AT151111B - Rufeinrichtung. - Google Patents

Rufeinrichtung.

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AT151111B
AT151111B AT151111DA AT151111B AT 151111 B AT151111 B AT 151111B AT 151111D A AT151111D A AT 151111DA AT 151111 B AT151111 B AT 151111B
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AT
Austria
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call
loudspeaker
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calling
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Inventor
Otto Samassa
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Otto Samassa
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  Rufeinrichtung. 



   Es sind Anlagen bekannt, mittels welcher man sich von einer Zentral stelle aus mit beliebig vielen andern Stellen verständigen kann, was einerseits nur mittels Telephon, anderseits unter Zuhilfenahme von Mikrophonen und Lautsprechern geschieht, in welch letzterem Falle bis heute allerdings umfangreiche Verstärkeranlagen notwendig sind. 



   In der Hauptsache dienen diese Anlagen dem Spreehverkehr. Wo ein Abhören zu Kontrollzwecken notwendig war, bedurfte es einer gesonderten Anlage. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Rufanlage, die erstens ohne weitere Zusatzaggregate auch als Abhöreinrichtung verwendet werden kann, zweitens, die bisher notwendig gewesenen, umfangreichen mehrstufigen, u. zw. doppelt angeordneten Verstärkeranlagen durch einen einzigen, einstufigen Röhrenverstärker ersetzt, drittens auch die bisher notwendig gewesenen teuren Mikrophone an jeder Teilnehmerstelle überflüssig macht, indem der Lautsprecher jeweils auch die Funktion des Mikrophons übernimmt, viertens, bei welcher, trotzdem für beide Stellen die   Gegensprechmöglichkeit   besteht, von der Zentralstelle aus jede beliebige andere Stelle abgehört werden kann, ohne, dass diese Stelle ihrerseits die Zentralstelle hört oder auch nur durch irgendwelche Geräusche auf die Tatsache des jeweiligen Abhörens aufmerksam gemacht wird. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsart wiedergegeben. (Schaltungsschema mit einer Haupt-und einer Nebenstelle.) Selbstverständlich sind Anordnungen mit mehreren Hauptoder Nebenstellen auch möglich. 



   Die beiden Lautsprecher 1 und 2 sind durch die Leitung 3 einpolig miteinander und dem Bezugspunkte 4 verbunden. Der zweite Pol jedes Lautsprechers ist mit den   Aussenkontakten 1 a   und 1 b bzw. 2 a und 2 b eines zweipoligen Umschalters 5 a, 5 b (dessen Innenkontakte gleichzeitig betätigt werden) verbunden.   5   a dient in diesem Falle der Verbindung mit dem Verstärkerausgang, 5 b jener mit dem Verstärkereingang. Durch Umlegen ist entweder der Lautsprecher 1 Aufnahmeorgan und der Lautsprecher 2 Wiedergabemittel oder umgekehrt. 



   Die niederfrequenten Schwingungen des Aufnahmeorgans werden über den Übertrager 6 der durch eine entsprechende Übersetzung die Eingangsspannung auf das notwendige Mass erhöht, an das Steuergitter der, in ansonsten üblicher Weise geschalteten, steilen Endpenthode 7 gelegt und damit diese Röhre gesteuert. An der Anode 8 liegt der Ausgangsübertrager 8 a. Die   verstärkten Schwingungen   gelangen nun über die entsprechend angepasste Sekundäre und den Schalter 5 an das Wiedergabeorgan. 



  Durch Umlegen des Schalters ist ein   Wechselverkehr   möglich. Die einfache Siebkette, Drossel 9 und Blockkondensator 10 dient der Reinigung des Netzstromes. Die Primäre des Eingangsübertragers 6 und die Sekundäre des Ausgangsübertragers 8 a sind über den Sehutzbloekkondensator 11 mit der Minusleitung verbunden. 



   Durch diese Anordnung ergeben sich folgende Vorteile : Erstens wird für jeden Lautsprecher je ein Umschaltkontakt erspart, zweitens sind die Leitungen gleichspannungsfrei, welche Sicherheit bei den bisher bekannten Anlagen nicht gegeben war, drittens ist es hiedurch möglich, an Stelle des bisher notwendig gewesenen zweiadrigen Panzerkabels ein einadriges Panzerkabel zu verwenden, dessen Innenleiter als Spannungsführung verwendet wird, während der Panzer an die Bezugsleitung 4 angeschlossen ist, wodurch mit geringeren Mitteln, als bisher, Störinduktionen unmöglich gemacht werden und die Leitungsverlegung wesentlich vereinfacht wird. 



   Ausserdem sind bei den bisher bekannten Anlagen ähnlicher Art, zum Zwecke des Anrufes mehrere   Zwischenglieder (Summer, Klingen usw. ) notwendig. Bei dem Gegenstand der Erfindung sind diese   Zwischenglieder überflüssig, da der vor der Siebkette vorhandene Netzton zur Rufmodulation benutzt 

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 wird. Bei Betätigung eines Tasters, beispielsweise 12, der vor der Siebkette angeschaltet ist, gelangt die Netzfrequenz (bei Gleichstrom die diesem überlagerten Schwingungen) über einen kleinen Blockkondensator, beispielsweise 13 an das Steuergitter der Röhre 7 und rufen im Wiedergabeorgan der Gegenstelle einen Signalton hervor, dessen Stärke von der Kapazität des Bloekkondensators abhängt. 



   Wird auch von der Gegenseite Anrufmöglichkeit gefordert, kann in ähnlicher Weise eine Leitung 14 mit Taster 15 und Bloekkondensator 16 vorgesehen werden. Zweckmässig wird hiebei die Erregung nicht wie im vorigen Falle, direkt dem Gitter, sondern erst über den Eingangsübertrager zugeführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rufeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie, ohne weitere zusätzliche Vorrichtungen, zugleich auch zur Raumabhörung, wie auch zum Gegenspreehverkehr benutzt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Rufeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils der Wiedergabe dienende Lautsprecher auch die Funktion eines Mikrophones übernimmt, wodurch die bisher an jeder Teilnehmerstelle ausser dem Lautsprecher notwendig gewesenen Mikrophone überflüssig werden.
    3. Rufeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in derselben, an Stelle der, bisher notwendig gewesenen, umfangreichen, mehrstufigen, u. zw. doppelt angeordneten Verstärkeranlagen nur ein einziger, einstufiger Röhrenverstärker enthalten ist, wodurch, wegen des Entfalles einer grossen Zahl störender Zwisehenglieder das ursprüngliche Klangbild unverfälscht erhalten bleibt.
    4. Rufeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 ; dadurch gekennzeichnet, dass die Primärwicklung des Einganges und die Sekundärwicklung des Ausganges einpolig über einen Schutzbloek mit der Minusleitung verbunden sind, wodurch es möglich ist, an Stelle des bisher notwendig gewesenen zweiadrigen Panzerkabels ein einadriges zu verwenden, was eine wesentliche Vereinfachung der Leitung bedeutet.
    5. Rufeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass, zwecks Anrufes, die Netzfrequenz, oder bei Gleichstrom dessen Weehselspannungskomponente, über einen Taster und einen entsprechend dimensionierten Blockkondensator dem Gitter der Röhre aufgedrückt wird, was einen Signalton im Lautsprecher der Gegenstelle zur Folge hat. EMI2.1
AT151111D 1937-02-08 1937-02-08 Rufeinrichtung. AT151111B (de)

Priority Applications (1)

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AT151111T 1937-02-08

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AT151111B true AT151111B (de) 1937-10-25

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ID=3646484

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AT151111D AT151111B (de) 1937-02-08 1937-02-08 Rufeinrichtung.

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