AT151471B - Darmrohr für Spülungen. - Google Patents

Darmrohr für Spülungen.

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tube
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intestinal
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Anton Dr Brosch
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Anton Dr Brosch
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Darmrohr für Spülungen. 
 EMI1.1 
 stande, die sich u. a. auch auf eine solche Ausbildung der   Darmröhrchen   beziehen, dass unangenehme
Druckempfindungen durch das Röhrchen an der Darmwand vermieden werden. Dies wird nach dem
Stammpatent dadurch erreicht, dass einmal das   Afterröhrchen   mit dem Zulaufstutzen des Spülkopfes durch ein aus Weichgummi in Form gegossenes Gummiknie nachgiebig verbunden ist, oder es wird in das aus Weichgummi bestehende   Afterröhrehen   eine   schraubenförmig   gewundene Feder eingelegt. 



   Die auf diese Art geschaffene gewisse Beweglichkeit des   Afterröhrehens   genügt wohl im allgemeinen für Badekuren, wenngleich   Gummiröhrchen   durch den Darmsaft und die Desinfektionsmittel leicht   angegriffen und rasch zerstört werden. Nachdem aber das Darmbad nunmehr in immer ausgedehnterem  
Masse auch für Unterleibskranke, für Krankheiten der inneren Frauenorgane und sogar bei Geschwulst- bildungen des Darmes und der anliegenden Organe in Verwendung gezogen wird, haben sich neue
Problemstellungen ergeben, nämlich Darmrohre zu schaffen, die für jeden, also auch für einen abnormalen Fall brauchbar und haltbar sind, wo z. B. krankhafte Veränderungen im Körper (Verlagerungen oder   Gesehwulstbildungen)   dem Mastdarm eine abnormal Lage und Achsrichtung aufnötigen.

   Für diese Fälle muss das   Darmröhrchen,   um Verletzungen durch dasselbe auszuschliessen, im weitesten
Sinne beweglich und schmiegsam sein, ferner darf es, um für den Massenbetrieb in Kurorten und Anstalten geeignet zu sein, keinem   Abnutzungsverschleiss unterliegen.   



   Für diesen Zweck besteht das Darmrohr gemäss der Erfindung aus einem starren Unterteil und einem aus präzise dicht aneinanderliegenden, ein Röhrchen bildenden schraubenförmigen Windungen eines blanken Metalldrahtes gebildeten elastischen biegsamen Oberteil. An diesen schliesst sich ein an sich bekannter Mündungsdrahtkorb an. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Darmrohres in Seitenansicht dargestellt. 



   Das Darmrohr ist zur Gänze aus metallischem Material gefertigt und besteht aus einem starren unteren Teil a, der bei der gebrauchsmässigen Anwendung ausserhalb des Darmes zu liegen kommt, und einem elastisch beweglichen oberen   Teil b,   der bei der gebrauchsmässigen Anwendung im Innern des Darmes liegt und ebenfalls aus metallischem Material bestehend die Form einer Schraubenfeder d aus Draht hat, deren Windungen ohne Gummiüberzug oder Gummieinlagen abdichtend aneinanderliegen.

   Der ausserhalb des Darmes liegende Teil a des Darmrohres bedarf keiner besonderen Ver-   schiebungsfähigkeit,   weil in der Spülkopf-oder Spülsattelapparatur ausserhalb des Darmes die Raumverhältnisse bis auf ganz geringe Unterschiede, welche durch die Zwischenschaltung eines in Form gegossenen Gummiknies d vollkommen ausgeglichen werden, sich immer gleich bleiben. Das in Form gegossene Gummiknie hat gegenüber einer einfachen Gummischlauchverbindung und gegenüber einem einfachen Kugelgelenk den wichtigen Vorteil, dass es das Darmrohr elastisch federnd immer wieder in die Ursprungslage (Ausgangs-oder Ruhelage) zurückführt, wodurch jede Reizung der Darmschleimhaut durch den Gewichtsdruck des metallenen Darmrohres vermieden und hiedurch das Darmrohr für den Patienten praktisch unfühlbar gemacht wird.

   Der innerhalb des Darmes liegende, aus dicht aneinanderliegenden Drahtwindungen c bestehende obere Teil des Darmröhrehens ist dadurch äusserst beweglich und kann sich Abwegigkeiten der Darmachse leicht anpassen. Durch praktische Erprobungen hat sich ergeben, dass auch bei Biegungen und Beugungen des Drahtwindungsrohres die Spaltöffnungen zwischen den einzelnen Windungen so überaus enge bleiben, dass sie für die Durchführbarkeit der 

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Spülung von gar keinem Belange sind. Voraussetzung ist nur, dass diese Drahtwindungen mit der erforderlichen äussersten Präzision hergestellt worden sind. 



   Das Darmrohr ist am unteren Ende mit zwei in geringem Abstand voneinander angeordneten   Ringwülsten f und f,   versehen ; auf den unteren Wulst 1 wird das Gummiknie d aufgesteckt und so ein Herausgleiten des Darmrohres aus dem Gummiknie verhindert, wogegen der obere Ringwulst fi sich aussen gegen die Endfläche des Knies legt und ein tieferes Eindringen des Darmrohres in das
Gummiknie und dadurch eine Verkürzung der nutzbaren Darmrohrlänge verhindert. 



   Vollendet wird die Verwendungsfähigkeit dieses für alle nur erdenklichen Fälle passenden. förmlichen Universaldarmrohres durch die Verbindung mit einem etwa 2   crn   langen bekannten Drahtkorb e an dem im Darme liegenden Ende des Rohres, wodurch Verstopfungen der Darmrohrmündung sowohl bei Unter-als auch bei Überdruck sicher vermieden werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Darmrohr für Apparate zur subaqualen Darmspülung nach Patent Nr.   149771,   dadurch gekennzeichnet, dass das Darmrohr in dem unteren, ausserhalb des Darmes befindlichen Teil starr ist und in dem oberen, im Darm liegenden Teile aus präzise dicht aneinanderliegenden, eine Röhre bildenden schraubenförmigen Windungen (e) eines nackten Metalldrahtes besteht.

Claims (1)

  1. 2. Darmrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Darmrohr an seinem Kopfende einen etwa 2 ein langen, an sich bekannten Drahtkorb (e) trägt, um Verstopfungen der Darmrohrmündung sowohl bei Über-als auch bei Unterdruck sicher zu verhüten.
    3. Darmrohr nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Rohres mit zwei im gewissen Abstand voneinander angeordneten Ringwülsten (I, 11) versehen ist, deren unterer (I) zum Aufstecken und Festhalten des Gummiknies dient, wogegen der obere Wulst n) sich aussen gegen die Endfläche des Knies stützt und so ein tieferes Eindringen des Darmrohres in das Gummiknie (d) verhindert. EMI2.1
AT151471D 1935-10-05 1936-06-16 Darmrohr für Spülungen. AT151471B (de)

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AT151471T 1936-06-16

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