnet, dass mit nur einem Maximumzählwerk Mittel zur Änderung der Registrierperiode nach den verschiedenen Tarifzeiten über einen Mehrfachtarifschalter in Verbindung stehen.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Änderung der Registrierperiode Maximumkontakte"sind, die je einer Registrierperiode entsprechen.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Maximumkontakte von einer Welle mit konstanter Geschwindigkeit mittels Übersetzungen angetrieben werden, die in ihrer Abstufung zueinander den Abstufungen der Registrierperioden zueinander entsprechen. EMI2.1
AT152239D 1935-10-29 1936-06-22 Maximummehrfach-Tarifeinrichtung in elektrischen Installationen. AT152239B (de)

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