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Anordnung zur Speisung von elektrischen Leuchtröhren mittels Ilochtrequenzstromes.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrische Leuchtröhren, insbesondere für Reklameund ähnliche Zwecke, die mit Hochfrequenzstrom gespeist werden. Die Röhren können innere oder äussere Elektroden besitzen.
Wenn zur Speisung elektrischer Leuchtröhren Hochfrequenzstrom benutzt wird, besteht die Möglichkeit, dass Rundfunkstörungen auftreten. Die vorliegende Erfindung stellt sich zur Aufgabe, eine Anordnung zu schaffen, bei der diese Störungsmöglichkeit verringert oder beseitigt ist. während die Anordnung selbst normalisiert ist, so dass die jeweils gewünschten Zeichen aus Einheitsbuchstaben oder andern Gebilden aufgebaut werden können.
Diese Aufgabe wird gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, dass die Leuchtröhre oder-röhren in der Gestalt eines Buchstabens oder andern Zeichens sich auf der Vorderseite eines Gehäuses befinden, das dieselbe Form wie die Röhren hat, während innerhalb des Gehäuses ein Hochfrequenzgenerator zur Speisung der Röhre bzw. Röhren untergebracht ist. Das Gehäuse ist zweckmässigerweise aus Metall hergestellt oder besitzt eine metallische Abschirmung, wobei das Gehäuse bzw. die Abschirmung geerdet sein kann.
Dadurch dass der Hochfrequenzgenerator innerhalb des Gehäuses untergebracht ist, wird die Länge der Zuleitungen von dem Generator zur Röhre und hiedurch die Möglichkeit von Rundfunkstörungen auf ein Minimum verringert. Die schädliche Strahlung wird weiter verringert, wenn das Gehäuse aus Metall hergestellt ist und auf diese Weise einen elektrischen Schirm bildet. Die Leucht- röhre selbst bedarf keiner Abschirmung, da der Strahlungswiderstand der Röhre gering ist und daher durch Strahlungen unmittelbar von der Röhre merkliche Rundfunkstörungen nicht verursacht werden. Der Hochfrequenzgenerator kann ein Röhrengenerator sein, das Metallgehäuse, in dem sich der Generator befindet, ist vorzugsweise geerdet.
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel dargestellt, das im einzelnen noch mannigfaltig abgeändert werden kann.
Fig. 1 gibt eine Ansicht eines Buchstabens gemäss der vorliegenden Erfindung, Fig. 2 ist ein Schnitt in Richtung der Linie A-A der Fig. 1, Fig. 3 zeigt ein Schaltschema einer Anordnung gemäss vorliegender Erfindung, die mehrere Buchstaben oder andere Zeichen umfasst.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Leuchtröhre 1 in der Gestalt des Buchstabens P auf der Vorderseite eines Metallgehäuses derselben Gestalt aufgesetzt, das einen Deckel od. dgl. 2 und eine Grundplatte 3 besitzt. Die Röhre 1 ist durch Metallklammern 4, 5, 6 gehaltert, die sich an den Enden von Stäben 7, 8 und 9 befinden, die durch den Deckel 2 hindurchragen. Die Grundplatte des Gehäuses besitzt ein Montagebrett 10 aus Isoliermaterial, auf dem ein Hochfrequenzgenerator geeigneter Bauart angeordnet ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Generator im wesentlichen aus einer Röhre 11 und einer Induktionsspule 12.
Die Stäbe 7 und 8 sind mittels Isolierringe 13 und 14 von dem Deckel 2 isoliert. Ihre im Innern des Gehäuses befindlichen Enden machen Kontakt mit Federn 15 und 16, die auf dem Brett 10 angebracht und mit dem Ausgang des Generators verbunden sind. Die Klammern 4 und 5 bilden auf diese Weise die Elektroden der Entladungsröhre. Der Stab 9 und die Klammer 6 dienen lediglich als zusätzliche Unterstützung für die Entladungsröhre.
Man erkennt, dass die beiden Teile 2 und des Gehäuses leicht voneinander getrennt werden können und alsdann den Röhrengenerator frei geben. Wenn der Deckel 2 entfernt bzw. wieder an
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seine Stelle gebracht ist, wird automatisch die Verbindung zwischen den Stäben 7 und 8 und den federnden Kontakten 15 und 16 unterbrochen bzw. wieder hergestellt.
Gemäss einer Abwandlung der Erfindung können die Enden der Leuchtröhre nach Innen gebogen sein und in metallische Buchsen, die isoliert an dem Deckel des Gehäuses angebracht sind, eingeführt werden. Die Buchsen sind mit dem Ausgang des Hochfrequenzgenerators verbunden. Gemäss einer andern Abwandlung der Erfindung kann die Leuehtröhre auch innere Elektroden besitzen.
Die Leuchtröhren und die zugehörigen Gehäuse können die Gestalt irgendeines Buchstabens oder Zeichens besitzen und mehrere solcher Buchstaben oder Zeichen können nebeneinander angeordnet sein.
Mehrere Leuchtröhren können sich auf einem gemeinsamen Gehäuse befinden. Vorzugsweise wird jedoch für jede Leuchtröhre ein besonderes Gehäuse mit einem besonderen Hochfrequenzgenerator vorgesehen.
Mehrere Hochfrequenzgeneratoren können von einer gemeinsamen elektrischen Stromquelle aus gespeist und durch einen gemeinsamen Schalter od. dgl. betätigt werden. Anderseits können die Leuchtröhren auch abwechselnd oder in irgendeiner andern gewünschten Reihenfolge ein-bzw. ausgeschaltet werden.
Wenn Röhrengeneratoren benutzt werden, können die Heizkreise der Röhren zueinander in
Serie geschaltet sein und gemeinsam an das Starkstromnetz gelegt werden, wobei, wenn erforderlich, noch ein Kontrollwiderstand, z. B. ein Eisenwasserstoffwiderstand, in Serie geschaltet sein kann.
Gemäss vorliegender Erfindung wird jedoch der hochfrequente Entladestrom nicht von den Röhren eines Gehäuses den Röhren eines andern Gehäuses zugeführt.
Ein beispielsweises Sehaltschema ist in Fig. 3 dargestellt, in dem die strichpunktierten Linien Teile der Gehäuse darstellen, die die Gestalt von Buchstaben oder andern Zeichen besitzen. Die Hochfrequenzgeneratoren sind mit 17 bezeichnet. Sie werden von einer gemeinsamen elektrischen Kraftquelle aus gespeist und gemeinsam durch einen Schalter 18 ein-und ausgeschaltet. Die Heizkreise der Röhren liegen zueinander in Serie. Ein Kontroll- bzw. Eisenwasserstoffwiderstand 19 kann in Serie zu den Heizkreisen liegen. Die Leuchtröhren 1 sind mit den Sehwingungskreisen der Hochfrequenzgeneratoren induktiv verbunden.
Wenn, wie beispielsweise im Falle des Buchstabens,, 0", kein gerader Teil in dem Zeichen vorhanden ist, wird der Hochfrequenzgenerator in einer gebogenen Gestalt ausgebildet, oder er wird in zwei oder mehrere Teile zerlegt, die im Winkel zueinander angeordnet sind, so dass er in einem solchen Falle in dem gebogenen Gehäuse leicht untergebracht werden kann.
Das Gehäuse kann aus Metallblech oder aus Isoliermaterial bestehen. Im letzteren Falle wird es innen oder aussen mit einem metallischen Schirm versehen, der den Hochfrequenzgenerator umgibt.
Der Schirm kann aus Metallblech bestehen, es genügt aber auch z. B. ein Drahtnetz. Der metallische Schirm kann auch in dem Isoliermaterial eingebettet sein. Es ist zweckmässig, das Metallgehäuse bzw. den metallischen Schirm zu erden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Speisung einer oder mehrerer elektrischer Leuchtröhren in Form von Buchstaben oder andern Zeichen mittels Hochfrequenzstromes, wobei die Leuchtröhre oder-röhren sich auf der Vorderseite eines Gehäuses befinden, das dieselbe Form wie die Röhren hat, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Gehäuses ein Hochfrequenzgenerator zur Speisung der Röhre bzw. Röhren vorgesehen ist.