AT150681B - Selbstladegewehr. - Google Patents

Selbstladegewehr.

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AT150681B
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Saburo Watanabe
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Saburo Watanabe
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  Selbstladegewehr. 



   Die Erfindung betrifft eine Verbesserung einer   self, ladenden   Feuerwaffe mit feststehendem Lauf und einem durch die Gaschosstreibgase entgegen dem Druck einer   Schliessfeder   betätigten Kniegelenkverschluss. 



   Gemäss der Erfindung wird die selbstladende Feuerwaffe durch einen mit dem Gaskolben zwangläufig verbundenen, an einem Gelenkglied des   Kniegelenkverscblusses   in dessen Strecklage unter dem Druck   der. Schliessfeder   anliegenden Schieber verbessert, der unter dem Druck der auf den Gaskolben wirkenden Treibgase vom Gelenkglied entgegen dem Druck der   Schliessfeder     abgerückt   wird und das Kniegelenk beim   Abrücken   mittels eines Anschlages aus der   Streeklage   aufdrückt, so dass das vom Druck der Schliessfeder befreite Kniegelenk unter dem Druck der auf das   Verschlussstück   wirkenden Treibgase   vollständig   aufklappt und die Ladebewegung des Verschlusses bewirkt. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel eines   erfindungsgemäss   gebauten Selbstladegewehres dargestellt. Die Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt durch das Gewehr bei geschlossenem Verschlusse. Fig. 2 ist ein gleichartiger Schnitt bei geöffnetem Verschlusse. Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch die   Sup ; teille   des Verschlusses in geschlossener Lage. Fig. 4 dieselben Teile beim Beginne der Öffnungsbewegung. Fig. 5 nach dem Öffnen. Fig. 6 ist ein Schaubild eines der Hauptteile des Verschlusses und des Schlosses. Die Fig. 7-12 sind Querschnitte durch die Waffe nach den Linien AB, CD, EF, GH, 1J und KL der Fig. 1. 



   Der Lauf 1 ist in den oberen Teil des Gehäuses 2,3 eingeschraubt, der mit seitlichen   Längsnuten   
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 umfasst das Verschlussstück 4 und ist mit ihm durch den Drehbolzen 34 verbunden. Untereinander sind die beiden Lenker 5 und 6 durch den Drehbolzen 34' gekuppelt. Das gegabelte Vorderende des Lenkers 6 greift dabei über den Lenker 5. Hinten hängt der Lenker 6 mit dem Drehbolzen 36 im Gehäuse. 



   Unter dem Verschlussstück 4 und parallel zu ihm ist im Gehäuseteil 2 der Schieber 7 längsverschieblich gelagert. Er ist rahmenförmig, läuft beiderseits am Patronenmagazine 37 vorbei und hat vorne die Schubstange 64 eingeschraubt, die am Ende mit einem kleinen Gaskolben   65   versehen ist. Eine Mutter 66 verbindet diese beiden Teile. Der Kolben 65 steckt in dem nach vorne zu offenen Gaszylinder   10,   dessen   Hohlraum   durch einen Gaskanal mit der Laufbohrung verbunden ist. Dieser Gaszylinder befindet sich so weit als möglich vorne am Laufe, dass die zur Bajonettbefestigung dienenden Teile gerade noch Platz an der Laufmündung finden. 



   Die geradläufige Führung des Schiebers 7 besorgt die untere   Gehäusehälfte zum   Teile mit ihren oberen Begrenzungskanten, wie aus den Querschnittsfiguren   8,   9 und 10 ersichtlich ist. Eine an der hinteren Querwand des Schieberrahmens abgestützte Schliessfeder 50 hält den Schieber ständig gegen den schräg nach unten ragenden hinteren Fortsatz des Lenkers 6   gedrückt.   Die   Schliessfeder   50 ist vorne über den   Führungsbolzen 51 gesteckt   und   drückt   dessen Kopf ständig gegen die hinteren Kanten der S ? itenwangen 73 des unteren Gehäuseteiles 3. 



   Zwischen diesen Seitenwangen 73 ist der Hammer 17 um den Bolzen 20 drehbar gelagert. Die   schraubenförmige Schlagfeder 21 steckt   auf einem Federdorne   22,   der mittels des Stiftes M am Hammer angelenkt ist. Der Dorn ist hinten in einem Loche der Abzugstange 41 geführt, die um den Stift 42 im unteren   Gehäuseteile 3   drehbar ist. Der Abzug 11 dreht sich um den Stift 16 und hat seinerseits 

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 braucht auch der Griff zum Öffnen des Verschlusses von Hand nur sehr klein sein, ja er kann sogar ganz entbehrt werden, wie die Zeichnungen darstellen, weil sich das Kniegelenk durch blosses Erfassen an seinem Knickpunkte leicht öffnen lässt und dazu keinerlei Vorsprünge daran nötig sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbstladende Feuerwaffe mit feststehendem Lauf und einem durch die   Gesehosstreibgase   entgegen dem Druck einer Schliessfeder betätigten   Kniegelenkversehluss,   gekennzeichnet durch einen 
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 Anschlages (7 a) aus der Strecklage aufdrückt, so dass das vom Druck der   Schliessfeder     (50)   befreite Kniegelenk (5, 6) unter dem Druck der auf das   Verschlussstück     (4)   wirkenden Treibgase vollständig aufklappt und die Ladebewegung des Verschlusses bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Selbstladegewehr nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine schräge Anlauffläche (6 a) an der Unterseite nahe der Mitte des Kniegelenkes, die mit einer schrägen Anlauffläehe (7 a) an der Oberseite des Schiebers (7) so zusammenwirkt, dass der vom Gaskolben 6. vorwärts getriebene Schieber r (7) die Öffnungsbewegung des Kniegelenkes (5, 6) einleitet.
    3. Selbstladegewehr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Gaskolben (65) betätigte Schieber (7) bei geschlossenem Versehlusse mit seinem Hinterende unter einen Fortsatz des hinteren Lenkers (6) des Kniegelenkes (5, 6) greift und dadurch die Strecklage des Kniegelenkes sichert, das dann erst nach einem bestimmten Vorlaufwege des Schiebers (7) seine Offnungsbewegung beginnen kann.
    4. Selbstladegewehr nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliess- feder (50) an der hinteren Querwand des Schiebers (7) abgestützt ist und ausschliesslich von dem unter der Wirkung der Treibgase auf den Gaskolben (6, vorgleitenden Schieber gespannt wird, welch letzterer im Augenblick des Vorgleitens das Verschlussstück (4) Öffnen freigibt. so dass dieses durch die auf seine Stirnseite einwirkenden Treibgase ohne Gegenwirkung der Schliessfeder (50) die Öffnungsbewegung ausführt.
    5. Selbslladegewehr nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschluss- stÜck (4) mit einem Absatze (4a) an seiner Unterseite knapp vor Beendigung seines Öffnungsweges von vorne her auf den Kopf der Schliessfederführung (51) trifft und die schon vom Schieber (7) gespannte Feder auch noch von vorne weiter zusammendrückt, wodurch das zurückleitende Verschlussstück (4) federnd aufgefangen wird und unmittelbar darauf von der Schliessfeder den Anstoss zur Schliessbewegung erhält.
    6. Selbstladegewehr nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (7) mit seiner unteren hinteren Querwand gegenüber der Abzugklinke (12) zu liegen kommt, so lange er nicht bis in seine hinterste Lage gelangt ist, was ein Ausheben der Abzugstange (41) aus der Spannrast des Hammers (17), also ein Abfeuern der Waffe bei nicht ordnungsgemäss geschlossenem Verschluss verhindert.
AT150681D 1932-12-30 1933-12-29 Selbstladegewehr. AT150681B (de)

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JP150681X 1932-12-30

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AT150681B true AT150681B (de) 1937-09-25

Family

ID=11878512

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AT150681D AT150681B (de) 1932-12-30 1933-12-29 Selbstladegewehr.

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