AT152231B - Muffenrohrverbindung. - Google Patents

Muffenrohrverbindung.

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AT152231B
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Deutsche Eisenwerke Ag
Buderus Eisenwerk
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    MuffenrohrverbiHduug.   



   Die Erfindung betrifft eine   Muffenrohrverbindung mit Rolldichtuug und besteht darin. dass   die Muffe am Grunde mit einer dem kegelig   abgeschrägten   Spitzende entsprechenden, etwa gleich geneigten Fläche versehen ist und benachbart dem freien Muffenende innenseitig eine zur Aufnahme eines Abschlussringes geeignete, schräg nach auswärts verlaufende, dreieckförmige Ringnut vorgesehen ist, deren   Abrollfläehe   eine dem   abgeschrägten   Spitzende etwa entsprechende Neigung aufweist.

   Der einzurollende   Dichtungsring von zweckmässig kreisquerschnittiger Gestalt   kann vor dem Einbringen des Spitzendes entweder auf dieses aufgeschoben werden oder   zweckmässig   in die zur spätere Aufnahme des   Abschlussringes   vorgesehene Ringnut eingelegt werden, so dass beim Einschieben des Spitzendes in die Muffe der Dichtungsring in an sich bekannter Weise in den schmalen   Raum   zwischen Spitzende und Muffe eingerollt wird. Die   Abschrägung   des Spitzendes etwa parallel zu demjenigen Teil der Ringnut, von dem aus der Dichtungsring abgerollt wird. verhindert sein ungleichmässiges Erfassen beim Einrollen. 



   Die Haftung des Dichtungsringes zwischen Spitzende und Muffe kann erhöht werden   durch     vorspruenge   oder Vertiefungen, die am Spitzende oder in der Muffe vorgesehen sind. 



   Gegen Bodenagenzien wird die Muffenrohrverbindung   erfindungsgemäss durch   einen besonderen Abschlussring geschützt, der   zusätzlich   ein Herausquellen des Dichtungsringes bei axialer Bewegung zwischen Spitzende und Muffe verhindert und gleichzeitig als Zentrierung für das Spitzende dienen soll. Dabei ist der Abschlussring zweckmässig mit entsprechender Vorspannung auf dem Rohrspitzende angeordnet und so gestaltet, dass er nach dem Einbringen in die Ringnut an freien   Muffenende   in dieser mit Spannung sitzt und in die Dichtungsfuge zwischen   Muffe und   Spitzende hineinpasst. 



   Die Zentrierung des Spitzendes kann auch dadurch erreicht werden, dass anschliessend an die Ringnut nach dem Muffengrund zu innenseitig ein ringsumlaufender oder auch unterbrochener Vorsprung vorgesehen ist. wobei der Spalt zwischen Spitzende und Vorsprung entsprechend schmal zu halten ist. Zweckmässig ist der Raum hinter dem Vorsprung dann so ausgerundet, dass der Dichtungsring darin vor der Herstellung der Verbindung eingelegt werden kann. Der Abschlussring kann dann   schwächer   gehalten werden, da er zur Zentrierung nicht gebraucht wird. 



   Um auch in Bergbaugebieten oder unter Verhältnissen, bei denen   verhältnismässig   grosse   Längen-   änderungen in den verlegten Leitungen zu erwarten sind, mit etwa normalen   Muffenlängeu   und ihren verhältnismässig geringen Muffentiefen auskommen zu können, ist der Muffengrund beiläufig gleich dem Spitzende   abgeschrägt   und somit eine erheblich vergrösserte Muffentiefe erreicht, so dass ein unbeabsichtigtes und unter Umständen verhängnisvolles Herausziehen des Spitzendes aus der Muffe nicht zu befürchten ist. 



   In dem Fall, dass der Dichtungsring hinter dem beispielsweise zur Zentrierung vorgesehenen ringsumlaufenden oder unterbrochenen Vorsprung eingelegt werden soll, kann eine zusätzliche Sieherung gegen das Herausrutschen des Dichtungsringes dadurch geschaffen werden, dass in den nach dem Einrollen frei werdenden Hohlraum ein geeigneter Stoff, beispielsweise Aluminiumrolle od. dgl. bzw. eine Vergussmasse eingebracht wird. Der   Abschlussring   kann aber auch mit Ansätzen u. dgl. versehen sein, die an den unterbrochenen Stellen des Vorsprunges hindnrchgreifen und den   Hohlraum   teilweise ausfüllen. 

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   Der   Abselussring kann   aus einem elastischen, gegen   Bodenagenzien   unempfindlichen Werkstoff, vorzugsweise aus verhältnismässig hartem Weichgummi oder auch aus einem entsprechend der Nut und dem zu   überbrückenden   Raum winklig gebogenen Bleiring, Aluminiumring od. dgl. bestehen. 



   Um das Einrollen des Dichtungsringes noch weiter zu erleichtern, kann das kegelförmig ab-   geschrägt   Spitzende ein oder mehrere   stufenförmige   Absätze seines Durchmessers aufweisen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Muffenrohrverbindung. Es zeigen die Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel bei Einleitung des Rollvorganges und im eingeschobenen Zustand, Fig. 3 und 4 ein weiteres   Ausführungsbeispiel,   ebenfalls vor Beginn des Einrollens und im eingerollten Zustand, jeweils im Teilquerschnitt. 



   In allen Figuren bezeichnet 1 die Muffe, 2 das Spitzende mit seinem kegelförmig   abgeschrägten   Ende 3 und der zur Erleichterung des Rollvorganges dort angeordneten Stufe 4. Zur Erzielung grossen axialen Spiels bei normaler   Muffenlänge   ist diese an ihrem Grund mit einer der Neigung des Spitzendes etwa entsprechenden Fläche 5 versehen. 6 ist der kreisquerschnittige Dichtungsring, der zwischen Muffe 1 und Spitzende 2 bei dessen Einschieben eingerollt wird. Zur Erhöhung der Haftung sind in der Muffe 1 Ringnuten 7 vorgesehen, in welche sich Teile des Dichtungsringes 6 beim Einrollen eindrücken.

   Gegen Bodenagenzien und unbeabsichtigtes Herausrutschen ist der Dichtungsring 6 durch einen   Abschlussring   8 geschützt, der mit Vorspannung auf dem Spitzende 2 sitzt und nach dem Zusammenschieben in eine schräg nach aussen verlaufende,   dreieckförmige   Ringnut 9 ebenfalls mit Spannung eingebracht wird. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 ist anschliessend an die Ringnut 9 ein in der Muffe 1 ringumlaufender, mit Unterbrechungen versehener Vorsprung 10 mit schmalem Spalt zum Spitzende 2 vorgesehen, der diesem zur Zentrierung dient. Der Dichtungsring 6 wird dabei in eine besondere Höhlung 11 der Muffe eingelegt. Bei dem in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel wird dagegen der Dichtungsring 6 in die zur Aufnahme des Abschlussringes 8 vorgesehene Ringnut 9 eingelegt.

   In diesem Falle wird die Zentrierung vom   Absclùussring   8 besorgt, der zu diesem Zweck entsprechend stärker gehalten ist als im Beispiel der Fig. 1 und 2. Dafür ist in diesem Falle der Abschlussring 8 mit Ansätzen 12 versehen, mit denen er durch die Unterbrechungen des Vorsprungs 10 in die Höhlung 11 greift und diese dabei teilweise bis zur Anlage am Dichtungsring 6 ausfüllt, wodurch er letzteren   zusätzlich   gegen Herausrutschen sichert. Ausserordentlich wichtig für einen reibungslosen Rollvorgang ist dabei in allen Fällen, dass die   Rollfläche   13 der jeweils zur Aufnahme des Dichtungsrings 6 vor dem Einrollen bestimmten Nut bzw. Höhlung etwa die gleiche Neigung zur Rohrachse aufweist, wie die Abschrägung 3 am Spitzende 2. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Muffenrohrverbindung mit Rolldichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffe am Grunde mit einer dem kegelig   abgeschrägten   Spitzende entsprechenden, etwa gleich geneigten Fläche versehen ist und benachbart dem freien Muffenende innenseitig eine zur Aufnahme eines   Abschlussringes   geeignete, schräg nach auswärts verlaufende, dreieckförmige Ringnut vorgesehen ist, deren Abrollfläche eine dem   abgeschrägten   Spitzende etwa entsprechende Neigung aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Muffenrohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass anschliessend an die Ringnut nach dem Muffengrund zu innenseitig ein ringsumlaufender oder unterbrochener Vorsprung und hinter diesem eine zum Einlegen des Rollrings geeignete Vertiefung vorgesehen ist.
    3. Muffenrohrverbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussring aus einem elastischen, gegen Bodenagenzien unempfindlichen Werkstoff, vorzugsweise Gummi besteht, wobei der Ring mit entsprechender Vorspannung auf dem Rohrspitzende angeordnet und so gestaltet ist, dass er nach dem Einbringen in die Ringnut am freien Muffenende in dieser mit Spannung sitzt.
    4. Muffenrohrverbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussring aus einem winklig gebogenen Bleiring, Aluminiumring od. dgl. besteht.
    5. Muffenrohrverbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das kegelig abgeschrägte. Spitzende mit einem oder auch mehreren stufenförmigen Absätzen versehen ist.
AT152231D 1936-05-02 1937-04-09 Muffenrohrverbindung. AT152231B (de)

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DE152231X 1936-05-02

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AT152231B true AT152231B (de) 1938-01-10

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AT152231D AT152231B (de) 1936-05-02 1937-04-09 Muffenrohrverbindung.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2630337A (en) * 1948-08-28 1953-03-03 Thompson Prod Inc Valved ring and spigot assembly
DE102008017452A1 (de) * 2008-04-05 2009-10-15 Metallwerk Möllersdorf Handelsgesellschaft m.b.H. Verfahren zum Isolieren von Verbindungsstellen bei Rohrleitungen mit Korrosionsschutzisolierung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2630337A (en) * 1948-08-28 1953-03-03 Thompson Prod Inc Valved ring and spigot assembly
DE102008017452A1 (de) * 2008-04-05 2009-10-15 Metallwerk Möllersdorf Handelsgesellschaft m.b.H. Verfahren zum Isolieren von Verbindungsstellen bei Rohrleitungen mit Korrosionsschutzisolierung
DE102008017452B4 (de) * 2008-04-05 2013-01-17 Metallwerk Möllersdorf Handelsgesellschaft m.b.H. Verfahren zum Isolieren von Verbindungsstellen bei Rohrleitungen mit Korrosionsschutzisolierung

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