AT150904B - Prüfanordnung. - Google Patents

Prüfanordnung.

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AT150904B
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Kapsch Telephon Telegraph
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Prüfanordnung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, welche die Entstörung von Maschinen oder andern den   Rundsprueh   störenden Geräten erleichtert. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Gerät, in welchem die zur Entstörung in der   Regel nötigen   Kondensatoren, Widerstände usw. so vereinigt sind, dass sie an das störende Gerät wahlweise schnell hintereinander angeschaltet werden können, um vergleichsweise ihre Wirksamkeit festzustellen. 



   Bekannt sind wohl Geräte, in welchen Kondensatoren od. dgl. in verschiedenen Werten ent- halten sind. Ihre Anschaltung geschieht einzeln nacheinander und die zumeist nötigen   Kombinationen   verschiedener Grössen erfordert eine   umständliche   Handhabung. Gerade bei der Entstörung der den
Rundspruch störenden Geräte spielt aber die Montagezeit und   Störsuchzeit   eine wesentliche Rolle, denn die Kosten des Entstörungsgerätes an sieh (Kondensator od.   dgl.)   bilden nur einen Bruchteil der Gesamtkosten. Das Ziel der Erfindung richtet sich also vor allein darauf, jene Zeit, die zur Feststellung des geeigneten Entstörungsgerätes nötig ist, möglichst zu vermindern.

   Das diesem Zwecke dienende Prüfgerät ist in der Abbildung in einer beispielsweisen Ausführung dargestellt, lässt aber naturgemäss mannigfache Abänderungen zu. 



   Fig. 1 stellt den wohlbekannten Fall dar, welcher die Entstörung einer Kollektormasehine betrifft. Die Bürsten sind mittels zweier Kondensatoren von   0#1     M. F überbrückt,   deren Verbindungspunkt über einen Schutzkondensator von   0-005 ut,   ans Gehäuse gelegt ist. Diese eine von   ungezählten   andern Schaltungen zur Störbefreiung soll in nachfolgendem als   Anschaltungsbeispiel   dienen. 



   Fig. 2 stellt die Anordnung für ein Gerät nach der Erfindung dar. Vier Klemmen E, A, B, C dienen zur Anschaltung der Zuleitungen von der zu entstörenden zweileiter- oder Dreileitermaschine. 



  Die Erdungsklemme   B   ist zu einem Schalter K2, die Klemmen A, B, C sind zu einem Schalter K1 verdrahtet. Mittels des Drehschalters   K2   wird eine Verbindung von der   Erdungsklemme   wahlweise über Widerstände von 25, 50, 100 Ohm oder einen Kondensator von 5000 cm oder direkt mit der Verbindungsleitung d hergestellt. Die Schleifkontakte a, b, c für den Schalterarm K1 sind über Sicherungen und einen Schalter 8 mit den Klemmen A, B, C verbunden. Längs der Schleifkontakte a, b, c sind 
 EMI1.1 
 angeordnet drei Metallstücke, die miteinander nicht in Verbindung stehen. Beim Drehen des Schalterarmes verbindet jedes der   Metallstücke   den von ihm bestrichenen Schleifkontakt mit der dazugehörigen Kontaktreihe ; also a   mit-al, b   mit b1, c mit c1. 



   Das Gerät enthält die Kondensatorenkombinationen, welche erfahrungsgemäss zur Entstörung von Maschinen usw. benötigt werden. Die im gezeichneten Beispiel dargestellten Kombinationen   sind :   
 EMI1.2 
 alle Kondensatoren an die Verbindungsleitung d angeschlossen. 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 der vorher benutzten Kombination erinnern. Mit dem Gerät nach der Erfindung wird jedoch die wirksamste Entstörung in einem Augenblick festgestellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Prüfanordnung, insbesondere zur Entstörung von Rundspruch störenden Geräten,   dadurch'   gekennzeichnet, dass die Auswahl der für die   Entstörung   des Gerätes in Frage kommenden Widerstands-oder Kondensatorenkombinationen oder beiden aus einer grossen Zahl möglicher Kombinationen durch deren zeitlich unmittelbar aufeinanderfolgende Anschaltung (zwecks akustischer Kontrolle im gestörten Gerät) erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Gerät für eine Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinanderfolgende Anschaltung der Entstörungsmittel (Kondensatoren, Widerstände od. dgl.) lediglich durch Drehschalter (kil. E) od. dgl. bewirkt wird.
    3. Gerät für eine Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sämtliche erfahrungsgemäss für die Entstörung wirksamsten Entstörungsmittel enthält.
    4. Anordnung der Entstörungsmittel in einem Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelkapazitäten einer Gruppe von Entstörungsmitteln (um K1) einpolig an einer gemeinsamen Verbindungsleitung (d) liegen, dass sie mit dem andern Pol an die Klemmen einer Kontaktreihe (al, bl, Cl) geschaltet sind und dass diese Kontaktreihe mittels eines Schalters (its) mit Schleifkontakten (a. b, e) leitend verbunden werden kann, welch letztere dem Anschlüsse für die zu entstörende Maschine od. dgl. über Klemmen 1, B, C) dienen.
    5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuge der Ver- bindungsleitung (d) der einen Gruppe von Entstörungsmitteln (um 1 zu der zugehörigen Erdungsklemme (E) eine zweite Gruppe von Entstörungsmitteln (Ulll K2) in Serie geschaltet werden kann. EMI2.2
AT150904D 1936-06-13 1936-06-13 Prüfanordnung. AT150904B (de)

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AT150904B true AT150904B (de) 1937-10-11

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ID=3646375

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