AT149278B - Gittergesteuertes Hochspannungs-Gas- oder Metalldampfentladungsgefäß aus Glas. - Google Patents

Gittergesteuertes Hochspannungs-Gas- oder Metalldampfentladungsgefäß aus Glas.

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AT149278B
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  Gittergesteuertes   Hochspannungs- Gas- oder Metalldampfentladungsgefäss   aus Glas. 



   Es ist bei Gas-und Metalldampfentladungsgefässen aus Glas, insbesondere bei den hoch bean- spruchten gittergesteuerten   Hochspannungsentladungsgefässen   vorgeschlagen worden, Vorkehrungen zum Schutze des Glases gegen elektrische Überbeanspruchung oder Beschädigung durch den Ent- ladungsvorgang an bestimmten Stellen des Gefässes zu treffen. So wurde schon mit Erfolg versucht, bei Entladungsgefässen, bei denen die Anoden in sogenannten Armen untergebracht sind, den Anoden- hinterraum, d. h. die unmittelbare Umgebung der Anodeneinschmelzung, durch passend angeordnete keramische Schutzkörper widerstandsfähiger zu machen. Nach einem andern Vorschlag (österr.

   Patent
Nr. 142106) werden die Arme des Entladungsgefässes zum Schutze vor den die Lebensdauer des Gefässes herabsetzenden Einflüssen des hindurchtretenden Lichtbogens zu einem grossen Teil an der Glas- innenseite mit einem leitenden Belag versehen. Bei   Gas-oder Metalldampfentladungsgefässen für  
Hochspannung übt der Lichtbogen in verhältnismässig kurzer Zeit eine schädigende Wirkung auf die
Glaswand aus, die zu raschem Zugrundegehen des Gefässes führt, wenn nicht besondere weitergehende
Vorkehrungen zum Schutze der Glaswand getroffen werden. 



   Was die örtliche Anordnung des Schutzes betrifft, so richten sich die bisher vorgeschlagenen Massnahmen meist auf den Schutz des Anodenleiters gegen Lichtbogenbildung oder auf die Einschmelzungsstellen. Gegenstand der Erfindung ist der Schutz des Glases längs der Entladungsbahn. 



   Es wurde gefunden, dass ein überraschend guter Schutz der Anodenarme, ähnlich wie er mit Hilfe der genannten leitenden Beläge angestrebt wird, auch durch nicht leitende, u. zw. keramische Schutzkörper aus Porzellan, Sinterkorund und ähnlichem erzielt werden kann. Diese keramischen Schutzkörper können mit Erfolg an die Stelle der metallischen Beläge treten. 



   Erfindungsgemäss wird die Entladungsbahn mindestens längs der Strecke Anode-Steuergitter durch keramische Körper von der Glaswand des Entladungsgefässes abgetrennt und dadurch geschützt. 



  Ferner kann man erfindungsgemäss die Innenseite der Arme mit einem unmittelbar anliegenden keramischen Belag versehen. Auch dieser Schutzbelag wird zumindest über den Teil der Entladungbahn erstreckt, der in den Anodenarmen zwischen Steuergitter und Anode liegt und stets besonders hoch beansprucht ist. 



   Gegenüber den schon bekannten leitenden Belägen nach österr. Patent Nr. 142106 weisen die erfindungsgemässen keramischen   Schutzkörper   oder Beläge den wichtigen Vorteil einer leichten Herstellbarkeit und einer sehr grossen Widerstandsfähigkeit auf. 



   Die Figur zeigt als Ausführungsbeispiel einen Anodenarm eines gittergesteuerten Quecksilber-   dampf-Stromrichtergefässes   für Hochspannung. Die Anode ist mit   A   bezeichnet, das Gitter mit G. 



  Das zwischen Anode und Gitter liegende Glas der Gefässwand wird durch den vorwiegend zylindrischen keramischen Körper K vor der Einwirkung des Lichtbogens geschützt. Durch geeignete Ausgestaltung des oberen Endes des keramischen Körpers K kann zugleich ein Schutz des Anodenhinterraumes, wie er im österr. Patent Nr. 146119 beschrieben ist, erzielt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gittergesteuertes Gas-oder Metalldampfentladungsgefäss für Hochspannung aus Glas, bei dem die Anoden in sogenannten Armen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungbahn zumindest längs der Strecke Anode-Steuergitter durch keramische Körper von der Glaswand des Gefässes abgetrennt ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Entladungsgefäss nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Arminnenseiten mit einem keramischen Belag versehen sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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