AT142495B - Braunsche Röhre. - Google Patents

Braunsche Röhre.

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AT142495B
AT142495B AT142495DA AT142495B AT 142495 B AT142495 B AT 142495B AT 142495D A AT142495D A AT 142495DA AT 142495 B AT142495 B AT 142495B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Bralmselle   Rohre. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine unter Hochvakuum betriebene Braunsche Röhre mit elektrostatischer Strahlkonzentration. 



   Erfindungsgemäss wird der   Elektronenstrahl vorzugsweise durch Raumladungssteuerung   in seiner Intensität gesteuert und unter Verwendung geeigneter elektrostatischer Felder oder gegebenenfalls auch unter Verwendung von Zwischenblenden vorkonzentriert und auf eine Blende geworfen. Die Öffnung dieser Blende wird erfindungsgemäss durch ein elektronenoptisches System konstanter Brennweite auf dem   Leuchtschirm   der   Braunsehen   Röhre abgebildet. 



   Da die Blendenöffnung als Flache konstanter Form und Grösse, jedoch wechselnder Helligkeit 
 EMI1.1 
 unverändert bleibt. 



   Die auf dem Leuchtschirm abzubildende   Blendenöffnung,   deren Form die Form des Bildpunktes bestimmt, kann zweckmässig möglichst klein (beispielsweise weniger als   1 mus')   ausgebildet werden und eine rechteckige, sechseckige oder sonstige geeignete Form erhalten. 



   Um eine thermische Überbelastung dieser Blende zu vermeiden, wird die Vorkonzentrationseinrichtung derart ausgestaltet, dass die stärkste   Vorbündelung'bei   der grössten   Strahlintensität auftritt.   



   Die Blende selbst wird   zweckmässig   aus einem möglichst hoch schmelzenden gut wärmeleitenden Material hergestellt, welches gleichzeitig eine sein exakte   Formgebung   der Blendenöffnung (glatte   Schnittränder) gestattet.   
 EMI1.2 
 geeignetem Material, beispielsweise Kupfer, und einem mit diesem Tragring verbundenen mit der Blenden- öffnung versehenen Blendenteil bestehen, welch letzterer aus einem geeigneten Material, z. B Wolfram, Tantal oder Molybdän, besteht. 



   Als   elektronenoptisches   System (Elektronenlinse) werden   erfindungsgemäss   vorzugsweise Systeme verwendet, welche derart ausgebildet sind, dass die Strahlgeschwindigkeit beim Durchgang durch dieselben unverändert oder nahezu unverändert bleibt. Besonders zweckmässig ist die Verwendung von Systemen, welche grundsätzlich aus zwei positiv vorgespannten Elektroden bestehen, zwischen denen eine negativ vorgespannte Elektrode geeigneter Form angeordnet ist. 



   Hiebei besteht die eigentliche Linse, welche den   erfindungsgemässen   Effekt hervorruft, aus dem negativen Element und einem der positiven Elemente, wobei die die Abbildung bewirkende brechende Ebene sich hauptsächlich zwischen diesen beiden Elektroden erstreckt. Die zweite positive Elektrode gestattet es, den Brennpunkt des Systems einzustellen, ohne die Geschwindigkeit zu   verändern, welche   die Elektronen vor Eintritt in das System haben. Daher ist die dritte Elektrode zwar praktisch von grossem Wert, aber für die Bildwiedergabe des Systems an sieh nicht notwendig. 



   Dabei können die positiven Elektroden zweckmässig als Ringplatten mit   Durchtrittsöffnungen   in der Grössenordnung von beispielsweise etwa   5   mm ausgebildet sein und gegebenenfalls durch einen Metallzylinder zu einer Hülse vereinigt werden, in deren Innerem die negativ vorgespannte Elektrode 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Die negative Elektrode kann   erfindungsgemäss   beispielsweise als trichterförmige Elektrode ausgebildet werden, wobei der Durchmesser der kleineren   Trichteröffnung   zweckmässig annähernd gleich dem Durchmesser der Öffnungen der positiven Elektrode bemessen wird. 



   Besonders zweckmässig ist es, die negative Elektrode als Ringelektrode mit aufgesetztem kurzem   Metallzylinder   auszubilden. Der Durchmesser der Ringplattenöffnung wird dabei zweckmässig annähernd ebenso gross gewählt wie der Durchmesser der Öffnungen der positiven Elektrode, beispielsweise in der Grössenordnung von etwa   o ? Mm.   Dahingegen erhält der aufgesetzte Metallzylinder einen etwa doppelt so grossen Durchmesser. Die Länge dieses Zylinders kann beispielsweise mit 10-15 mm bemesen werden. 



   Des weiteren ist es möglich, als negativen Felderzeuger eine Ringplatte aus Isoliermaterial zu verwenden, welche auf der einen Seite mit einem spiralförmigen Überzug aus einer halbieitenden Substanz (beispielsweise einer hochohmigen Spirale aus Graphit oder kolloidalem Kohlenstoff) versehen ist, wobei der nächst   der Durchtrittsöffnung gelegene Anfangspunkt   der Spirale mit einem geeigneten positiven, 
 EMI2.1 
 proportional dem Abstand vom Mittelpunkt abnimmt. 



   Nach einem weiteren Gegenstand der Erfindung wird der Abstand der negativen Elektrode von der der Röhrenkathode zugewandten positiven Elektrode 6 (Fig. 1)   möglichst   klein bemessen, so dass innerhalb dieser zwei Elektroden kein erhebliches Bremsfeld entsteht. 



   Die beiden positiven Systemelektroden werden miteinander verbunden und können zweckmässig das Potential der Röhrenanode 4 (Fig. 1) aufweisen. 



   Die Brennweite des Systems kann durch Veränderung des Potentials der negativen Elektrode beliebig eingestellt werden. Um   Durchführungsleitungen zu sparen,   kann diese Elektrode gegebenenfalls mit dem die Vorkonzentration bewirkenden Systemteil verbunden werden. 
 EMI2.2 
 Elektrode zugewandt ist, wirkt das elektronenoptische System genau in der gleichen Art wie eine optische Sammellinse. 



   Dementsprechend ist bei Verwendung eines solchen Systems die   Bildpunktgrosse   bei gegebener Grösse der Blendenöffnung bestimmt durch das Verhältnis der Entfernung der abzubildenden Blende von dem elektronenoptischen System zu der   Entfernung des elektronenoptisehen   Systems vom Bildschirm. 



   Da es einerseits praktisch nicht möglich ist,   die Blendenöffnung zu klein   zu machen, und da ander- 
 EMI2.3 
 erfindungsgemäss soweit wie praktisch zulässig von dem elektronenoptischen System entfernt angeordnet. 



   Eine Entfernung von etwa 6 bis 8   cm,   welche bei einer   Kolbenlänge   von etwa 30 cm einer Abbildung der Blende mit etwa   vier-bis fünffacher Vergrösserung entspricht,   hat sich als praktisch voll ausreichend erwiesen. 



   Der Raum zwischen der Blende und dem elektronenoptischen System wird   erfindungsgemäss   
 EMI2.4 
 Blende aufweist, beispielsweise geerdet ist und gegebenenfalls mit den positiven Elektroden des elektronenoptischen Systems leitend verbunden sein kann. 



   Wird im Gegensatz zu der oben beschriebenen Anordnung die negative Elektrode des elektronenoptischen Systems derart angeordnet, dass die kleinere Öffnung derselben (kleine Trichteröffnung oder Zylinderhalteplatte) der kathodenseitigen positiven Elektrode zugewandt ist, so entspricht das elektronenoptische System in seinen Eigenschaften vollkommen einer optischen Zerstreuungslinse. 



   Nach einem weiteren Gegenstand der Erfindung können unter   Verwendung derartiger Zerstreuungs-   linsen oder durch Kombination von elektronenoptisehen Zerstreuungs-und Sammellinsen oder auch durch Kombination von Sammellinsen verschiedener Brennweite (d. h. also von elektronenoptischen Systemen, deren negative Elektroden verschieden hoch vorgespannt sind. wenn die positiven das gleiche Potential aufweisen) Systeme hergestellt werden, welche die Blendenöffnung nicht vergrössern, sondern in natürlicher   Grösse   oder verkleinert auf den Bildschirm projizieren. 



   Da die elektronenoptischen Sammel-und Zerstreuungslinsen den optischen Anordnungen grundsätzlich entsprechen, lassen sich verschiedene derartige Systeme nach den in der Optik geltenden Grundsätzen zusammenstellen. 



   Die   erfindungsgemässe   Verwendung derartiger kombinierter Systeme ist insofern von erheblicher   Bedeutung,   als sie auch die Herstellung kleinster Bildpunkte bei gedrängtem Systemaufbau gestattet. 



   Nach einem weiteren Gegenstand der Erfindung ist es möglich, Bilder kleiner Oberfläche, d. h. also solche Bilder zu erzeugen, deren Diagonale sieh von dem Durchmesser des   Rohrenhalses,   in   welchem   die Systemteile angeordnet sind, nicht wesentlich unterscheidet. Der Durchmesser des Rohres kann dabei zweckmässig bis auf etwa 10-15 ein bemessen werden. 



   Durch diese Bemessung des Bildes wird es ermöglicht, die Entfernung der Ablenksysteme von dem Bildschirm verhältnismässig gering zu machen. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

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   Blendenöffnung 17   versehene   Plättchen   16 trägt. Um die Entstehung von Sekundärelektronen zu vermeiden bzw. nach Möglichkeit herabzusetzen, kann die der Kathode zugewandte Seite der Anode zweckmässig berusst werden. Des weiteren ist die Anode zweckmässig an ein möglichst hohes Potential zu legen. 



   Fig. 3 zeigt ein elektronenoptisches Sammellinsensystem, bei welchem die negative Elektrode   trichterförmig   ausgebildet ist. Die Entfernung der beiden Trichteröffnungen von den positiven Elektroden ist erfindungsgemäss zweckmässig möglichst klein, etwa auf 1 mm oder weniger, zu bemessen. 



   Bei dem in Fig. 4 dargestellten System besteht die negative Elektrode aus der Halteplatte 19 und dem aufgesetzten Tubus   18,   dessen Durchmesser zweckmässig etwa doppelt so gross bemessen sein kann wie der Öffnungsdurehmesser der Halteplatte. 



   Wenn man, wie in Fig. 5 dargestellt, die negative Elektrode derart anordnet, dass die grössere Öffnung derselben der kathodenseitigen positiven Platte zugewendet ist, wirkt das elektronenoptische System nicht wie bei den oben beschriebenen Anordnungen als Sammel-, sondern als Zerstreuungslinse. 



   In Fig. 6 bedeutet :
20 eine Isolationsplatte mit der Öffnung   22,   auf welcher die aus einem Halbleitermaterial bestehende Spirale 21 angeordnet   ist ;   der Anfangspunkt 24 der Spirale ist mit einem positiven Potential (beispiels- 
 EMI4.1 
 verbunden. 



   Fig. 7 zeigt ein aus zwei derartigen Elektroden bestehendes System, welches   beispielsweise ilg   Vorkonzentrationssystem verwendet werden kann. 
 EMI4.2 
 Aussenelektroden nur verhältnismässig schwach, beispielsweise um   200-500   Volt, negativ vorgespannt zu werden. Da diese negative Vorspannung die Brennweite des Systems bestimmt, ist sie im Einzelfalle mit Rücksicht auf die spezifischen Daten der Röhre zu wählen. 



   Die erfindungsgemässe Röhre kann mit den bei Gasröhren   üblichen   verhältnismässig niedrigen Anodenspannungen (beispielsweise etwa 1000-3000 Volt) betrieben werden. So ist es beispielsweise   möglich,   der Röhrenanode ein Potential von nur etwa 1000-1500 Volt zu erteilen und gegebenenfalls die Wandbelegung als Nachbeschleunigungsanode zu verwenden. 



   Es ist aber auch möglich, der metallischen Wandbelegung ein gegen die erfindungsgemäss vorgesehene Fangelektrode negatives Potential zu erteilen und auf diese Weise eine Nachkonzentration im Kolbenraum zu bewirken. 



   In Fig. 8 bedeutet :
1 die Kathode mit der   Emissionsfläche   25, 2 den Wehnelt-Zylinder mit der Steuerplatte 26,   99   ein als Sammellinse wirkendes,   33   ein als Zerstreuungslinse wirkendes elektronenoptisehes System, während mit 7 das elektronenoptische System bezeichnet ist, welches die Blendenöffnung 27 auf dem Bildschirm abbildet. Das System 29 besteht aus den beiden auf Anodenpotential befindlichen (vorzugsweise geerdeten) Platten 28 und 31 sowie dem zwischen ihnen angeordneten Zylinder 30. welcher gegen- 
 EMI4.3 
 aufweist. 



   Die an den Platten 6 und 8 sowie an dem inneren Element 14 liegenden Spannungen des Systems 7 können den Spannungen des Systems 29 entsprechen. 



   Im Gegensatz dazu ist bei den dem aus den Platten 31 und 4 sowie dem Zylinder 38 bestehenden System 33 das innere Element 32 gegenüber den Aussenplatten schwach (beispielsweise um 200 Volt) positiv vorgespannt. Das System 33 wirkt infolgedessen als Zerstreuungslinse. 



   Durch die Kombination der beiden Systeme 89 und 33 gelingt es, die gesamte Emission der Kathode 2 durch das System 7 zu erfassen und auf diese Weise verhältnismässig kleine und ausserordentlich helle Bildpunkte zu erzeugen. 



   Die Zerstreuungslinse 33 kann   erfindungsgemäss     zweckmässig-sei   es durch geeignete Bemessung der Systemelemente und ihrer Abstände oder zweckmässiger durch richtige Einstellung der Spannungenderart ausgebildet werden, dass ihr Brennpunkt in den Schnittpunkt der Strahlen des Kondensorsystems   7   fällt, welcher seinerseits in oder hinter die Blende 4 gelegt wird. Die Öffnung der Zerstreuungslinse 33 sowie ihr Abstand von der Blende   4   wird   zweckmässig   derart gewählt, dass die Grösse der   Blendenöffnung 4   voll ausgenutzt wird. 



   In Fig. 9-11 bedeutet :
1 die Röhrenwandung, 2 die Kathode, 3 den Wehnelt-Zylinder mit der heruntergezogenen Steuerplatte   4,   5 und 6 das Vorkonzentrationssystem, 7, 8 und 9 das elektronenoptische System, 10 und 11 die Ablenkplatten, 15 bzw. 16 die Magnetsystem, 13 und 14 innerhalb der Röhre angeordnete   Polschuhe   : mit 12 ist der Kathodenstrahl angedeutet. 



   Wie aus der Fig. 9 ersichtlich, wird der von 2 emittierte Kathodenstrahl unter Verwendung der Platte 4 gesteuert (der   Steuerspannungsgenerator   liegt zwischen der Kathode 2 und der Platte 4), durch das System, welches aus der Anode 5, welche aus einer Lochplatte mit aufgesetztem Zylinder bestehen oder auch als Muldenanode ausgebildet sein kann, und aus der   Hor1lspannungsanode   6 besteht, vor- 
 EMI4.4 
 

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 und 9 bestehende System auf den Bildschirm geworfen, wobei die zweckmässig möglichst klein gewählte Öffnung der Blende 6 auf dem Bildschirm in natürlicher Grösse oder verkleinert abgebildet wird. 



   Bei der Anordnung gemäss Fig. 9 besteht das   Vorkonzentrationssystem   aus der Voranode mit . aufgesetztem Zylinder 5, welches ein verhältnismässig niedriges positives Potential (beispielsweise
300-500 Volt) aufweisen kann, und der auf einem hohen positiven Potential (beispielsweise 1500 bis
2000 Volt) liegenden Anode 6. 



   Das elektronenoptische System besteht aus den beiden positiv vorgespannten Platten 7 und   9.   zwischen denen in der in der obenerwähnten beschriebenen Weise das gegen die Hauptplatten 7 und 9 (Fig. 9) negativ vorgespannte beispielsweise als Zylinderplatte ausgebildete Element 8 angeordnet ist. 



   Die Abstände zwischen 8 und 7 einerseits und 8 und 9 anderseits sind   möglichst   gering zu bemessen.
Auf diese Weise wird erreicht, dass der Elektronenstrahl beim Durchgang durch das System seine Ge- schwindigkeit nicht verändert. Das beschriebene Elektronensystem wirkt als unendlich dünne optische
Sammellinse. 



   Die Platten 7 und 9 können gegebenenfalls mit der Platte 6, das Element 8 mit dem Element   ; ;   zu einer baulichen Einheit vereinigt werden. 



   Die mögliche Anordnung und Ausbildung der   Polschuhe     1.     und J4   sowie des Magneten   15   ist in der Fig. 10 schematisch angedeutet. 



   Bei der in Fig. 11 dargestellten Anordnung wird der   Kathodenstrahl 12 zunächst durch   das Feld des Magneten 15 um   180  und   sodann durch das Feld des Magneten 16 nochmals um   1800 gedreht,   so dass seine endgültige Richtung mit seiner Austrittsrichtung parallel läuft. Es ist erfindungsgemäss auch möglich, Kathode und Magnetfelder derart anzuordnen, dass die endgültige Richtung des Kathodenstrahls mit der   Röhrenachse   koinzidiert. 



   Bei der Anordnung gemäss Fig. 11 wird als   Vorkonzentrationssystem   ein aus der Voranode 17, der Hauptanode 6 und dem zwischen beiden angeordneten gegen die Voranode schwach negativen Element 5 bestehendes System verwendet. 



   Die Spannungen des Vorkonzentrationssystems sind stets derart einzustellen, dass der Elektronenstrahl auf die Öffnung der Blende 6 scharf vorkonzentriert wird, die Spannungen des elektronenoptisehen
Systems so zu wählen, dass dasselbe die Blendenöffnung auf dem Bildschirm scharf abbildet. 



   Es hat sich bei der erfindungsgemässen Anordnung als erforderlich erwiesen, auch noch so geringfügige Beeinflussungen des   Kathodenstrahls   auf seinem Weg zwischen der Blende und dem elektronenoptischen System zu vermeiden. Erfindungsgemäss wird daher dieser ganze Teil der Strahlbahn, sei es durch innerhalb, sei es durch ausserhalb der Röhre angeordnete Abschirmungen, gegen magnetische sowohl als gegen elektrostatische Störfelder vollkommen abgeschirmt. 



   Solche Abschirmmittel bestehen in einfachster Form aus einer Röhre aus Eisen od. dgl. mit einer Wandstärke von   0'5   bis 2   mm.   



   Die Erfindung ist auf die nur beispielsweise angegebenen Ausführungsformen keinesfalls beschränkt. 



  Es ist vielmehr ohne weiteres möglich, andersgeartete geeignete elektrostatische Vorkonzentrationsbzw. Sammelsysteme zu verwenden. Auch die Umlenkung des Kathodenstrahl kann auf beliebige geeignete Weise erfolgen. 



   Die erfindungsgemässe Röhre vereinigt die Vorteile der bislang bekannten Gasröhren (niedrige Anodenspannung, wattlose Konzentration und Steuerung) mit denen der bekannten   Hochvakuum-   röhren (hohe   Punktschärfe   und Freiheit von durch langsame   Sekundärelektronen   verursachtem Nebenlicht), ohne die Nachteile dieser Röhrentypen aufzuweisen. 



   Die   erfindungsgemässe   Röhre kann gegebenenfalls auch mit einer (zweckmässig mögliehst schwachen) Gasfüllung betrieben werden, obwohl das Einfüllen von Gas keinerlei Vorteile mit sich bringt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Braunsche Röhre, insbesondere für   Fernsehzwecke,   bei welcher eine emittierende Fläche (Kathode oder Zwischenblende) unter Verwendung eines elektronenoptischen Systems auf dem Bildschirm abgebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das elektronenoptische System eine aus einer Lochplatte bestehende Elektrode enthält, welche sich auf einem hohen positiven Potential befindet, sowie eine weitere aus einer Lochplatte mit aufgesetztem Tubus bestehende Elektrode, welche gegenüber der ersten Elektrode negativ vorgespannt ist und deren   Tubusöffnung   der positiv vorgespannten Elektrode zugewandt ist, so dass das die Abbildung bewirkende brechende Feld sich im wesentlichen zwischen diesen beiden Elektroden befindet.

Claims (1)

  1. 2. Braunsche Röhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Tubus wesentlich grösser ist als der Durchmesser der Lochplattenöffnungen.
    3. Braunsche Röhre nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Lochplattenöffnungen in der Grössenordnung von 5 mm liegt.
    4. Braunsehe Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Tubus annähernd doppelt so gross ist wie der Durchmesser der Lochplattenöffnungen. <Desc/Clms Page number 6>
    5. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Länge des Tubus annähernd zwei-bis dreimal so gross ist wie der Durchmesser desselben.
    6. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Abstand zwischen der Tubusplatte und der zweiten Elektrode (6) sehr gering ist.
    7. Braunsche Röhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Tubusrand und der zweiten Elektrode (8) in der Grössenordnung von l M : tK liegt.
    8. Braunsehe Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekenn- zeichnet, dass das elektronenoptische System aus drei Loehplatten besteht, von denen die erste und dritte sich auf einem hohen positiven Potential befinden, während die in der Mitte angeordnete Elektrode mit einem Tubus versehen und gegenüber den beiden andern negativ vorgespannt ist.
    9. Braunsehe Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der einen Aussenelektrode und der Platte der mittleren Elektrode so gering ist, dass sich zwischen diesen beiden Elektroden kein merkliches brechendes Feld ausbilden kann, so dass das die Abbildung bewirkende brechende Feld sich im wesentlichen zwischen der Mittelelektrode und der zweiten Aussenelektrode befindet.
    10. Braunsehe Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Aussenelektroden auf dem gleichen Potential liegen, so dass der Strahl beim Durchgang durch das elektronenoptische System keine Geschwindigkeitsänderung erfährt.
    11. Braunsehe Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tubusöffnung der negativ vorgespannten Elektrode des elektronenoptischen Systems der Kathode zugewandt ist.
    12. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tubusöffnung der negativ vorgespannten Elektrode des elektronenoptischen Systems der Anode zugewandt ist.
    13. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tubus durch eine trichterförmige Elektrode ersetzt ist.
    14. Braunsehe Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenblende, deren Öffnung als Emissionsfläche konstanter Form aber wechselnder Helligkeit dient, ein hohes positives Potential, beispielsweise das Anodenpotential, zugeführt wird.
    15. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende aus einem Haltering aus geeignetem, gut wärmeableitendem Material, beispielsweise Phosphorbronze, besteht, auf welchem ein aus hoch wärmebeständigem Material bestehendes, mit der eigentlichen Blendenöffnung versehenes Plättchen vorzugsweise aus Tantal oder Molybdän befestigt ist.
    16. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um den Kathodenstrahl auf seiner Bahn zwischen der abzubildenden Blende und dem elektronenoptischen System gegen alle störenden statischen oder magnetischen Einflüsse zu schützen.
    17. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein metallischer Zylinder vorgesehen ist, dessen Durchmesser wesentlich grösser ist als der Durchmesser der Blendenöffnung und welcher einerseits bis dicht an die abzubildende Blende und anderseits bis dicht an das elektronenoptische System heranreicht.
    18. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahl vor Eintritt in die Blende vorkonzentriert wird, wobei das Vorkonzentrationsorgan derart ausgebildet ist, dass die stärkste Konzentration erfolgt, wenn der Strahl die grösste Intensität aufweist.
    19. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vorkonzentration ein elektronenoptisehes System der gleichen Art verwendet wird wie zur Abbildung der Blende auf dem Bildschirm.
    20. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorkonzentrationsorgan aus zwei parallel zueinander angeordneten Scheiben aus isolierendem Material besteht, deren einander zugekehrte Seiten mit einem vorzugsweise spiralförmigen Überzug aus halbleitendem Material versehen sind, dessen der Scheibenöffnung nächstgelegene Punkt mit einem geeigneten positiven Potential verbunden ist, während der Endpunkt der Spirale mit einem geeigneten negativen Potential in Verbindung steht.
    21. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektronenoptisches System verwendet wird, welches aus einer Kombination mehrerer als Sammellinsen wirkenden Systeme besteht.
    22. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektronenoptisehes System verwendet wird, welches aus einem oder mehreren als Sammellinse und aus einem oder mehreren als Zerstreuungslinse wirkenden System besteht. <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 zeichnet, dass auf dem Bildschirm eine Blendenöffnung in höchstens vier-bis fünffacher Vergrösserung abgebildet wird.
    24. Braunsehe Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüehe, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Blendenöffnung auf dem Leuchtschirm in natürlicher Grösse oder verkleinert abgebildet wird.
    25. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein als Sammellinse wirkendes elektronenoptisehes System verwendet wird, dessen Brenn- weite derart eingestellt und dessen Entfernung von dem Bildschirm einerseits und von der Blende ander- seits derart gewählt ist, dass die Blende mit nur schwacher (beispielsweise doppelter) Vergrösserung auf dem Leuchtschirm abgebildet wird.
    26. Braunsehe Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Intensitätssteuerung des Strahls als vorzugsweise Dunkelraum-, Raumladungssteuerung ausgebildet ist.
    27. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Platten der einzelnen Ablenkplattenpaare gegeneinander geneigt angeordnet sind.
    28. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkplatten negativ (beispielsweise um etwa 500 Volt) vorgespannt sind.
    29. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Elektrode des elektronenoptischen Systems gegen die beiden Aussenelektroden nur verhältnismässig schwach (beispielsweise 200--500 Volt) negativ vorgespannt ist.
    30. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Ablenkplatten und dem Leuchtschirm eine positiv vorgespannte Hilfselektrode vorgesehen ist, welche dazu dient, den Raum, in welchem das System angeordnet ist, gegen die Rückstromelektronen abzuschirmen.
    31. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung der Braunschen Röhre auf an sich bekannte Weise mindestens teilweise EMI7.2 32. Braunsehe Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg des Elektronenstrahles von der Blende bis zum elektronenoptischen System (d. h. also der Abstand der Blende vom elektronenoptischen System) durch Umlenkung der Strahlbal vergrössert ist.
    33. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkung des Strahls auf an sich bekannte Weise durch magnetische Felder erfolgt.
    34. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne oder alle entsprechenden Teile des Vorkonzentrations-und des elektronenoptischen Systems baulich miteinander vereinigt sind. EMI7.3 zeichnet, dass als Vorkonzentrationssystem ein den Kathodenstrahl scharf auf die abzubildende Blende bündelndes System verwendet wird, welches zweckmässig den gleichen strukturellen Aufbau besitzt wie das nachgeschaltete elektronenoptische System.
    36. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekenn- zeichnet, dass als Vorkonzentrationssystem ein System verwendet wird, welches aus einer auf einem verhältnismässig niedrigen positiven Potential (beispielsweise 300-500 Volt) liegenden Voranode, einem gegen diese Voranode schwach negativen zylinderförmigen Element und einer auf hohem positivem Potential (beispielsweise 1500-3000 Volt) befindlichen Anode besteht.
    37. Verfahren zur Montage von Braunschen Röhren nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierung beider in Anspruch 36 genannten Systeme durch Zentrierung des Vorkonzentrationssystems gegen die Kathode erfolgt.
    38. Braunsehe Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwischen der Kathode und der abzubildenden Blende Mittel vorgesehen sind. um sämtliche oder nahezu sämtliche von der Kathode emittierten Elektronen vorzugsweise in Form eines nahezu parallelen Büschel durch die abzubildende Blende hindurchtreten zu lassen.
    39. Braunsche Rohre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Kathode und der abzubildenden Blende zwei elektronenoptische Systeme angeordnet sind, von denen das eine als Sammel-und das andere als Zerstreuungslinse wirkt.
    40. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammel-und die Zerstreuungslinse baulieh zu einem einzigen Element vereinigt sind.
    41. Braunsche Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerstreuungslinse aus zwei auf hoher positiver Spannung gegenüber der Kathode befindlichen Elementen und einem zwischen diesen Elementen angeordneten Zylinder besteht, welcher eine gegenüber den erstgenannten Elementen positive Vorspannung aufweist. <Desc/Clms Page number 8>
    42. Braunsehe Röhre nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass an entsprechenden Teilen der beiden als Sammellinse wirkenden elektronenoptischen Systeme die gleichen Spannungen liegen. EMI8.1
AT142495D 1933-06-10 1934-06-09 Braunsche Röhre. AT142495B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032418B (de) * 1937-05-24 1958-06-19 Loewe Opta Ag Kathodenstrahlroehre

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DE1032418B (de) * 1937-05-24 1958-06-19 Loewe Opta Ag Kathodenstrahlroehre

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