AT150835B - Vorrichtung zur Durchführung von Elektrolysen im Schmelzfluß. - Google Patents

Vorrichtung zur Durchführung von Elektrolysen im Schmelzfluß.

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AT150835B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung   zur DurchführuMg von Elektrolysen   im Schmelzfluss. 



   Bei der   Durchführung   von Elektrolysen im Schmelzfluss zur Gewinnung von Metallen ist es in manchen Fällen notwendig, das für den Elektrolyseprozess bestimmte Ausgangsmaterial in Form von   Stücken   verschiedener   Korngrösse   in die Elektrolysezelle zu bringen. Dabei treten oft Störungen dadurch ein, dass solches Material noch in fester Form in den eigentlichen Elektrolyseraum gelangt und dort Störungen verursacht. Um dies zu verhindern, werden vorteilhaft   gitter-oder rostförmige   Einsätze aus hitzebeständigem Material verwendet, welche den eigentlichen Elektrolyseraum gegen das Füllmaterial abschliessen und das Eindringen desselben verhindern, ohne dabei zu verhindern, dass die Schmelze mit dem eingefüllten stückigen Material in Berührung kommt. 



   Wenn das bei der Elektrolyse erzeugte Metall spezifisch leichter als die Schmelze ist, muss das Aufsteigen des Metalles dureh den Rost verhindert werden. Dies kann dadurch geschehen, dass der Rost oder die Teile, aus welchen der Rost besteht, auf der Unterseite   Aushöhlungen, rinnenartige Ver-   tiefungen usw. besitzt, so dass sich das Metall in diesen Hohlräumen sammelt, bzw. durch diese abgeleitet wird. Die Kathoden müssen dann   selbstverständlich   so angeordnet sein, dass das aufsteigende Metall in diese Hohlräume des Rostes oder Gitters gelangt. Diese rinnenförmigen Stäbe können z. B. auf den Kathodenrippen ruhen und bilden in ihrer Gesamtheit einen Rost, auf welchem stückiges Material ruht. 



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Einrichtung gemäss der Erfindung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. 
 EMI1.1 
 während Fig. 3,4 und 5 Einzelheiten darstellen. Gleiche Teile sind in beiden Ausführungsformen mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. 



     Ein EisenMeehkesseI 7   (Fig. 1) ist am Boden mit einer Anzahl   Bleehrippen   versehen, die als
Kathoden dienen. Auf   diesen Blechrippen 2   sind rinnenartig   ausgehöhlte   Stäbe : aus elektrisch isolierendem, feuerfesten Material aufgesetzt, wie aus Fig. 3 in einem Querschnitt ersichtlich ist. Die beiden Rinnenhälften. 3 steigen nach der Mitte zu an und sind ihre Enden von einer   Sammelrinne-   zur Abfuhr des abgeschiedenen Metalles überdeckt. Die   Blechrippen : 2 mit   ihren Rinnen 3 sind so nebeneinander angeordnet, dass sie einen Gitterrost bilden, welcher das aufgeschüttet Material5 trägt und vom Eindringen in den eigentlichen Elektrolyseraum abhält.

   Mit der Rinne 4 ist ein Ablaufrohr 6 verbunden, welches durch einen Pfropfen 7   verschliessbar   ist ; der Pfropfen 7 kann durch eine Stange 8 geöffnet werden. Das Abflussrohr 6 kann auch als Stromzuleitung zu den   Blechrippen   dienen. Der Eisen-   blechkessel j !   ist an seinen Seitenwandungen mit isolierendem Material 9 ausgekleidet und mit einer wärmeisolierenden Schicht 10 umgeben, welche ihrerseits durch einen Mantel 11 zusammengehalten wird. Auf den Eisenblechkessel 1 samt Umhüllung 10, 11 ist ein Deckel 12 aufgesetzt, welcher mit einer Füllöffnung 13 versehen ist und die   Anoden 14-14   trägt. 



   In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform   dargestellt,   bei der die die Elektroden 2 überdeckenden Rinnen 15 V-förmig gebogen sind und mit ihren aufgebogenen Enden in die seitlich angeordneten Sammelrinnen   16-16   münden, welche ihrerseits mit Ablaufrohren 17 zum Ablassen des erzeugten Metalles versehen sind. 



   In Fig. 4 ist die V-förmige Rinne   7-J schaubildlich dargestellt, welche auch ohne Unterstützung   der Elektroden 2 an den Enden in der Zelle gelagert sein kann. 



   In Fig. 5 ist schaubildlich eine andere Ausführungsform der Rinne nach Fig. 1 dargestellt. Die V-förmig nach abwärts gebogene Rinne 18 kann hiebei auch ohne   Unterstützung durch   die Elektrode 2 

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Durchführung von Elektrolysen im Schmelzfluss, bei welchen ein Metall, das spezifisch leichter ist als die Schmelze, abgeschieden und welches durch rinnenartige Stäbe gesammelt und abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die rinnenartigen Stäbe so zueinander, z. B. parallel EMI2.2 EMI2.3
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