DE643288C - Elektrischer Entladungsapparat mit Lichtbogen- oder Glimmentladung und dauernd in die fluessige Kathode eintauchender Zuendelektrode - Google Patents
Elektrischer Entladungsapparat mit Lichtbogen- oder Glimmentladung und dauernd in die fluessige Kathode eintauchender ZuendelektrodeInfo
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- H—ELECTRICITY
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Entladungsapparat mit Lichtbogen- oder
Glimmentladung und dauernd in die flüssige Kathode eintauchender Zündelektrode. Bei
S den bekannten derartigen Entladungsapparaten war die Widerstandszündelektrode fest
angeordnet, so daß ihre Eintauchtiefe entsprechend den Schwankungen des Spiegels
der Quecksilberkathode sich änderte. Infolgedessen änderte sich auch die wirksame
Zündspannung, so daß die Sicherheit des Zündvorganges beeinträchtigt würde.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird die Zündelektrode erfindungsgemäß von Schwimmkörpern
getragen, die an den freien Enden weit ausladender Arme angeordnet sind. Hierdurch
ergibt sich der Vorteil, daß die Zündelektrode auch bei Änderungen des Kathodenquecksilberspiegels
stets gleich tief in die Kathodenflüssigkeit eintaucht. Außerdem wird durch die Schwimmkörper die Quecksilberober fläche beruhigt.
Es ist zwar schon bekannt, Tauchzündelektroden aus Metall mit einem Schwimmer aus
Isolierstoff vorzusehen, wobei der metallische Zündkörper zum Zwecke der Zündung elektromagnetisch
in das- Kathodenquecksilber hinein- und wieder herausbewegt wurde. Die
Zündelektrode gemäß der Erfindung taucht abier dauernd in die Kathodenflüssigkeit ein;
die Zündung erfolgt daher in anderer Weise als bei der bekannten Einrichtung. Das der
Erfindung zugrunde liegende Problem, die Änderung der wirksamen Zündspannung bei
sich ändernder Höhe des Quecksilberspiegels zu vermeiden, tritt bei der bekannten Einrichtung
nicht auf.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird die Stromzuleitung zur schwimmenden Zündelektrode
biegsam, gegebenenfalls wendelförmig ausgebildet. Die Stromzuleitung besteht vorteilhaft aus gegen Quecksilber beständigem
Werkstoff, wie Eisen, Nickel oder Wolfram. Die Zündelektrode «mit ihrem Schwimmkörper kann in senkrechter Riehtung
von einem Rohr geführt sein. Die Stromzuleitung der Zündelektrode kann entweder von oben oder aber von unten in den
Entladungsapparat eingeführt sein. Den Zündkörper bildet man zweckmäßig als Hohlzylinder
aus. Man kann auch das Führungsrohr im Innern des als Widerstandskörper ausgebildeten
Zündkörpers anbringen und es im Bedarfsfälle über den Quecksilberspiegel hinausragen
lassen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele
dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform, bei der der Zündkörper von oben her angeschlossen
ist, und
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform mit Anschluß des Zündkörpers von unten.
In das Kathodenquecksilber 1 eines Entladungsapparates
nach Fig. 1 ist ein Schwim-
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dr. Rudolf G. Berthold und Dr.-Ing. Robert Strigel in Berlin-Siemensstadt.
mer 2 eingesetzt, der in der Mitte den Zünd j körper 3 und die Hilfselektrode 4 trägt. Am |
unteren Teil des Zündkörpers 3, der beispieis weise aus einem Werkstoff mit hohem spgz^t
fischem elektrischem Widerstand oder :äte
■einem Nichtleiter besteht, befindet sich <$ki.'.
Kopfstück 5, an dem mindestens drei SchwirS5-'
mer 6, 7 und 8 mittels Bügel 9 angeschlossen sind. Die Schwimmer 6 bis 8 haben, wie
aus der Zeichnung ersichtlich, fächerförmige Gestalt und sind mit aus gegen Quecksilber
beständigem Werkstoff, beispielsweise Wolfram, bestehenden Überzügen 10 versehen, die
die Schwimmkörper 6 bis 8 gegen Zerstörung schützen. Die Schwimmkörper bestehen beispielsweise
aus Eisen oder Nickel oder aus einem anderen gegenüber flüssigem und dampfförmigem Quecksilber verhältnismäßig
beständigen metallischen oder nichtmetallisehen Werkstoff. Der Stromanschluß des
Zündkörpers 3 besteht, wie aus der Zeichnung ■ersichtlich, aus einem biegsamen Leitern,
beispielsweise Nickeldraht, einer Drahtlitze o. dgl. Es empfiehlt sich, den Zuführungsdraht
gegebenenfalls in ein aus Isolierwerkstoff oder Metall bestehendes Schutzrohr 12
einzuschließen.
Der neue Zündkörper bietet den Vorteil, daß er gegenüber der Quecksilber oberfläche
bei jedem Betriebszustand des Entladungsapparates dieselbe Lage einnimmt, da er in
axialer Richtung Bewegungsfreiheit hat. Die vorerwähnten Schwimmer 6 bis 8 sind vorteilhaft
so ausgebildet, daß sie auf den Quecksilberteich beruhigend einwirken, so daß der
Zündkörper vor den Hauptstößen des wallenden Quecksilbers geschützt ist. In dem Ausführungsbeispiel
'erfolgt die Stromzuführung zu der Zündelektrode von oben. Es ist natürlieh
denkbar, daß die Stromzuführung zu dem Zündkörper seitlich oder sogar von unten erfolgt.
In dem Ausführiingsbeispiel nach Fig. 3 ist der Zündkörper 13 als Rohr ausgebildet
und trägt einen beispielsweise aus Nickel oder Wolfram bestehenden Kopf 14. Der
Stromanschluß ist bei 15 von unten eingeführt; der Zündkörper 13 erhält von einem
Rohrstutzen 16 Führung. Durch Belastung des schwimmenden Zündkörpers kann man
mit an sich bekannten Mitteln seine Eintauchtiefe einstellen.
Claims (12)
1. Elektrischer Entladungsapparat mit Lichtbügen- oder Glimmentladung und
.. dauernd in die flüssige Kathode eini-y
tauchender Zündelektrode, dadurch ge- ;- kennzeichnet, daß die Zündelektrode von
Schwimmkörpern getragen wird, die an den freien Enden weit ausladender Arme
angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwimmende
Zündelektrode eine biegsame Stromzuleitung besitzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuleitung
wendelförmig ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzu- 7"
leitung zum Zündkörper aus gegen. Quecksilber beständigem Werkstoff, wie Eisen, Nickel oder Wolfram, besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schwiminende
Zündelektrode in senkrechter Richtung in einem Rohr geführt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuleitung
zum Schwimmer von einem Schutzkörper eingeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6. dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr
als Schutzrohr für die Stromzuleitung der Zündelektrode ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuleitung
der Zündelektrode von oben in den Entladungsapparat eingeführt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuleitung
zur Zündelektrode von unten in den Entladungsapparat eingeführt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündkörper
als Hohlzylinder ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr
im Innern des Widerstandskörpers der Zündelektrode angebracht ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr über den Quccksilberspiegel hinausragt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES111013D DE643288C (de) | 1933-09-16 | 1933-09-16 | Elektrischer Entladungsapparat mit Lichtbogen- oder Glimmentladung und dauernd in die fluessige Kathode eintauchender Zuendelektrode |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES111013D DE643288C (de) | 1933-09-16 | 1933-09-16 | Elektrischer Entladungsapparat mit Lichtbogen- oder Glimmentladung und dauernd in die fluessige Kathode eintauchender Zuendelektrode |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE643288C true DE643288C (de) | 1937-04-03 |
Family
ID=7530669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES111013D Expired DE643288C (de) | 1933-09-16 | 1933-09-16 | Elektrischer Entladungsapparat mit Lichtbogen- oder Glimmentladung und dauernd in die fluessige Kathode eintauchender Zuendelektrode |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE643288C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948540C (de) * | 1943-04-09 | 1956-09-06 | Siemens Ag | Einanodiges Metalldampf-Entladungsgefaess |
-
1933
- 1933-09-16 DE DES111013D patent/DE643288C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948540C (de) * | 1943-04-09 | 1956-09-06 | Siemens Ag | Einanodiges Metalldampf-Entladungsgefaess |
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