AT149470B - Verfahren und Einrichtung zur Florbildung auf Filzbahnen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Florbildung auf Filzbahnen.

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AT149470B
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Inventor
Albert Assinger
Karl Bergmann
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Wietersdorfer Zement U Durit W
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  Verfahren und Einrichtung zur Florbildung auf Filzbahnen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Aufgabe von Stoffbrei zwecks Florbildung auf Filzbahnen, insbesondere zur Herstellung von Asbestzement, und besteht darin, dass der Stoffbrei durch Bildung eines Vakuums unmittelbar an die Filzbahn angesaugt wird, so dass einerseits auf der dem Stoffbrei zugekehrten Seite der Filzbahn der Stofflor entsteht und an der entgegengesetzten Filzbahnseite   überschüssiges   Wasser austritt. Die poröse Filzbahn lässt nur wenig Stoffbrei und grösstenteils Wasser durch, im Gegensatz zu den bisher gebräuchlichen Maschinen mit Rundsieben, welche grosse Maschen'besitzen und den Stoffbrei nicht in dem Masse zurückhalten als die Filzbahn. 



  Der Stoffgehalt des Rückwassers beim Verfahren nach der Erfindung ist demgemäss sehr gering, so dass man mit einer bedeutend kleineren Filteranlage auskommen kann, als bei Verwendung von Rundsiebmaschine. Dadurch, dass man die Filzbahn gleichzeitig an mehreren Stoffbreibehältern vorbeiführt, die nacheinander in Betrieb gesetzt werden, gelingt es, in einfachster Weise Produkte herzustellen, die ungleichartig geschichtet sind. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. 



   Die Filzbahn, die in bekannter Weise über Leitrollen 2 geführt wird und die Stofflagen an die Trommel 3 abgibt, läuft an den   Öffnungsrändern   von Stoffbreibehältern 4, 5, 6 vorbei. Die unteren und seitlichen Öffnungsränder werden durch elastische Leisten 7 aus Gummi od. dgl. gebildet, an welche die Filzbahn dichtend angedrückt werden kann, während der obere Dichtungsrand nicht ganz bis zur Filzbahn reichen darf, damit der Flor nicht abgekratzt wird. In den Behältern befinden sich Rührvorrichtungen 8 zur Homogenisierung des Stoffbreies. Die Öffnungen zwischen Behältern und Filzbahn sind mittels Schiebern 9   verschliessbar.   



   Die Stoffbreibehälter 5 und 6 sind samt ihren Dichtungsleisten 7, welche die Abdichtung gegen die Filzbahn besorgen, beweglich angeordnet, so dass diese Behälter von der Filzbahn einige Millimeter abgerückt werden können. Wenn nämlich der Stoff dem Behälter 4 bzw. 5 entnommen wird, dann müssen alle weiteren Behälter, an denen der Flor vorbeikommt, also die Behälter 5 und 6 bzw. nur der Behälter 6, von der Bahn abgerückt werden, damit die unteren Dichtungsleisten dieser nachfolgenden Behälter den bereits gebildeten Flor nicht abstreifen. Zweckmässig wird die auf der Zeichnung nicht dargestellte   Abrückvorrichtung   mit der Absperrvorrichtung 9 zwangläufig gekuppelt, so dass die Abrückung gleichzeitig mit dem Schliessen der Absperrvorrichtung 9 erfolgt. 



   Auf der entgegengesetzten Seite der Filzbahn, je einer Öffnung eines Behälters gegenüber, befinden sich Kästen   10,   aus denen mittels Pumpen od. dgl. in bekannter Weise die Luft abgesaugt wird. Bei geöffneten Schiebern 9 presst der äussere Luftdruck den Stoffbrei auf die Filzbahn, auf der sieh ein zusammenhängender Stofflor bildet, während überschüssiges Rückwasser an der entgegengesetzten Filzbahnseite austritt und gemeinsam mit der Luft abgesaugt wird. Die Stoffbahn wird nun in bekannter Weise über einen Entwässerungssauger 11 zur Aufwickeltrommel 3 befördert. Durch Regulierung des Vakuums und Veränderung der Konsistenz des Stoffbreies kann die   Schichtdieke   beliebig variiert werden. 



   Um ungleichartig geschichtete Produkte z. B. mit verschieden gefärbter oder beschaffene Oberfläche herzustellen, wird der Stoffbreibehälter   4   mit dem für die Oberfläche bestimmten Material und der Stoffbreibehälter 5 mit dem Material für die Mittelschicht beschickt. Die Schieber und mit ihnen, zweckmässig zwangläufig, die   Abrückvorrirhtungen   werden dann der Reihe nach so betätigt, dass auf 

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 eine Oberflächenschicht aufgewickelt werden. Soll die zweite Oberfläche anders beschaffen sein als die erste, dann muss der dritte Stoffbreibehälter 6 mit dem gewünschten Material gefüllt und nach den beiden andern in der eben beschriebenen Weise eingeschaltet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Florbildung auf Filzbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoffbrei durch Bildung eines Vakuums an der   Filzbahnaussenfläche   unmittelbar an die Filzbahn   (1)   angesaugt wird, so dass einerseits auf der dem Stoffbrei zugekehrten Seite der Filzbahn der Stofflor entsteht und an der entgegengesetzten Filzbahnseite überschüssiges Wasser austritt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem oder mehreren Stoffbreibehältern, dadurch gekennzeichnet, dass die Filzbahn an die unteren und seitlichen Ränder der Austrittsöffnung des jeweils arbeitenden Behälters angepresst wird.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsränder durch elastische Dichtungsleisten (7), z. B. aus Gummi, gebildet werden.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Austrittsöffnungen der Behälter (4, 5, 6) für den Stoffbrei vor der Filzbahn verschliessende Absperrvorriehtungen (9).
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffbreibehälter (5, 6) samt ihren Dichtungsleisten (7) von der Filzbahn abrückbar sind.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede Abrückvorrich- EMI2.2 EMI2.3
AT149470D 1936-04-25 1936-04-25 Verfahren und Einrichtung zur Florbildung auf Filzbahnen. AT149470B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2923936A1 (de) * 1979-06-11 1980-12-18 Amiantus Ag Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines produktes aus faserhaltigen suspensionen
DE2927992A1 (de) * 1979-07-09 1981-02-05 Amiantus Ag Verfahren zur herstellung eines produktes aus faserhaltigen suspensionen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2923936A1 (de) * 1979-06-11 1980-12-18 Amiantus Ag Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines produktes aus faserhaltigen suspensionen
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