AT151377B - Selbsttätige, zum Aufhängen in einem geschlossenen Raume bestimmte Feuerlöschbombe. - Google Patents

Selbsttätige, zum Aufhängen in einem geschlossenen Raume bestimmte Feuerlöschbombe.

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AT151377B
AT151377B AT151377DA AT151377B AT 151377 B AT151377 B AT 151377B AT 151377D A AT151377D A AT 151377DA AT 151377 B AT151377 B AT 151377B
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Gino Finzi
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Gino Finzi
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  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description


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 Aufhängepunkt explodiert ; Fig. 2 und 3 zwei verschiedene Arten der Aufwicklung des Drahtes, der beim Abwickeln den Abstand vom   Aufhängepunkt   bestimmt, in welchem die Bombe explodiert ; Fig. 4 den Achsenschnitt einer ortsfesten Lösehbombe, die an der Wand oder Decke der zu schützenden Räumlichkeiten befestigt wird ; Fig.   5   eine Variante der Bombe nach Fig. 4 und Fig. 6 die Art und Weise einer bewussten Betätigung des   Wärmefühler.   



   Die   Losehbombe   nach Fig. 1 besteht aus einer   sphärischen   oder sonstwie geformten äusseren Hülle   1,   mit zahlreichen, im voraus auf irgendeine Weise angebrachten   Bruehlinien.   Das Gehäuse 
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 netz versehen sein ; als solches Material kommen beispielsweise Pappe, synthetische Harze, Zelluloseoder andere Ester oder irgendein anderes Material in Betracht. Die Hülle 1 ist an dem Rohr 2 aus geeig- 
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 Flansch 3 endigt. Das andere innerhalb der Bombe befindliche Ende des Rohres 2 läuft in eine undurchlässige Patrone 4 aus, die ebenfalls mit   Bruchlinien   versehen ist.

   Diese Patrone enthält die Sprengladung   5,   die durch den Zünder 6 zur Explosion gebracht werden kann und hiebei die Bombe sprengt 
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 gezündet, welche ihrerseits dadurch gezündet wird, dass sich die Wicklung 8 beim Ausdehnen an der   Zündmasse   der Sprengkapsel reibt. Dies tritt dann ein, wenn infolge Zerfliessens der Schmelztablette 15 
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 die einen grösseren Durchmesser als die   schraubenförmige Wicklung   besitzt, abrollt, bevor sich die   schraubenförmige   Wicklung 8 abwickelt, die in der Kapsel 7 enthalten ist. Sobald sieh Draht 9 und Spule 10 vollständig abgewickelt haben, befindet sich die beispielsweise an der Decke aufgehängte und von dort herabfallende Bombe in der Höhe, in der sie explodiert.

   Die Glocke 11 ist in ihrem unteren Teil mit einer Zwischenwand 12 in Form eines abwärts gerichteten Trichters versehen, auf dem die sich abrollende Spule 10 aufliegt, die hiedurch einer regulierenden Bremswirkung ausgesetzt ist. 



   Fig. 2 zeigt eine Variante der   schraubenförmigen   Wicklung 10 des Drahtes 9 in der Glocke 11. 



  Diese besteht aus einer flachen Spirale   16,   die auf einer Seheibe 17 mit zentraler Bohrung aufliegt und 
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 ist an der Glocke 11 befestigt. Die Spirale 16 setzt sich in dem Draht 9 fort, der durch die zentrale Bohrung der Scheibe 17 hindurch bis zur Sprengkapsel 7 verläuft und in einer   schraubenförmigen   Wicklung 8 endet. 



   Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Wicklung, bestehend aus einer Spule 20 mit horizontaler Achse   21,   auf die der Draht 9 aufgewunden ist. Das Ganze ist in der   Glocke-M   untergebracht. 



   An der Glocke 11 ist in geeigneter Weise ein Wärmesammler   13   aus einem die Wärme gut leitenden,   dünnen   Band, beispielsweise aus Kupfer oder einem andern geeigneten Material, befestigt. 



  Dieser Wärmesammler kann die verschiedensten Formen erhalten, beispielsweise kann er als flache Scheibe oder gewellt, ein-oder doppelwandig'oder geschwungen oder in ähnlicher Weise ausgebildet sein. Er braucht nicht blank sein, es ist sogar von Vorteil, wenn seine Oberfläche geschwärzt ist, da er dann die Wärme besser aufnimmt. Dieser Wärmesammler ist in der Mitte mit einem ringförmigen Flansch   14   aus dem gleichen Material versehen, auf dem die   Srhmelztablette 15   in Form einer Scheibe 
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 die bei einer niedrigen Temperatur schmilzt, beginnend bei   45  C   und darüber, entsprechend dem jeweiligen Verwendungszweck. 



   Die Schmelztablette trägt am   Flanseh   3 des Rohres 2 die gesamte Lösehbombe. 



   Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Bombe ist folgende : Die Bombe wird samt ihrer Aufhängevorrichtung mit Hilfe des Hakens 22 der Glocke 11 an der Decke des Raumes aufgehängt. Wenn 
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 übertragung vom Wärmesammler her. Der Flansch 3 wird infolgedessen nicht länger festgehalten und fällt durch das Gewicht der Bombe dur, h die Öffnung des   ringförmigen   Flansehes 14 des Wärme- 
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 in der Glocke 11 abzuwickeln.

   Sobald si-h der Draht 9 vollständig abgewickelt hat, spannt er sich durch die Schwere der Bombe, wodurch sich nunmehr das schraubenförmig gewundene untere Ende   z   des Drahtes abwickelt und an der Zündmasse, die in der Sprengkapsel 7 enthalten ist, reibt.   Hiedureh   wird die schnellbrennende Lunte 6 entzündet, die ihrerseits die Sprengladung 5 zur Explosion   bringt,     wodurch die Hülle 7   in Stücke gesprengt und das Löschmittel heftig nach allen Richtungen zur Löschung des Feuers verspritzt wird. Ist das   Löschmittel   ein Pulver, das auf diese Weise   umhergeschleudert   wird, so entsteht eine wolkenartige Suspension mit wirbelnder Bewegung, die in dem Raum, in dem 
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 chemische Wirkung gelöscht wird.

   Wenn ein   flüssiges Löschmittel   zur Verwendung kommt, so tritt eine Vernebelung ein, die infolge Wärmewirkung eine sehr schnelle Verdampfung gestattet mit anschliessender   plötzlicher   Temperaturerniedrigung, welche die   phvsikalisdi-chemische Wirkung des   ursprünglich ausgeblasenen   Flüssigkeitsnebels ergänzt.   

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   Fig. 4 zeigt im Achsenschnitt eine ortsfeste Löschgranate, die besonders für Räumlichkeiten mit niedriger Decke geeignet ist. Die Bombe ist mit einer Gewindekappe 23, beispielsweise mit EdisonGewinde, versehen, die in ein rohrartiges Gehäuse 24 aus widerstandsfähigem Material ausläuft, welches auch nach der Explosion mit der Kappe in Zusammenhang bleibt. Am unteren Ende des Rohres 24 und in der Mitte der Bombenhülle 26 ist eine die Sprengladung enthaltene Patrone 25 angebracht, die aus zerbrechlichem Material besteht und mit zahlreichen, in irgendeiner Weise erzeugten Bruchlinien versehen ist. Die Bombe ist mit Hilfe der Befestigungsvorrichtung 27 am oberen Ende des Gehäuses 24 befestigt, unmittelbar unterhalb von dessen erweitertem Teil 28, der eine Fortsetzung der Kappe 23 bildet.

   Diese Erweiterung 28 ist im Innern mit einem Tragflansch 29 ausgerüstet, der das wärmeempfindliche Organ oder die Sehmelztablette 30 trägt, und am oberen Ende mit einem Wärmesammler 31 verbunden, der auch mit dem vorerwähnten Flansch 29 zusammenhängen kann. 



    Der für   eine bestimmte Temperatur eingerichtete Wärmefühler 30 reagiert auf die   vom Wärmesammler 31   gesammelte und zugeleitete Wärme in der Weise, dass er den zugespitzten Schlagbolzen 32 freigibt, der alsdann unter der Wirkung der Feder 33, die sich gegen den unteren Flansch 34 der Erweiterung 28 stützt, auf die Zündkapsel   35 aufschlägt. Hiedurch   wird die Lunte 36 entzündet, welche die Explosion der Patrone   25   hervorruft. Der hiebei entstehende plötzliche Überdruck bringt die Bombe zum Zerbersten, so dass das in der Bombe enthaltende Lösehmittel gleichmässig nach allen Seiten zerstäubt und das Feuer durch eine physikalisch-chemische Wirkung gelöscht wird. 



    Bei gewissen Sonderanwendungen der Bombe ist es zweckmässig, den zugespitzten Schlagbolzen 32   in der Nähe   des wärmeempfindlichen   Organs mit einer durchgehenden Bohrung zu versehen, in die ein kleiner   Sicherungs-und   Kontrollstift 37 mit reichlichem Spiel eingesetzt wird. 



   Fig. 5 zeigt im Achsenschnitt eine   ähnliche   Ausführungsform einer Lösehbombe, deren Auf-   hängung   aus einer Haube 38 mit Öse 39 besteht, welche in ein Gehäuse 40 übergeht, das mit Hilfe eines Flansches 41 die Bombenhülle 42 trägt. An dem oberen Ende ist das die Bombe haltende Gehäuse 40 mit einem in geeigneter Weise ausgebildeten Flansch 43 versehen, der mit dem Wärmesammler 44 zusammenhängt oder in inniger Berührung steht. Letzterer ist in geeigneter Weise mit dem Wärmefühler   45   verbunden, damit die umgebende Temperatur leicht und sicher auf diesen übertragen wird. 
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 Stange 46 freigibt, welche an ihrem unteren Ende die   Schlagmasse   47 trägt.

   Diese trifft unter der Wirkung der Feder 48 auf dem   Sehlagbolzen   49 auf, welcher seinerseits auf das   Zündhütchen   50 aufschlägt und hiedurch die Explosion der Sprengladung 51 auslöst, die in der mitten in der Bombenhülle 42 liegenden Patrone   52   enthalten ist. Die Bombenhülle wird infolgedessen in kurzer Zeit in Stücke gesprengt, wobei die Lösehsubstanz ringsherum verspritzt wird und eine das Feuer löschende erstickende Atmosphäre erzeugt. 



   Die beiden beschriebenen Ausführungsformen von ortsfesten   Lösehbomben   können für gewisse   Verwendungszwecke (z. B. Schiffsräume und Kabinen, Kühlräume, Silos u. dgl. ) mit elektrischen Wider-   ständen 53 versehen werden, die, wie in Fig. 6 dargestellt, das   wärmeempfindliche   Organ 54 umgeben oder in es eingeschlossen sind. Diese elektrischen Widerstände können dann in Parallel-oder Reihenschaltung oder in gemischter Schaltung in ein elektrisches Leitungsnetz eingefügt werden, zu dem Zweck, sie einzeln oder in Gruppen durch Auslösung zur Explosion zu bringen und so in den Räumlichkeiten, in denen ein Brandherd im Entstehen ist, eine feuerverhütende Atmosphäre zu schaffen und dadurch die Ausbreitung eines Feuers zu verhindern. 



   Es ist auch möglich, die elektrischen Widerstände   53   der Fig. 6 durch eine brennbare Substanz zu ersetzen, die in dem für die Widerstände 53 bestimmten Raum untergebracht wird. Dieser Raum wird für sämtliche Bomben durch ein Netz aus geeigneter Zündschnur verbunden und die Enden dieses Netzes bzw. der Zündschnur werden zu den feuergefährdeten Stellen geführt. 



   Die Wirkungsweise dieser zweiten Ausführungsform der Bombe ähnelt derjenigen der eingangs beschriebenen und in Fig. 1 dargestellten Bombe. Sobald die die Bombe umgebende Atmosphäre den Temperaturwert erreicht hat, bei dem der Wärmefühler tätig wird und den Schlagbolzen auf die Sprengkapsel treibt, explodiert die Sprengladung und reisst die Bombe in Stocke, so dass das Löschmittel in dem Raum, in dem die Bombe angebracht ist, ringsherum verspritzt wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Selbsttätige, zum Aufhängen in einem geschlossenen Raume bestimmte Feuerlöschbombe, deren Sprengladung mit einer mechanischen Zündvorrichtung bekannter Art verbunden ist, die dazu geeignet ist, die Explosion der Sprengladung zu verursachen, sobald ein wärmeempfindliches Glied den Halter befreit, der die vorgenannte mechanische Zündvorrichtung in Bereitschaft hält, dadurch EMI3.2 um die vom Brande herrührende Wärme zu sammeln und durch innere Leitfähigkeit auf das hitzeempfindliche Glied überzuleiten und dessen Wirkung zu beschleunigen. <Desc/Clms Page number 4>
    2. Feuerlöschbombe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem scheibenförmigen Wärmesammler (13, 31, 44) ein Heizelement verbunden ist, welches entflammbare Stoffe mit hohem Wärmeabgabevermögen, wie z. B. Nitrocelluloseäthem und-estern enthält, die mittels Lunten oder Zündschnüren mit den Stellen wahrscheinlicher Brandgefahr, sowie auch mit andern ähnlich angebrachten Feuerlöschbomben verbunden sind.
    3. Feuerlöschbombe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der scheibenförmige metal- lische Wärmesammler (54) ein Heizelement (53) aufweist, welches aus elektrischen Widerständen besteht, die an Steuerstromschaltungen und gegebenenfalls auch an das elektrische Heizelement ähn- licher in der Nähe angebrachter Feuerlöschbomben angeschaltet sind. EMI4.1
AT151377D 1934-12-12 1935-07-16 Selbsttätige, zum Aufhängen in einem geschlossenen Raume bestimmte Feuerlöschbombe. AT151377B (de)

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