AT153131B - Einrichtung zur diaskopischen Projektion von Relaisschirmbildern Braunscher Röhren. - Google Patents

Einrichtung zur diaskopischen Projektion von Relaisschirmbildern Braunscher Röhren.

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AT153131B
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Description


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 EMI1.1 
 
Die Erfindung betrifft Einrichtungen zur Projektion von Bildern Braunscher Röhren und bezieht sich auf die Projektion solcher Bilder, die nicht selbst leuchten, sondern auf Relaisschirmen entstehen, deren   Flächenelemente   in ihrer   Lichtdurchlässigkeit   gesteuert werden. 



   Während die Projektion selbstleuchtender Bilder ein episkopisches Problem darstellt und deshalb ohne weiteres mit den in der Optik üblichen Systemen geschehen konnte, war die Projektion von Relaisschirmbildern bisher auf ein Entwerfen von   Schattenbildern   beschränkt, weil sich die bekannten diaskopischen Einrichtungen nicht anwenden liessen, u. zw. aus folgendem Grunde :
Bei der diaskopischen Projektion wird die Lichtquelle mittels einer Kondensorlinse im Projektionsobjektiv abgebildet und mit dem Projektionsobjektiv wiederum das zwischen Kondensor und Objektiv befindliche Diapositiv auf dem Projektionsschirm entworfen. Abgesehen davon, dass die Lichtquelle auch direkt in dem Projektionsschirm abgebildet werden kann, ist die Anordnung prinzipiell so, dass der Kondensor zwischen Lichtquelle und Diapositiv liegt.

   Auf die diaskopische Projektion des Relaisschirmes einer Braunschen Röhre angewendet, würde diese Einrichtung zur Voraussetzung haben, dass sich die Elektronenstrahl-und die Projektionsquelle auf den entgegengesetzten Seiten des Relaisschirmes befänden, da der Kondensor natürlich nicht im Gang des Elektronenstrahles liegen kann. 



   Diese entgegengesetzte Anordnung von   Elektronenstrahl-und Projektionslichtquelle   ist aber aus mehreren Gründen technisch nicht durchführbar, vor allem schon deswegen nicht, weil die zwischen Kondensor und Projektionsobjektiv liegende Glaswand der   Braunschen   Röhre den Strahlengang der Projektionseinrichtung viel zu sehr stören würde. 



   Nach der vorliegenden Erfindung wird die diaskopische Projektion von Relaisschirmbildern dadurch ermöglicht, dass die Projektionslichtquelle auf der einen und der Kondensor auf der entgegengesetzten Seite des Relaisschirmes angeordnet werden, so dass also der Kondensor zwischen Relaisschirm und Projektionsobjektiv liegt. 



   In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. Der Relaisschirm 1 ist beispielsweise auf dem Boden der Braunschen Röhre 2 angeordnet, die Projektionslichtquelle 3 seitlich neben dem Hals der Braunschen Röhre. Das von der Projektionslichtquelle 3 ausgesendete Licht fällt also zunächst durch den Relaisschirm   1,   dann durch den Kondensor 4 und das Projektionsobjektiv 5 auf den Projektionsschirm 6. Der Kondensor   4   liegt also, im Gegensatz zu den bekannten Projektionsoptiken, zwischen dem zu projizierenden Bild und der abbildenden Optik. Es wird auf diese Weise erreicht, dass der Licht-und der Kathodenstrahl den Relaisschirm aus der gleichen Richtung treffen können und zwischen dem Relaisschirm 1 und der Projektionsfläche 6 keine weitere störende Glaswand liegt.

   Die optische Wirkung des Kondensor 4 für die Abbildung des   Rel'1isschirmes 1   in die Projektionsebene 6 kann vernachlässigt werden, weil der Relaisschirm 1 nahezu in der Hauptebene des Kondensors 4 liegt, und selbst wenn die Entfernung zwischen Relaisschirm und Kondensor nicht vernachlässigt werden könnte, würde der Kondensor für die Projektion lediglich als Lupe wirken. 



  Infolgedessen sind für die Abbildung des Relaisschirmes in den Projektionsschirm im wesentlichen die optischen Eigenschaften des Objektivs   5   massgebend. 



   Nach der Erfindung kann man weiterhin die Projektionslichtquelle 3 in den Vakuumkolben der Braunschen Röhre legen und erhält so beispielsweise eine Anordnung gemäss Fig. 2, bei der noch als weiteres Erfindungsmerkmal die Kondensorlinse 4 auf den Boden der Braunsehen Röhre aufgesetzt ist. Man kann zu diesem Zweck entweder die Braunsche Röhre mit einem ebenen Boden versehen und eine plankonvexe Kondensorlinse nachträglich darauf kitten oder es lässt sich die Kondensorlinse 

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   zweckmässig auch zu einem Teil des Röhrenkolbens selbst machen. Bei einer Anordnung nach Fig. 2 ist die Projektionslichtquelle gegenüber - der Achse der Braunsehen Röhre etwas verschoben, damit sie dem Kathodenstrahl, der die Ablenkelemente 7 durchsetzt, freien Durchgang zum Relaisschirm gestattet.

   Daraus ergeben sich bei den abbildenden Optiken zwar noch achsenschiefe Büschel, doch lässt sich die Achsenschiefheit leicht in normalen Grenzen halten, vor allem, wenn das Ablenksystem 7 des Elektronenstrahles exzentrisch und die Projektionslichtquelle dafür mehr in die Mitte des Röhrenhalses gelegt wird. Als Projektionslichtquelle empfehlen sich kleine Wendeln aus Wolframdraht, die vorteilhaft mit kleinen Spannungen und entsprechend grossen Strömen geheizt werden, um die Störfelder der Lichtquelle auf den Kathodenstrahl möglichst klein zu halten. 



  Man kann die Glühspirale auch ringförmig um den vom Kathodenstrahl überstrichenen Bereich legen und erhält dann eine Anordnung gemäss Fig. 3, in der, vom Relaisschirm aus gesehen, das Ablenkplattensystem 7 und die Wendel 8 erkenntlich sind. Es wird dabei die Achsenschiefheit ganz vermieden und die gesamte Anordnung rotationssymmetrisch. 



  Weiterhin lässt sich die Lichtquelle innerhalb des Vakuumkolbens anordnen, ihrerseits aber mit einer besonderen vakuumbegrenzenden Hülle umgeben, wie das beispielsweise in der Fig. 4 dargestellt ist. Es können dann gasgefüllte Lampen angewandt und trotzdem Braunsche Röhren mit Hochvakuum benutzt werden. Es empfehlen sich besonders Wolframbogenlampen, wie sie als Punktlichtlampen bekannt worden sind. 



  Eine weitere Möglichkeit, mit einer im Vakuum liegenden Lichtquelle zu arbeiten, ist in der Fig. 5 dargestellt. Die Projektionslampe 3 wird mittels der Linse 9\ durch eine Öffnung des undurchsichtigen, zweckmässig leitenden Wandbelages 10 auf den ebenen, im Innern der Röhre liegenden Spiegel 11 abgebildet. Die Lichtstrahlen werden dann in der beschriebenen Weise durch den Relaisschirm 1 in den Kondensor 4 geworfen. Der Spiegel 11 kann aus Glas oder Metall bestehen und mit einer der Elektroden im Kathodenrohr eine mechanische Einheit bilden. Es kann auch eine Elektrode selbst, poliert, als Spiegel wirken. 



  Schliesslich lässt sich die Lichtquelle mit der Glühkathode vereinigen gemäss dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6. Der Boden der passend geformten Braunschen Röhre 12 wird durch den Kondensor 4 gebildet, an dessen Innenseite der Relaisschirm 1 angeordnet ist. Die Ablenkspulen 13 umgreifen die Röhre und sägezahnförmig schwankende Ströme in diesen Spulen lenken den Kathodenstrahl über den Relaisschirm hin'und her. Die Zylinderspule 14 dient zur elektronenoptischen Abbildung der Glühkathode 15 in den Relaissehirm. Während man bei selbstleuchtenden Bildschirmen hellstrahlende Kathoden zu vermeiden strebte und die Entwicklung zu Barium-und Oxydkathoden führte, wird bei der vorliegenden Erfindung bewusst eine hellstrahlende Glühkathode benutzt, die zweckmässig z. B. aus einem reinen oder thorierten Wolframdraht besteht.

   Das Licht dieses Wolframdrahtes wird im Gegensatz zu den sonst üblichen Anordnungen nicht ausgeblendet, sondern zur diaskopischen Projektion des Relaisschirmes benutzt. Zu diesem Zweck wird die Glühkathode 15 durch den Kondensor4 in das Objektiv 5 abgebildet und dieses Objektiv bildet weiter den Relaisschirm 1 in den Bildschirm ab. 



  Die Anordnung gemäss Fig. 6 arbeitet mit achsensymmetrischen Büscheln und schickt das zentrale Maximum der Lichtquellenstrahlung durch das zentrale Gebiet des Objektivs, ist deshalb eine besonders besonders günstige Ausführung nach der Erfindung. 



  Die auf die beschriebene Weise ermöglichte diaskopische Projektion von Relaisschirmbildern Braunscher Röhren ist insbesondere für Fernseh- und Bildübertragungszwecke geeignet, lässt sich jedoch mit Erfolg bei allen andern Anwendungsgebieten Braunscher Röhren verwenden. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur diaskopischen Projektion von Bildschirmen Braunscher Röhren, deren Lichtdurchlässigkeit vom Elektronenstrahl gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionslichtquelle auf der einen und der Kondensor auf der andern Seite des Relaisschirmes angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle innerhalb der Braunschen Röhre liegt.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle mit der Kathodenstrahlquelle im gleichen Vakuumraum liegt.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle innerhalb der Braunschen Röhre liegt, aber ihrerseits mit einer vakuumbegrenzenden Hülle umgeben ist.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle durch einen Wolframsdraht mit niedriger Brennspannung gebildet wird.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wolframdraht den Kathodenstrahl ringförmig umschliesst.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wolframbogenlampe mit Gasfüllung benutzt wird.
    8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Projektionslichtquelle ein innerhalb der Braunschen Röhre liegendes virtuelles oder reelles Bild einer ausserhalb der Röhre befindlichen Projektionslampe dient. <Desc/Clms Page number 3>
    9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Bild des Lichtstrahlers auf einen im Vakuum befindlichen Spiegel geworfen wird.
    10. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel mit einer der Elektroden eine bauliche Einheit bildet, oder die Elektrode selbst als Spiegel dient. EMI3.1 gleichzeitig als Lichtquelle dient.
    12. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Glühkathodenmaterial reines oder thoriertes Wolfram dient.
    13. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Relaisschirm auf dem Boden der Braunschen Röhre angeordnet ist oder selbst den Boden bildet.
    14. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensor auf dem Boden der Braunschen Röhre angeordnet ist oder selbst den Boden bildet. EMI3.2
AT153131D 1936-05-02 1937-04-28 Einrichtung zur diaskopischen Projektion von Relaisschirmbildern Braunscher Röhren. AT153131B (de)

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