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Metallfenster.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des im Patente Nr. 143154 beschriebenen Metallfensters und besteht darin, dass das eine Teilprofil des Flügelrahmens nach Anschlag am Stock- rahmen bis zu dem am Stockrahmen anliegenden Ende des zweiten Teilprofils geführt und mit ihm zweckmässig verbunden ist. Das auf diese Weise gleichzeitig einen Abschluss des offenen Rahmen- profils bildende Ende dieses Teilprofils kann entweder stumpf an das zweite Teilprofil stossen oder aber mit seinem Endteil in die Ebene dieses Teilprofils umgebogen werden. Das anschlagend Profilende besitzt auch dann noch immer genügend Federung.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung und Aneinanderschliessung der beiden Profilteile wird eine grössere Steifheit der Rahmenprofile erzielt, wie sie insbesondere für grössere Fenster nötig ist, wobei aber die gut federnde Wirkung der am Stockrahmen anschlagenden Teile der Profile voll erhalten bleibt. Weitere Erfindungsmerkmale werden an Hand der Zeichnung erläutert.
Die Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch das Rahmenprofil eines Fensters in grösserem Massstab, Fig. 2 stellt eine Tür mit Verglasungen im Horizontalschnitt dar, Fig. 3 ist ein einfaches, nach aussen aufgehendes Fenster im Horizontalschnitt und Fig. 4 der Horizontalschnitt durch ein Verbundfenster.
Das Teilprofil 2 des Flügelrahmens 1 (Fig. 1) ist hinter dem Anschlag 4 am Stockrahmen 6 bis zum zweiten Teilprofil 3 verlängert und mit seinem Endteil 6 in die Ebene des Teilprofils 3 abgebogen, an dessen rechtwinkelig umgebogenen Ende 7 es einen Anschlag findet. Da auch das andere Ende 9 des Teilprofils 2 an der Nase 10 des Teilprofils 3 anschlägt, ist das Zusammenpassen der Teil- profile des Flügelrahmens in richtiger Lage auf einfache Weise ermöglicht. Die Nase 10 ragt über den Teil 9 hinaus und dient der Glasscheibe 11 als Auflager. Der zwischen dem Rahmenteil 9 und der Scheibe 11 entstehende Raum 8 wird mit Kitt, Gummi od. dgl. ausgefüllt, so dass das Scheibenende auf drei Seiten von nachgiebigem oder elastischem Material umgeben ist, wodurch die Bruchgefahr herabgesetzt wird.
Der Anschlag des verlängerten Profilteiles 2 am Stockrahmen 5 wird von einer rechtwinkelig abstehenden, U-förmigen Schleife 4 gebildet. Das Verkleidungsblech 12 des Stockrahmens 5 wird bis zum Profilteil 2 geführt, an den es sich bei 12'mit seiner Stirnfläche anlegt. Die drei Anschläge 12', 4 und 7 der Profile am Stockrahmen bewirken eine gute Abdichtung des Fensters und die zwischen den Anschlägen entstehenden Hohlräume eine ausgezeichnete Isolierung. Die Hohlräume wirken ausserdem beim Schliessen des Fensters dämpfend und verhindern dadurch ein geräuschvolles Zuschlagen.
Die Tür in Fig. 2 zeigt ähnliche Teilprofile. Auch hier ist das Teilprofil 13 nach Anschlag am Stockrahmen 5 bis zum Teilprofil 14 geführt und sein Ende in die Ebene dieses Profils abgebogen.
Auch beim Mittelstück ist das Teilprofil16 nach Anschlag 17 am zweiten Flügel zum zweiten Teilprofil 18 geführt und in die Ebene desselben umgebogen. Dabei kann das Ende noch als Anschlag 19 am zweiten Flügelteil verwendet werden, so dass eine sechsfache Abdichtung und fünf isolierende Hohlräume erzielt werden.
Das nach aussen aufgehende Schiffsfenster nach Fig. 3 zeigt im Flügelrahmen ähnliche Teilprofile 20, 21, von denen das letztere verlängert und nach Umbiegen in die Ebene des Profils 20 mit diesem verbunden ist. Die miteinander verbundenen Enden der beiden, den Stockrahmen bildenden Profile 22,23 bilden die Fläche, an welcher der Anschlag 24 des Profils 20 sich anlegt. Dabei ist das Ende 25 des Stockrahmenprofils 23 noch senkrecht zur Fensterebene abgebogen und legt sich
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dicht an das Flügelrahmenprofil 20 an. Die Abdichtung ist vierfach, die Isolierung wird durch drei Hohlräume verbessert.
Im Ausführungsbeispiel Fig. 4 ist ein Verbundfenster dargestellt. Die beiden je einen Verbundflügel bildenden Flügel 26,27, die einzeln oder gemeinsam verschwenkt werden können, sind in dem Mittelteil durch je einen Reiber 28 od. dgl. lösbar miteinander verbunden. Das Teilprofil 29 des inneren Flügels 26 wird nach Anschlag 30 am Flügelrahmen 35 des äusseren Flügels 27 zum Teilprofil M geführt und mit ihm verbunden. Das Teilprofil 32 des äusseren Flügelrahmens 27 wird nach Anschlag. 33 am Stoekrahmen 34 zum zweiten Teilprofil 35 geführt. Eine rechtwinkelig abstehende Schleife 36 am Teilprofil 35 liegt am Teilprofil 29 des inneren Flügelrahmens 26 an, so dass auch die Abdichtung zwischen den beiden Flügeln 26 und 27 eine ausgezeichnete ist.
Die erfindungsgemässe Ausbildung der Fensterflügelprofile kann bei Metallfenstern aller Art, so insbesondere bei Auslagenfenstern, ferner auch bei Türen u. dgl. Verwendung finden. Sie bewirkt eine grosse Steifheit der Flügel und eine ausgezeichnete Abdichtung, die jeden Luft-und Gasdurchtritt verhindert, und eine sehr gute Isolierung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Metallfenster nach Patent Nr. 143154, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Teilprofil (2) des Flügelrahmens (1) nach Anschlag (4) am Stockrahmen (5) (bzw. am Mittelteil des zweiten Flügels) bis zu dem am Stockrahmen (bzw. am Mittelteil des zweiten Flügels) anliegenden Teil des zweiten Teilprofils (3) geführt und mit ihm verbunden ist.