AT149454B - Auswurfmechanismus für Münzengeldzahlkassen. - Google Patents
Auswurfmechanismus für Münzengeldzahlkassen.Info
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- AT149454B AT149454B AT149454DA AT149454B AT 149454 B AT149454 B AT 149454B AT 149454D A AT149454D A AT 149454DA AT 149454 B AT149454 B AT 149454B
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> laufen kann. Der Tisch weist Schlitze für den Durchgang des Auswurfschiebers auf. Auf diesem Tisch sind die Stapelröhren 7 angeordnet, welche unten einen Durchgang für das eigentliche Auswurfelement und nach vorne zu einen Schlitz zum Austritt für das unterste Geldstück des in der Röhre 7 enthaltenen Münzenstapels aufweisen. Die Auswurf Vorrichtung enthalt einen auf dem Wagen 1 befestigten Schieber 8, welcher normal zu dem Stapel angeordnet ist und mit einer Stufe über der oberen Seite des Tisches 6 hervorsteht ; die Höhe der Stufe ist etwas geringer als die Stärke der Geldmünzen der entsprechenden Röhre. Der Wagen 1 läuft zwischen zwei Führungen, die ständig eine Bewegung des Wagens parallel zur Gleitfläche der Münzen gewährleisten. Die Antriebsvorrichtung des Wagens besteht aus einem Kniehebel 9, der um einen Zapfen 10 drehbar ist. Einer der Arme ragt auf der Rückseite des Gestells hervor und trägt beispielsweise eine Betätigungstaste 11. Der andere zu einer Gabel ausgebildete Arm 12 ist durch einen Arm 14 mit einem Schwinghebel-M verbunden, der auf einer Achse 15 drehbar und mit seinem freien Ende mit dem Wagen 1 verbunden ist, so dass bei jedem Anschlag der Taste 11 ein Druck von dem Hebel 13 auf den Wagen 1 ausgeübt wird und dieser somit auf seinen Rollen läuft. In dem schematisch dargestellten Beispiel weist der Schwinghebel13 an seinem freien Ende eine Nut 16 auf, in die ein an dem Auswurfwagen befestigter Zapfen 17 eingreift. An einem Gabelteil des Armes 12 ist eine Zugfeder 18 befestigt, die anderseits an dem Hebel 13 angreift und ihn selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurückholt. Es ist darauf zu achten, dass das ausgeworfene Geldstück während des grössten Teiles des Auswurfvorganges gehalten wird, um zu vermeiden, dass das Geldstück, das sich unmittelbar über ihm befindet, vor dem nächsten Arbeitsgang bereits zufällig in den Ausfallschlitz gelangt. Zu diesem Zweck wird ein Sperrhebel verwendet, wie beispielsweise in Fig. 1 dargestellt ist. Dieser Sperrhebel besteht aus einem Profilstück 19, welches sich bei der Bewegung des Schwinghebels 13 um eine Achse 20 dreht, zu dem der Sperrhebel 19 eine Längsnut 21 aufweist, in welcher der mit dem Hebel 13 fest verbundene Zapfen 22 geführt wird. Bei der ganzen Drehbewegung des Hebels 13 wird daher der Sperrhebel 19 rückwärts bewegt und gelangt schliesslich unterhalb des Tisches 6. Die beschriebenen Auswurfelemente sind derart profiliert, dass der Sperrhebel 19 erst gegen Ende des Auswurfvorganges unter den Tisch 6 gelangt, d. h. wenn der in der Röhre enthaltene Geldmünzenstapel bereits vom Auswurfschieber 8 EMI2.1 Anschläge 23 und 24, die zu beiden Seiten des Hebels angebracht sind, begrenzt. Der vollständige Auswurfmeehanismus kann leicht in den Sockel der Münzengeldzahlkasse eingesetzt werden, wodurch der Raumbedarf auf ein Mindestmass gebracht ist. Der Auswurfvorgang gestaltet sich folgendermassen : Bei einem Anschlag der Taste 11 übt der Arm 14 auf den Schwinghebel 13 einen Zug aus. Die Wirkung dieses Hebels ist stossartig in der Vorschiebungsrichtung des Wagens 1. Dieser rollt auf der Unterseite des Tisches 6 und nimmt die Aus- EMI2.2 des grössten Teiles des Auswurfvorganges sich zwischen zwei Haltern, d. h. Sperrhebel und Stufe, befindet. Der Sperrhebel 19 rückt am Ende des Auswurfvorganges unter den Tisch 6, so dass das ausgetretene Geldstück frei auf den Schwenktisch gleiten kann und so von selbst nach der Schale hin und in diese gelangt. In Fig. 1 sind die verschiedenen Stellungen des Schwinghebels 13 bzw. des Sperrhebels 19 strichpunktiert wiedergegeben, Fig. 2 stellt eine Ausführungsform dar, bei welcher der Sperrhebel 19 starr mit dem Hebel 13 verbunden ist. Die von dem Sperrhebel 19 freigegebenen Münzengeldstücke fallen auf einen Schwenktisch, der im allgemeinen von einer geneigten Ebene gebildet wird, die in die oder nahe bei der Geldfangschale ausmündet. Der Schwenktisch 25 ist um eine Achse 26 drehbar und kann von dem Bedienungspersonal, z. B. mittels eines an der Schwenkachse 26 befestigten Handgriffes, nach der einen oder andern Seite der Kasse geneigt werden, je nachdem, auf welcher Seite die Münzen entnommen werden sollen. In diesem Falle ist der Apparat selbstverständlich mit zwei Schalen versehen. Ein grosser Vorteil besteht in der Bequemlichkeit sowohl für den Geldauszahler wie für den Geldempfänger, und im übrigen ist es durch diese Anordnung möglich, den Apparat, z. B. in bequemer Reichweite zweier Geldzahler, anzubringen, die z. B. in einander gegenüberliegenden Abteilungen arbeiten. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Auswurfmechanismus für Münzengeldzahlkassen, bei welchen die Münzen durch einen Schieber aus den Münzenbehältem ausgeschieden werden, dadurch gekennzeichnet, dass der den Auswurfschieber (8) tragende, auf Rollenpaaren (2, 3 und 4, 5) an der Unterseite des Kassentisches (6) der Maschine hin und her laufende Wagen (1) zwischen zwei Führungen angeordnet ist, die ständig eine Bewegung des Wagens parallel zu der Gleitfläche des auszuwerfenden Geldstückes gewährleisten.
Claims (1)
- 2. Auswurfmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswurfschieber (8) mit einer Stufe von etwas geringerer Höhe, als der Stärke der Münzen entspricht, über dem Maschinen- tisch (6) hervorsteht, das untere Geldstück des Münzenstapels herausstösst, diesen selbst während des grössten Teiles des Auswurfvorganges trägt und am Ende seiner Rückbewegung eine leichte Erschütterung <Desc/Clms Page number 3> infolge der jähen Freigabe des Münzenstapels durch die Stufe und des daher erfolgenden Nachsinkens des Münzenstapels hervorruft, so dass ein Nachfallen der von Hindernissen innerhalb der Münzenröhren (7) abgestützten Geldmünzen einsetzt.3. Auswurfmechanismus nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswurfwagen von einer Taste (11) betätigt wird, die am Ende eines der Arme eines besonderen Kniehebels angeordnet ist, von denen ein Gabelarm des Armes (12) durch einen Arm (14) mechanisch mit einem Schwinghebel (13) verbunden ist, welche letzterer seinerseits mit dem Auswurfwagen (11) verbunden ist, während am zweiten Gabelarm eine Zugfeder (18) angreift, deren anderes Ende mit dem Hebel (13) verbunden ist.4. Auswurfmechanismus nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwinghebel (13) eine Nut (16) aufweist, in welche ein Zapfen (17) des Auswurfwagens eingreift, wobei die Schwingbewegung des Hebels in eine geradlinige Verschiebungsbewegung des Wagens umgeformt wird und der Auswurfsehieber (8) während des ganzen Auswurfvorganges auf das ausgeworfene Geldstück in der Richtung wirkt, die der Gleitfläche des ausgeworfenen Geldstückes parallel ist.5. Auswurfmechanismus nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass er einen drehbaren Sperrhebel (19) mit einer Längsnut (21) enthält, ein Zapfen (22) des Schwinghebels (13) in diese Längsnut eingreift, der Hebel (19) um einen Zapfen (20) frei schwingen kann und normalerweise den Austrittsschlitz der entsprechenden Münzenröhre verschliesst und anderseits das Geldstück während des grössten Teiles des Auswurfvorganges hält, wobei die Münze erst gegen Ende des Auswurfvorganges freigegeben wird, wenn sich der Hebel (19) vollständig unter den Maschinentisch (6) gesenkt hat.6. Auswurfmeehanismus nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Schwinghebel (13) ein den Auswurfschlitz normalerweise verschliessender Sperrhebel (19) starr verbunden ist, der sich gleichzeitig mit dem Schwinghebel dreht, und die Bahn der Münze zunächst allmählich und erst beim vollständigen Abstützen des Münzenstapels durch die Schieberstufe endgültig freigibt.7. Auswurfmechanismus nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass er einen mittels eines Handgriffes auf der Achse (26) nach der einen oder andern Richtung drehbaren Schwenktisch (25) zum Auffangen der Münzen und zu deren Abführung nach der der Stellung des Schwenktisches (25) entsprechenden Seite der Kasse enthält. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE149454X | 1934-07-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT149454B true AT149454B (de) | 1937-05-10 |
Family
ID=3863835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT149454D AT149454B (de) | 1934-07-13 | 1935-07-12 | Auswurfmechanismus für Münzengeldzahlkassen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT149454B (de) |
-
1935
- 1935-07-12 AT AT149454D patent/AT149454B/de active
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