AT152229B - Zündkerze. - Google Patents

Zündkerze.

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AT152229B
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central electrode
spark
electrode
insulating body
spark plug
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Ludwig Kral
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Ludwig Kral
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  Zündkerze. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine   Zündkerze   für Verbrennungskraftmascinen, insbesondere für Kraftfahrzeugmotoren. Zweck der Erfindung ist, die   Zündleistnng   zu erl öl en. Bekanntlich müssen die Zündkerzen unter sehr   verschiedenen   Bedingungen arbeiten. Diese sind andere, wenn der Motor kalt ist, und andere bei   heissem Motor.   Bei   Batteriezündung   nimmt die Zündspannung mit steigender Drehzahl des Motors ab, bei Magnetzündung zu. Zur Verbesserung der Zündleistung bei kleinen Spannungen sind Zündkerzen mit sogenannten Krieel. funkenstrecken vorgesel lagen worden, z. B. 



  Kerzen, bei denen das Ende der zentralen Elektrode nicht oder nur wenig über die   Fläcl   e des die Elektrode einbettenden Isolierkörpers vorragt. Der Zündfunken entwickelt sich entlang der Fläel e und überspringt erst dann den Luftspalt, der im allgemeinen kleiner ist als bei normalen Zündkerzen. Es   t   at sich gezeigt, dass durch diese   Einrichtung   der gesamte sich aus   Kriech funkenstreeke   und freier Funkenstrecke zusammensetzende Funkenweg länger gemacht werden kann, als wenn zwischen den beiden Elektroden nur eine freie Funkenstrecke vorhanden ist. 



   Es wurde nun gefunden, dass der Zündfunke die Tendenz hat, sich beim   Anwachsen   der Spannung von der Kriechstrecke der   Isolatoroberlläele   abzulösen und im freien Raum auf die Massenelektrode überzuspringen. Liegt die Massenelektrode nun, wie   üblich,   in der Ebene der   Isolatoroberiläel e,   so muss der Zündfunken, wenn er sich abhebt, im Bogen auf diese überspringen, wodurch dessen Weg verlängert wird, was wieder die kräftige   Funkenentwicklung beeinträchtigt.   



   Die Erfindung geht nun von dem Gedanken aus, dem Zündfunken für jede Spannung die günstigsten Bedingungen zu bieten, und besteht darin, dass die Massenelektrode die   Stirnfläche   des Isolierkörpers von deren Ebene gegen die Achse der Zentralelektrode ansteigend übergreift, so dass sich der Zündfunken, wenn er sich von der   Krieehfunkenstreeke   abhebt, in freier Funkenstrecke verschiedener Länge ausbilden kann. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1-6 in drei   Ausführungsbeispielen   je im Achsschnitt und in der Stirnansicht dargestellt. 



   Die im Isolierkörper 2 sitzende Zentralelektrode 1 endet in den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 4 eben mit der   Stirnfläche   des Isolierkörpers, während sie in dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 über die Fläche etwas vorragt. Die Massenelektrode 3, die im Gewindeteil 4 eingesetzt ist, kehrt eine Fläche oder Kante   5   der Zentralelektrode zu und   überdacht   damit die   Stirnfläche   des Isolierkörpers 2. In der Ausführung nach Fig. 1 und 2 ist die Fläche gerade und beginnt zumindest in der Höhe der Ebene E-E der Stirnfläche des Isolierkörpers 2 und bildet an der Kante desselben eine kleine freie Funkenstrecke. Die Fläche oder Kante 5 reicht gegen die Achse X-X der Zentralelektrode.

   Die Fläche oder Kante   5   ist gegenüber der Ebene B-B unter etwa 45  geneigt. 



   Die Ausführung nach den Fig. 3 und 4 unterscheidet sich gegenüber der in den Fig. 1 und 2 dargestellten nur dadurch, dass die Fläche oder Kante   5   der Massenelektrode nach einem Kreisbogen oder angenäherten Kreisbogen so gekrümmt ist, dass sie von dem Zentralelektrodenende überall ungefähr gleich weit absteht. 



   Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform übergreift die Massenelektrode 3 die beispielsweise etwas über die Stirnfläche des Isolierkörpers 2 vorragende Zentralelektrode brückenartig. Die Fläche der Kante ist nach einem gegenüber der Zentralelektrode exzentrischen Bogen gekrümmt, so dass die Funkenstrecke von einem Ende des Bogens zum andern stetig zunimmt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zündkerze, bei der die Zentralelektrode in einem Isolierkörper eingebettet ist und deren Ende mit der Stirnfläche des Isolierkörpers eben liegt oder über diese nur wenig vorragt, dadurch gekennzeichnet, dass die Massenelektrode die Stirnfläche des Isolierkörpers zumindest von deren Ebene gegen die Achse der Zentralelektrode ansteigend übergreift, so dass sich der Zündfunken, wenn er sich von der Kriechfunkenstrecke abhebt, in freier Funkenstrecke verschiedener Länge abheben kann.
    2. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Zentralelektrode (1) zugekehrte Kante oder Fläche (5) der Massenelektrode (3) gerade ist und gegen die zur Achse (X-X) der Zentralelektrode senkrechte Ebene (E-E) vorteilhaft unter einem Winkel von etwa 45 geneigt ist (Fig. 1 und 2).
    3. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Zentralelektrode (1) zugekehrte Kante oder Fläche (5) der Massenelektrode (3) nach einem annähernden Kreisbogen gekrümmt ist, dessen Mittelpunkt im Durchdringungspunkt der Achse (X-X) der Zentralelektrode mit deren Endfläche liegt (Fig. 3 und 4).
    4. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Massenelektrode (3) die Zentralelektrode (1) samt deren Isolierkörper (2) brückenartig übergreift und deren der Zentralelektrode zugekehrte Fläche oder Kante (5) nach einem zum Ende der Massenelektrode exzentrischen Bogen gekrümmt ist. EMI2.1
AT152229D 1937-02-25 1937-02-25 Zündkerze. AT152229B (de)

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