AT208955B - Elektrische Projektionslampe - Google Patents

Elektrische Projektionslampe

Info

Publication number
AT208955B
AT208955B AT416159A AT416159A AT208955B AT 208955 B AT208955 B AT 208955B AT 416159 A AT416159 A AT 416159A AT 416159 A AT416159 A AT 416159A AT 208955 B AT208955 B AT 208955B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lamp
reflector
filament
projection
light source
Prior art date
Application number
AT416159A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Gen Electric
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gen Electric filed Critical Gen Electric
Application granted granted Critical
Publication of AT208955B publication Critical patent/AT208955B/de

Links

Landscapes

  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Projektionslampe 
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Lampen und betrifft insbesondere elektrische   Glühlampen,   die in photographischen bzw. kinematographischen Projektoren verwendbar sind. 



   Die üblichen Projektoren, bei denen als Lichtquelle eine elektrische Glühlampe verwendet wird, sind entweder mit einem axial hinter der Lichtquelle angeordneten gewöhnlichen Reflektor ausgestattet, wobei direktes Licht von der Glühlampe und das vom Reflektor zurückgeworfene Licht in axialer Richtung eine Kondensorlinse, das im Bildfenster angeordnete, zu projizierende Filmbild und schliesslich die Projektionsoptik durchsetzt, oder sie enthalten einen zugleich in geeignetem Ausmass sammelnd wirkenden Reflektor, wobei dann die Mitverwendung einer Kondensorlinse entfällt. 



   Bei solchen Projektoren ergibt sich bei vorgegebener Lichtstärke der Lichtquelle die maximale Beleuchtungsstärke am Bildschirm, wenn die Lichtquelle bzw. die scheinbare Lichtquelle die Projektionoptik vollständig ausfüllt,   d. h. wenn   in beliebiger Richtung durch die beiden begrenzenden Öffnungen, nämlich durch das Bildfenster und die Projektionsoptik, nur die Lichtquelle bzw. die scheinbare Lichtquelle sichtbar ist. Da es praktisch nicht angängig wäre, diese Bedingung durch direkte Vergrösserung der Abmessungen der Lichtquelle zu erfüllen, muss ein angemessener Teil der Projektionsoptik durch die scheinbare, nämlich durch ein Kondensorsystem gesehene Lichtquelle, ausgefüllt werden.

   Kondensorlinsen aus Glas leiden jedoch unter den Reflexionsverlusten an allen Grenzflächen zwischen Glas und Luft ; diese Reflexionsverluste nehmen zu den Rändern der Linse bzw. des Linsensystem hin zu, weil dort der Einfallswinkel der Lichtstrahlen am grössten ist. Dadurch wird die Ausleuchtung ungleichmässig. Überdies bewirkt ein Kondensor aus Glas störende chromatische Bildfehler. 



   Ein axial bündelnder Reflektor, der ohne Kondensorlinse verwendet wird, vermeidet zwar einige der geschilderten Nachteile, doch ergibt sich bei den üblichen Reflektorsystemen dieser Art der Mangel, dass infolge der zur AbstUtzung und elektrischen Speisung der Lichtquelle erforderlichen, schattenwerfenden Zuleitungsdrähte Dunkelbereiche auftreten, so dass auch hiebei keine gleichmässige Ausleuchtung erzielbar ist. 



   Weitere Schwierigkeiten ergeben sich bei Reflektorsystemen, bei welchen der Reflektor ausserhalb des Lampenkolbens angeordnet ist. So treten hiebei erhöhte Lichtverluste an den Grenzflächen zwischen Glas und Luft am Lampenkolben auf und ferner kann die auf diese Verluste zurückgehende Erwärmung zu einer Erweichung des Glaskolbens und zu einer Blasenbildung in diesem führen. 



   Die vorliegende Erfindung zielt deshalb darauf ab, eine verbesserte Projektionslampe zu schaffen, die weder Kondensorlinsen noch einen äusseren Reflektor erfordert. 



   Eine erfindungsgemässe Projektionslampe hat einen Glaskolben, in dem sich eine Lichtquelle und ein Reflektor befinden ; sie ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor die Gestalt eines unsymmetrisch zur Hauptachse eines gedachten Ellipsoids liegenden   Ell1psoidsegmentes   hat, von dem sich ein Brennpunkt innerhalb des Lampenkolbens und der zweite ausserhalb desselben befindet, wobei die Lichtquelle im erstgenannten Brennpunkt angeordnet ist. 



   Die Lampe kann gegebenenfalls einen lichtumlenkenden Schirm aus hitzebeständigem Material enthalten, der in unmittelbarer Nähe des   zweckmässig   wendelförmigen Glühfadens der Projektionslampe auf der dem ellipsoidischen Reflektor abgekehrten Seite des Glühfadens liegt und den diesem Reflektor abgekehrten Teil des Glühfadens teilweise umschliesst. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die erfindungsgemässe Bauweise für Projektionslampen bietet zahlreiche Vorteile. Insbesondere ergeben sich gegenüber Projektoren mit Kondensorlinsen geringere Lichtverluste. Verglichen mit bekannten Reflektoren, die ohne Kondensorlinse arbeiten, werden Schattenbildungen seitens der Zuleitungen vermieden. Da der Reflektor gemäss der Erfindung unterhalb des Glühfadens angeordnet werden kann, wird die Reflektoroberfläche durch die Hitzeentwicklung und den Wolframdampf weniger als sonst beschädigt. Da 
 EMI2.1 
 gen kann, wird die durchgelassene Lichtmenge weniger durch eine allfällige Schwärzung des Kolbens beeinträchtigt. Dies führt zu einer wesentlichen Verbesserung der Konstanz   des Lichtstromes   während der gesamten Betriebsdauer.

   Bei der   bevorzugten Ausführungsform   der Erfindung werden ferner durch die Anwendung eines Schirmes aus hitzebeständigem Material oberhalb des Glühfadens in unmittelbarer Nähe desselben die Wärmemengen und die Metalldämpfe vermindert. die vom Glühfaden in den Oberteil des Kolbens abgegeben werden. 



   Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnung hervor.   Fig. 1   ist eine teilweise geschnittene Ansicht einer erfindungsgemässen Projektionslampe. Fig. 2 zeigt in ähnlicher Weise eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung und Fig. 3 erläutert an einem Schema die Arbeitsweise einer erfindungsgemässen Lampe. 



   In allen Figuren der Zeichnung sind einander entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen verse-   hen. Die Längsachse der Lampe   ist mit Y-Y und die Projektionsrichtung oder optische Achse der Lampe ist mit X-X bezeichnet.   Der Glühfaden   der Projektionslampe kann in üblicher Weise als Doppelwendel ausgebildet sein, wie dies in   Fig. 1   angedeutet worden ist,   d. h.   aus einem gewendelten Draht bestehen, der seinerseits in Form mehrerer grösserer Windungen nochmals gewendelt ist. Anderseits kann aber auch eine sogenannte biplanare Fadenanordnung verwendet werden. bei der Reinen gerader Stücke eines gewendelten Drahtes in zwei Ebenen angeordnet sind, wie dies Fig. 2 veranschaulicht. 



   Die in   Fig. 1   gezeigte erfindungsgemässe Projektionslampe besteht aus einem durchsichtigen, allseitig verschlossenen Glaskolben   l,   der an einem Ende mit einem opaken Überzug 2 versehen ist und am andern Ende einen Sockel 3 trägt. In diesem Glaskolben befindet sich das als Ganzes mit 4 bezeichnete Fa-   dengestell.   



   Das Fadengestell 4 besteht aus den Zuleitungsdrähten 5 und 6, die den Glühfaden 7 haltem und mit diesem elektrisch leitend verbunden sind. Der Glühfaden hat bei diesem Beispiel, wie schon erwähnt, die Form einer Doppelwendel und besteht   z. B.   aus Wolfram. 



     DerLampensockel   kann von beliebiger Bauart sein. Im dargestellten Beispiel enthält er einen das Einsetzen in die Fassung erleichternden Passstift 8 und mehrere Durchführungsdrähte 9, 10, 11 und 12, die in den Lampenkolben 1 eingeschmolzen sind. Die Zuleitungsdrähte 5 und 6 sind mit den inneren Enden der   Durchfilbrungsdrähte   10 bzw. 11 verbunden. Durch Stützdrähte 14, die mit dem Durchführungsdraht 12 verbunden sind, wird ein Schirm 13 abgestützt, der sich in unmittelbarer Nähe des Glühfadens der Lampe befindet. Der Schirm 13 kann aus einem hitzebeständigen Material bestehen ; vorzugsweise wird er aus einem Metall, wie Molybdän oder Wolfram, hergestellt. Die genaue geometrische Gestalt und Anordnung des Schirmes 13 bezüglich des Glühfadens ist nicht kritisch.

   Es empfiehlt sich aber, die Anordnung so zu treffen, dass der Schirm den Glühfaden 7 auf jener Seite, die sich in der Betriebslage der Lampe oben befindet, derart teilweise umschliesst, dass nur jener Teil des Glühfadens 7, der dem mit 15 bezeichneten Reflektor zugekehrt ist, unabgeschirmt bleibt. Infolge der zylindrischen Gestalt des Glühfadens 7 hat dann der Schirm 13 im allgemeinen einen   halbkreisförmigen   oder rinnenförmigen Querschnitt ; er kann aus einem etwa 75 Mikron starken Molybdänblech hergestellt und bei Lampenspannungen im Bereich von 105 bis 125 Volt in einem Abstand von etwa 1 mm von der Wendel angeordnet werden. 



   Gemäss der Erfindung hat der Reflektor 15 die Gestalt eines Teiles oder Segmentes eines Rotations-   eliipsolds ; dieses Ellipsoidsegment   liegt unsymmetrisch zur   RotationsachseZ-Z   der das Ellipsoid erzeugenden Ellipse, wie dies deutlicher in Fig. 3 erkennbar ist. Das den Reflektor 15 bildende (gedachte) Ellipsoid und infolgedessen auch das Ellipsoidsegment haben innerhalb des Lampenkolbens, vorzugsweise auf der Längsachse Y-Y der Lampe, einen ersten Brennpunkt Fi und ausserhalb des Lampenkolbens auf der opti- 
 EMI2.2 
 
3deutlich erkennbar ist. Wie dargestellt, verlaufen die   Längsachse   Y-Y und die optische Achse X-X der Lampe senkrecht zueinander. 



   Der Reflektor 15 kann innerhalb des Lampenkolbens in beliebiger Weise abgestützt werden. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Reflektor 15 einen durch das bereits   erwähnte Rotationsellipsoidseg-   ment gebildeten Mittelteil 16 und einen zur Abstützung dienenden flanschartigen Randteil 17, der die 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 strahlen im   zweitenBrennpunktF   gebündelt und gelangen schliesslich zur Projektionsoptik 28 des Projektors. Wie aus der Zeichnung erkennbar ist, kann der äussere Brennpunkt in günstiger Lage zwischen dem Bildfenster 27 und der Projektionsoptik 28 angeordnet werden. 



   Es ist ohne weiteres erkennbar, dass bei dieser optischen Anordnung die besonderen Vorteile der Erfindung optimal ausgenutzt werden. Wenn nämlich die Längsachse Y-Y der Lampe vertikale Lage hat, so wird das Licht durch eine vertikale Wandung des Lampenkolbens übertragen, die sich unterhalb der durch den Glühfaden gebildeten Lichtquelle befindet. Es wird somit jener Teil des Lampenkolbens vom Licht durchsetzt, der am wenigsten durch die Schwärzung des Lampenkolbens beeinflusst wird und der wesentlich kühler als der in unmittelbarer Nähe des Glühfadens liegende Kolbenteil ist. Ferner ergibt sich keine Schattenwirkung durch Zuleitungsdrähte, weil zwischen dem Glühfaden 7 und dem Reflektor 17 und auch im übrigen Strahlenweg keine Zuleitungsdrähte vorhanden sind. 



   Dem Fachmann sind noch   zahlreicheabwandlungen   der Erfindung ohne weiteres erkennbar. Beispielsweise müssen die Längsachse Y-Y und die optische Achse X-X der Lampe nicht unbedingt einen rechten Winkel miteinander einschliessen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektrische Projektionslampe, in deren Kolben sich eine Lichtquelle und ein Reflektor befinden,   dadurch gekennzeichnet, dass   der Reflektor (15) die Gestalt eines unsymmetrisch zur Hauptachse eines gedachten Ellipsoids liegenden Ellipsoidsegmentes (16) hat, von dem sich ein   Brennpunkt (F 1) innerhalb   des Lampenkolbens und der zweite   (F) ausserhalb   desselben befindet, wobei die Lichtquelle im erstgenannten Brennpunkt angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Projektionslampe nach Anspruch 1, bei welcher die Lichtquelle ein Glühfaden (7, 7a) ist, gekennzeichnet durch einen das Licht umlenkenden Schirm (13, lisa), der sich in unmittelbarer Nähe des Glüh- fadens auf der dem Reflektor (15) abgekehrten Seite des Glühfadens befindet.
    3. Projektionslampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionsrichtung oder optische Achse (X-X) der Lampe unter einem rechten Winkel zur Längsachse (Y-Y) der Lampe ver- läuft, wobei der im Innern des Lampenkolbens befindliche Brennpunkt (fit) auf der Längsachse (Y-Y) der Lampe und der ausserhalb des Lampenkolbens befindliche Brennpunkt (fez) auf der optischen Achse (X-X) der Lampe liegt.
    4. Projektionslampe nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der ellipsoidische Reflektor (15) aus Glas besteht und mit einem reflektierenden Überzug versehen ist und dass die Zuleitungsdrähte (5, 6) für den Glühfaden (7) sowie gegebenenfalls der Stützdraht (14) für den Schirm (13) mit Hilfe von an den Glasteil des Reflektors angeschmolzenen und an diesen Drähten befestigten Stäbchen (18) den Reflektor (15) abstützen.
AT416159A 1958-06-16 1959-06-03 Elektrische Projektionslampe AT208955B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US208955XA 1958-06-16 1958-06-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT208955B true AT208955B (de) 1960-05-10

Family

ID=21801161

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT416159A AT208955B (de) 1958-06-16 1959-06-03 Elektrische Projektionslampe

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT208955B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69521371T2 (de) Elektrische reflektorlampe
DE3341846A1 (de) Gasentladungslampe
DE102004027698A1 (de) Kraftfahrzeugentladungslampe und Kraftfahrzeugscheinwerfer
DE2827844A1 (de) Einen kurzen lichtbogen aufweisende entladungslampe mit startvorrichtung
DE2644977C2 (de) Reflektorlampe mit einer elektrischen Lichtquelle
DE69906904T2 (de) Quecksilber-Xenon-Hochdruckentladungslampe, Beleuchtungs- und Bildprojektionssystem mit einer solchen Lampe
DE3932140A1 (de) Fahrzeug-scheinwerfer
DE1287031B (de) Spiegelreflektoren fuer oberflaechenleuchtende Lichtquellen, insbesondere Leuchtstofflampen
DE102007010551A1 (de) Gleichstrom-Hochspannungs-Entladungsbirne für eine Fahrzeugleuchte
DE19747803C2 (de) Metallhalogenlampe, diese umfassende Beleuchtungsvorrichtung sowie Verwendung der letzteren
DE3213444A1 (de) Elektrische reflektorlampe
DE1797103A1 (de) Scheinwerfer fuer Strassenfahrzeuge
DE1968614U (de) Leuchtstofflampe mit linse.
AT208955B (de) Elektrische Projektionslampe
DE1015926B (de) Elektrische Zweifadengluehlampe fuer Kraftfahrzeugbeleuchtung
DE10308602A1 (de) Röntgenortungslichtsystem
DE2451142A1 (de) Beleuchtungsgeraet
EP1684005A1 (de) Einseitig gesockelte Hochdruckentladungslampe
DE112011101890T5 (de) Entladungskammer für eine Hochdruckentladungslampe
DE4008817A1 (de) Reflektorlampen-einheit
DE2249846A1 (de) Abgedichteter strahler mit auswechselbarer birne
DE2550513A1 (de) Niederdrucknatriumdampfentladungslampe
DE102006033508A1 (de) Entladungsbirne und Fahrzeug-Scheinwerfer
AT159266B (de) Reflektorsystem zur Ausleuchtung eines langgestreckten, rechteckigen Feldes.
DE102008032167A1 (de) Halogenglühlampe