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Braun'sehe Röhre fiir die Projektion von Fernsehbildern.
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Schwierigkeiten, die damit zusammenhängen, dass in dem Glasboden der Röhre ein verhältnismässig grosser Anteil des Fluoreszenzlichtes verlorengeht.
Man ist daher bereits auch schon dazu übergegangen, nicht das vom Leuchtschirm durch den Glasboden der Braunsehen Röhre hindurehtretende Licht zur Projektion auszunutzen, sondern den Leuchtschirm schräg zur Röhrenachse anzuordnen und das nach der Vakuumseite abgestrahlte Licht zu verwenden. Dies ergibt auch noch die Möglichkeit, unter der Fluoreszenzsehieht einen lichtreflektierenden Überzug anzubringen, so dass auch die Liehtstrahlen, welche die Körner der Leuehtsubstanz in der Richtung auf die Leuchtschirmunterlage hin verlassen, wenigstens innerhalb gewisser Grenzen für die Projektion ausgenutzt werden können (Ardenne,, Die Kathodenstrahlrohre", Seite 89, Fig. 103).
Bei dieser bekannten Einrichtung besteht jedoch ein erheblicher Nachteil darin, dass die Röhrenwand derart in dem zur Projektion des Leuchtschirmbildes dienenden Strahlengang liegt, dass
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ohne weiteres möglich, den Elektronenstrom, welcher den Leuchtschirm erreicht, erheblich heraufzusetzen, u. zw. auch dann nicht, wenn die Kathode an sich höhere Stromstärken zu liefern vermag.
Die Wärmeabführung vom Leuchtschirm geschieht nämlich lediglich durch Wärmeableitung längs des Kolbenglases und durch den Wärmeübergang vom Glas auf die Aussenluft. Es ist auch bereits, unabhängig von der Projektion von Leuehtsehirmbildern, vorgeschlagen worden, den Schirm einer
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die Kühlflüssigkeit hindurch betrachtet, und es geht daher der Gewinn an Licht, den man durch Erhöhung der Stromstärke der Kathodenstrahlen oder auch ihrer Geschwindigkeit erreichen kann, zum erheblichen Teil wieder durch die Lichtabsorption in der Kühlflüssigkeit verloren.
Die Erfindung besteht in einer Braun'sehen Röhre für die Projektion von Fernsehbildern, bei welcher ein gekühlter Leuchtschirm derart angeordnet und die Form des Röhrenkolbens derart gewählt ist, dass der Gewinn an Fluoreszenzhelligkeit, den man durch Anwendung der Kühlung des Leuchtschirmes erhalten kann, fast restlos ausgenutzt wird und die Projektion des Leuchtsehirmbildes auch durch das Kolbenglas nicht gestört wird. Zu diesem Zwecke wird ein im wesentlichen ebener gekühlter Leuchtschirm in einem kreiszylinderisehen Glasrohr derart angebracht, dass er die Abschlusswand dieses Glasrohres bildet und dass er gegen die mittlere Strahlrichtung etwa um 45'geneigt ist.
Einige Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt.
In der Fig. 1 bedeutet 10 ein zylindrisches Glasrohr, in welchem sich eine schematisch durch ein punktiertes Rechteck dargestellte Einrichtung zur Erzeugung und Steuerung von Kathodenstrahlen befindet. Diese besteht aus einer Kathode, die zweckmässig indirekt geheizt ist, einem Steuerorgan, z. B. Wehnelt-Zylinder, einer Anode sowie gegebenenfalls einer oder mehreren weiteren Anoden und ausserdem unter Umständen aus einer oder mehreren Blenden. An der Stelle, t, B sind zwei Paare von Ablenkeinrichtungen, vorzugsweise von Ablenkspulen, angebracht. Am oberen Ende des Glasrohres 10 ist unter einem Winkel von 45'zur Röhrenachse ein metallischer, auf seiner Vakuumseite gegebenenfalls auf Hochglanz polierter Leuchtschirmträger 12 befestigt.
Die Befestigung kann durch Verschmelzen des Metallschirmes mit dem Kolbenglas, gegebenenfalls unter Anwendung von Zwischen-
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gläsern oder auch durch Verkitten mittels eines hochschmelzenden Kittes, z. B. hochschmelzender Glasemaille, erfolgen. An seiner Aussenseite besitzt der Leuchtschirmträger eine Reihe von Kühlrippen1. 3.
Die Linse 14 bildet den Leuchtschirm auf die etwa an der Stelle 15 befindliche Projektionsfläche ab.
Bei der Einrichtung nach Fig. 1 wirkt die Kolbenwand, soweit sie im Projektionsstrahlengang liegt, wie eine optische Zylinderlinse, und man kann daher durch Einschaltung einer weiteren Zylinderlinse 16 in den Projektionstrahlengang dafür sorgen, dass der Leuchtschirm vollkommen verzerrungsfrei auf die Fläche 15 abgebildet wird.
Eine Verzerrung des Leuchtschirmbildes lässt sich durch Anwendung einer bekannten sogenannten Trapezablenkung vermeiden. Diese lässt sich ferner leicht derart einstellen, dass man auf der Projektionsfläche 15 ein rechteckiges oder quadratisches Empfangsbild, also eine völlig unver-
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durchströmt oder bespult werden kann.
Eine Ausführungsform, welche ebenfalls mit einer derartigen Kühlflüssigkeit arbeitet und bei welcher der Leuchtschirmträger aus Glas angefertigt ist, ist in Fig. 2 der Zeichnung veranschaulicht.
Es bedeutet wieder 10 den zylindrischen Glaskolben, an dessen Boden sich eine Kammer 17 mit Einflussund Ausflussöffnung 18, 19 befindet. Durch diese Kammer wird das Kühlmittel hindurchgeleitet und somit ebenfalls eine höhere Belastbarkeit des Leuchtschirms zusammen mit den oben erläuterten optischen Vorteilen erzielt. Auch in diesem Falle können noch Kühlrippen nach Art der Rippen 1. 3 in Fig. 1 angebracht werden.
Bei der Ausführung der Röhre mit einem metallischen Schirmträger hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, eine Eisen-Nickel-Legierung, vorzugsweise 52% Eisen und 48% Nickel, oder eine Eisen-Nickel-Legierung mit einem kleinen Kobaltzusatz zu verwenden, die sich besonders gut auch ohne Zwischengläser mit dem Röhrenkolben verschmelzen lassen.
Man kann die Anordnung auch derart treffen, dass die lichtoptische Achse auf der Ebene des Leuchtschirms senkrecht steht. In diesem Falle ist die Trapezablenkung so einzustellen, dass das Bildfeld auf dem Leuchtschirm quadratisch oder rechteckig wird. Die optische Verzerrung durch die Glaswand ist, wie durch Versuche nachgewiesen wurde, verschwindend gering.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Braun'sehe Rohre für die Projektion von Fernsehbildern, bei welcher der Leuchtschirm schräg zur Röhrenaehse steht und das den Leuchtschirm nach der Vakuumseite verlassende Fluoreszenzlicht zur Projektion benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm in an sich bekannter Weise gekühlt wird, etwa unter 45 zur mittleren Strahlrichtung geneigt ist und den Abschluss eines kreiszylindrischen Röhrenkolbens bildet.
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