DE755528C - Anordnung mit intensitaetsgesteuerter Kathodenstrahlroehre - Google Patents
Anordnung mit intensitaetsgesteuerter KathodenstrahlroehreInfo
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/46—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
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- Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)
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Description
AUSGEGEBEN AM 17. JULI 1952
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a1 GRUPPE 3254
R 83654 Villa/2
Radio Corporation of America, New York (V. St. A.)
Anordnung mit intensitätsgesteuerter Kathodenstrahlröhre
Patentiert im Deutschen Reich vom 24. Dezember 1931 an Patenterteilung bekanntgemacht am 28. September 1944
Die Priorität der Anmeldung in den V. St. v. Amerika vom 24. Dezember 1930
ist in Anspruch genommen
Es sind insbesondere für die Zwecke des
Fernsehens Kathodenstrahlröhren bekanntgeworden, welche eine indirekt geheizte Äquipotentialkathode,
eine das Austrittsfeld der Elektronen aus der Kathode beeinflussende Intensitätssteuerelektrode, eine Voranode,
hinter welcher sich die Organe zur räumlichen Ablenkung des Kathodenistrahls befinden,
sowie eine weitere, auf höherem positivem Potential liegende Anode besitzen. Derartige
Röhren haben sich in der Praxis besonders bewährt, insofern die Wirkung der zweiten
Anode wesentlich dazu beiträgt, daß sich auf dem Wiedergabeschirm der Röhre ein scharfer
Leuchtneck ausbildet. Es hat sich nun gezeigt, daß für den günstigsten Betrieb einer solchen
Röhre die unabhängige Einsteilungsmöglichkeit der Elektrodenpotentiale der Röhre
wesentlich ist. Erfindungsgemäß wird daher zwischen der auf einem mittelhohen positiven
Potential (etwa ioooVolt) gehaltenen Voranode
und der der Intensitätssteuerung dienenden Elektrode eine auf einem schwach positiven
Potential (etwa 45 Volt) gehaltene, vorzugsweise als durchlochter Schirm ausgebildete
Hilfselektrode vorgesehen. Diese Elektrode bewirkt sozusagen eine Aufteilung der sich
unmittelbar in der Nähe der Kathode aus-
bildenden Felder und der sich zwischen der Voranode und der Hauptanode ausbildenden
elektrischen Felder, was eine günstige unabhängige Einstellungsmöglichkeit der Betriebs-Spannungen
der Röhre gestattet.
Abb. ι bis 3 zeigen ein Ausführungs- !«ispiel einer Röhre gemäß der Erfindung.
Es bedeutet 10 den Röhrenkolben, welcher an seinem schmalen Ende außer der Kathode 11
den Heizfaden 12, die Voranode 13 und die - Steuerelektrode 14 enthält. Die Steuerelektrode
14 ist durch die Leitung 17 an den Widerstand 31 angeschlossen, welchem über
die Leitungen 18 und 21 die Helligkeitssteuerungsimpulse
zugeführt werden. Mit seinem anderen Pol ist der Widerstand an den einstellbaren
Abgriffpunkt 22 eines parallel zu einer Vorspannimgsbatterie 24 geschalteten
Widerstandes 23 geführt. Durch geeignete Einstellung des Abgriffpunktes 22 an dem
Widerstand ist Zuführung einer Vorspannung zur Steuerelektrode 14 möglich. Die Voranode
13 erhält von einer Spannungsquelle 25 ihre Spannung zugeführt. Zweckmäßig ist
parallel zur Spaunungsquelle 25 ebenfalls ein Widerstand 24" angeordnet, an dem die Spannung
für die Voranode 13 bei 26 abgegriffen wird. Die Röhre enthält ferner eine Hauptanode
28 in Gestalt einer Silberbekleidung der Röhrenwand, die die Elektronen beschleunigt
und auf den Leuchtschirm 29 fokussiert. Diese Elektrode erhält von einer Spannungsquelle
30 über die Leitung 73 ihre Spannung. Zur Ablenkung des Kathodenstrahls sind Spulen 34, 36 vorgesehen, die den aus der
Voranode austretenden Kathodenstrahl beeinflussen. Gemäß der Erfindung ist eine Hilfselektrode
38, die aus der Stromquelle 53 über die Leitungen 54 und 55 eine verhältnismäßig
niedrige positive Spannung erhält, in Form einer gelochten Scheibe zwischen der Steuerelektrode
14 und der Voranode 13 eingeschaltet.
In den Abb. 2 und 3 ist die Konstruktion der Röhre näher dargestellt. Mittels isolierender
Zwischenglieder 40 und 42, vorzugsweise aus Glas, und an die Elektroden angeschweißter
Verbindungsdrähte 39 und 41 sind mechanisch einerseits die Voranode 13 und die
Hilfselektrode 38 und andererseits die Steuerelektrode
14 und die Hilfselektrode 38 verbunden. Die gesamte Elektrodenanordnung
wird durch Stützdrähte 44 und 45 von dem Röhrenfuß getragen, während die Kathode 11
durch ihre Zuführungsleitung mit dem Ouetschfuß 43 verschmolzen ist. In speziellen
Fällen kann es zweckmäßig sein, den Haltedraht 49, welcher die Spannung der Voranode
13 zuführt, soweit er die Nähe der Steuerelektrode 14 durchsetzt, durch ein
metallisches Abschirmrohr 52 hindurchzuführen. Die . Zuführung der Betriebsspannung
zur positiven Hilfselektrode S^ erfolgt über einen Draht 55. Es hat sich als zweckmäßig
erwiesen, die Steuerelektrode 14, wie es an sich bekannt ist, als einen die Kathode
l>echerförmig; umgebenden Webnelt-Zylinder
mit bis auf eine zentrale Öffnung geschlossener Stirnwand auszubilden. Die in der Stirnwand
vorgesehene Blendenöffnung 57 erhält zweckmäßigerweise einen Durchmesser von
. 2 mm. Es hat sich bewährt, den Durchmesser der Blendenöffnung 58 der Hilfselektrode 38
etwa 1,4 mm zu bemessen. Ebenso wird zweckmäßig die Voranode an ihrer der
Kathode zugewendeten Seite mit einer Abschlußscheibe ausgestattet, welche eine Blendenöffnung
50, von 1,4 mm aufweist. Der Abstand zwischen Stirnfläche der Steuerelektrode
14 und der Hilfselektrode 38 wird zweckmäßig zu 0,75 mm, der Abstand zwischen
Elektrode 38 und Absohlußfläche der Voranode 13 zu 2.3 mm bemessen. Das innere
Ende des schmalen Durchmessers der Hauptanode 28 beträgt zweckmäßig 50 mm. Als
Betriebsspannung für die Hauptanode 28 hat sich eine Spannung von etwa 4000 Volt, für
die der Voranode 13 eine solche von 1000 Volt und für die der Hilfselektrode 38 eine solche
von 45 Volt bewährt. go
In konstruktiver Hinsicht kann es unter Umständen zweckmäßig sein, wie in der
Ahb. 4 gezeigt ist, die Voranode 13 mit einer
praktisch den ganzen Röhrenhals ausfüllenden Scheibe 60 an ihrer der Kathode zugewendeten
Seite auszustatten. Hierdurch wird die .Möglichkeit ausgeschaltet, daß die Spannungszutührungsdrälite
sowie die Verbindungselemente der Voranode 13 mit der Hilfselektrode
38 die Fokussierung der Elektronen in der Röhre beeinträchtigen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Anordnung mit intensitätsgesteuerter Kathodenstrahlröhre, insbesondere für die Zwecke des Fernsehens, bei der eine Röhre verwendet wird mit einer indirekt geheizten Äquipo'tentialkathode, einer das Austrittsfeld der Elektronen aus der Kathode beeinflussenden Steuerelektrode, einer auf positivem Potential gehaltenen Voranode, hinter welcher sich die Organe zur räumlichen Ablenkung des Kathodenstrahl l>efinden, sowie einer weiteren, auf hohem positivem Potential (einige tausend Volt) liegenden Hauptanode, deren eintrittsseitiger Durchmesser größer ist als der ausgangsseitige Durchmesser der Voranode, dadurch gekennzeichnet, daß vor der auf einem mittelhohen Potential (etwa 1000 Volt) gehaltenen Voranode eine vor-zugsweise als durchlochter Schirm ausgebildete Hilfselektrode angeordnet ist, die auf einem gegenüber dem Potential der Voranode niedrigen positiven Potential (etwa 45 Volt) gehalten wird.
- 2. Kathodenstrahlröhre für Anordnungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Zwecke der Intensitätssteuerung vorgesehene Steuerelektrode als ein becherförmig die Kathode umgebender Wehnelt-Zylinder mit bis auf eine zentrale öffnung abgeschlossener Stirnfläche ausgebildet ist.
- 3. Kathodenstrahlröhre für Anordnungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Stirnfläche der Steuerelektrode und der Hilfselektrode 0,75 mm beträgt.Zur Abgrenzung· des Erfmdungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:Deutsche Patentschrift Nr. 373 834;französische Patentschrift Nr. 641 461;Radio News, April 1930, S. 908;Fernsehen, 1930, Heft 5, S. 193 bis 202, Abb. 9;Journ. of the Inst, of Electr. Eng., Bd. 48, S. 534 bis 536.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenI 5293 7.52
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE373834C (de) * | 1915-12-14 | 1923-04-16 | Julius Edgar Lilienfeld Dr | Oszillographenroehre |
| FR641461A (fr) * | 1927-09-14 | 1928-08-04 | Oscillographe cathodique pour l'étude des basses et moyennes fréquences |
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1930
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-
1931
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- 1931-12-16 GB GB34898/31A patent/GB384094A/en not_active Expired
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Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2084364A (en) | 1937-06-22 |
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| GB384094A (en) | 1932-12-01 |
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