AT151280B - Verfahren zur Herstellung von Brennstoffbriketts. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Brennstoffbriketts.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Brennstoffbriketts. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Brennstoffbriketts durch Verpressen eines Gemisches von festen Brennstoffen, wie Anthrazit-, Koks-, Holzkohlenfein od. dgl., und Stärke oder stärkehaltigem Material. Es wurde bereits vorgeschlagen, derartige Gemische mit überhitztem Wasserdampf vor dem Verpressen zu behandeln, doch wurden hiebei Temperaturen bis zu 100 C oder nur wenig darüber angewendet, um ein Verkohlen der Stärke zu vermeiden. Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, das Gemisch weitaus höheren Temperaturen, u. zw. über 200 C, auszusetzen, um hiedureh die Umwandlung der Stärke in Röstdextrin und das Abbinden der Masse beim Verpressen zu begünstigen. Um bei Anwendung der hohen Temperaturen ein Verkohlen der Stärke bzw. des gebildeten Dextrins zu verhindern, wird gemäss der Erfindung das Gemisch bei mindestens 200 C mit Wasserdampf so lange behandelt, bis das Gemisch unter Umwandlung der Stärke in Dextrin diese Temperatur angenommen hat. Die Behandlung mit Wasserdampf führt dem Gemisch während des ganzen Behandlungsvorganges so viel Feuchtigkeit zu, dass das Bindemittel nicht verkohlt. Nach teilweiser Abkühlung wird das noch heisse Gemisch verpresst, wodurch die fertigen Briketts noch so viel Wärme enthalten, dass ein länger dauerndes Naehtrocknen entfallen kann. Als stärkehaltige Bindemittel kommen unter andern vor allem Stärkemehlabfälle, Tapiokastärkeabfälle, Reismehl od. dgl. in Betracht. Beispielsweise kann man bei dem erfindungsgemässen Verfahren von Anthrazitfeinkohle mit etwa 4% Aschegehalt ausgehen, die aus einem Behälter einer Verteilerplatte mit Abstreicher zugeführt wird. Die Kohle wird abgestrichen und in einen Desintegrator oder eine Sehleudermühle geführt. In denselben Desintegrator fliesst einer ähnlichen Verteilerplatte entlang ein Strom pulverförmiger Stärke. Die Verteilervorriehtungen sind derart eingestellt, dass pro 100 Gew. Teile Feinkohle ungefähr 3-4 Gew. Teile Stärke zugesetzt werden, je nachdem es sich um mehr oder weniger harte Kohle handelt (z. B. Whales Anthrazit oder Langinbrahmkohle). Nachdem in der Schleudermühle eine intensive Mischung stattgefunden hat, wird die Masse einem Rühr-oder Knetwerk zugeführt, in welches stark überhitzter Dampf von 1'1 Atm. und etwa 400 C eingeleitet wird. Es soll soviel Dampf in der Zeiteinheit durchgeleitet werden (grössenordnungsgemäss 250kgjStunde bei einer Leistung von 1000 leg BrikettsjStunde), dass die Stärke durch das in kälteren Stellen des Raumes entstehende Kondensat genügend angefeuchtet wird. Die Masse verlässt das Knetwerk bei einer Temperatur von etwa 2300 C, kann also nicht mit der Hand berührt werden. Der Weg vom Knetwerk zur Presse ist bei diesem Ausführungsbeispiel so lang, dass die Masse ein wenig abkühlt und bei einer Temperatur von etwa 1500 C gepresst wird. Die Briketts verlassen die Pressen also noch in heissem Zustande, werden aber sofort z. B. mittels Kippkarren transportfähig. Dies ist z. B., wenn Sattdampf bzw. keine so hohe Temperatur verwendet wird, bei derartig niedrigen Bindemittelprozentsätzen vollständig unmöglich. Man würde in diesem Falle mindestens 7-8 Gew. Teile der verhältnismässig teueren Stärke benötigen. Es können aber beispielsweise auch etwa 3-4 Gew. Teile Reismehl oder Tapiokastärkeabfälle verwendet werden. Zuerst wird die Feinkohle vorgetrocknet, z. B. in einer mittels heisser Abgase erhitzten rotierenden Trommel, und auf etwa 1500 C erhitzt. Darauf wird das Bindemittel zugesetzt und die Masse durch einen hocherhitzte, eventuell auch mittels Abgasen erhitzten Raum geleitet. Wenn kein Dampf angewendet wird, muss man die Masse mit etwa 5 Gew. Teilen Wasser anfeuchten. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Brennstoffbriketts durch Verpressen eines mit überhitztem Wasserdampf behandelten Gemisches von festen Brennstoffen und Stärke oder stärkehaltigem Material, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch so lange bei mindestens 200 C mit Wasserdampf behandelt wird, bis das Gemisch unter Umwandlung der Stärke in Dextrin diese Temperaturen angenommen hat, worauf r ach teilweiser Abkühlung das noch heisse Gemisch verpresst wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1933
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