AT149930B - Insbesondere für Lichtausstrahlung dienende elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Insbesondere für Lichtausstrahlung dienende elektrische Entladungsröhre.

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  Insbesondere für Liehtausstrahlung dienende elektrische Entladungsröhre. 
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 praktische Wirkung, da in diesem Fall die Diffusionsgeschwindigkeit des Metalldampfes in der Richtung des Röhrenendes zu gross ist. 



   Die erforderliche Spannung der Hilfsanode kann auf einfache Weise dadurch erzielt werden, dass diese Hilfsanode über einen Widerstand mit der andern Hauptelektrode der Entladungsröhre verbunden wird. Dieser Widerstand dient zur Beschränkung der   Gross ? des Hilfsentladungsstromes.   



  Damit der in das Röhrenende hineindringende Metalldampf wirksam   zurüekgetrieben   wird. soll die Stärke des   Hilfsentladungsstromes   im allgemeinen wenigstens   go   von der des   Hauptentladungs-   stromes gewählt werden. Bei Röhren mit zwei Glühelektroden kann man hinter jeder   Glühelektrode   eine Hilfsanode anordnen und die Hilfsanoden kreuzweise über Widerstände mit den Hauptelektroden verbinden. Die Verbindung kann sowohl in und an der Röhre als auch gesondert von der Röhre zustande gebracht werden. 



   Die Hilfsanoden erleichtern auch die Zündung der Hauptentladung. Die Verwendung von Hilfselektroden in der Nähe der   Gltihelektroden   einer gasgefüllten Entladungsröhre, bei der die Hilfs- elektroden kreuzweise mit den Hauptelektroden verbunden sind, ist bekannt. Bei dieser Anordnung waren die Hilfsanoden aber nicht in den hinter den   Gliihelektroden   befindlichen Röhrenteilen angeordnet, und sie bezwcekten nicht, dem Wegdiffundieren des Metalldampfes aus dem Entladungsraum Einhalt zu tun. Der Abstand zwischen der   Glühelektrode   und der Hilfsanode wird in der erfindunggemässen Röhre in der Regel grösser gewählt, als im Hinblick auf das Erleichtern der Zündung am vorteilhaftesten ist. Dieser Abstand wird zweckmässig grösser als der Durchmesser der Entladungsröhre gemacht. 



   In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt. 



   Die   U-förmig   ausgebildete, insbesondere für   Lichtausstrahlung   bestimmte, Entladungsröhre 1 ist mit zwei   Glüliclcltroden 2 bzw. 3 versehen.   Diese Glühelektroden bestehen aus   Wolframdrähtell,   
 EMI2.1 
 zuführungsdrähte der Elektrode 2 sind an die   Sekundärwicklung   8 des Transformators 9 angeschlossen, dessen   Primärwicklung   10 aus der Wechselstromquelle 11 gespeist wird. Ebenso sind die Stromzuführungsdrähte 12 und 13 der Elektrode 3 an die Sekundärwicklung 14 des Transformators 15 angeschlossen, dessen   Primärwicklung   16 auch aus der   Wechselstromquelle n   gespeist wird.

   Der Pol 17 dieser Wechselstromquelle ist über die Vorschaltdrosselspule 18 mit dem   Stromzuführungs-   draht 6 verbunden, während der Pol 19 der Weehselstromquelle mit dem Stromzuführungsdraht   12   verbunden ist. Die   Gluhelektroden   brauchen nicht immer mittels besonderer Heizströme beheizt zu werden. Sie können gegebenenfalls auch durch die Entladung beheizt werden und in diesem Fall können die Transformatoren 9 und 15 entbehrt werden. 



     Zwischen den Gluhelektroden   2   bzw. :, und   den Quetschstellen 4 bzw. 5 sind die Hilfselektroden 29   bzw. : 21   angeordnet, die z. B. aus einem   Metallzylinder   aus   Molybdän   bestehen und auf den Quetsehstellen 4 bzw. 5 befestigt sind. Die Hilfsanode 20 ist über den Widerstand   : 2 : 2,   der z. B. einen Wert von mehreren Tausend Ohm haben kann, an dem   Stromzuführungsdraht     1 : 2 angeschlossen, während   die Hilfselektrode 27 über den Widerstand   28 mit   dem Stromzuführungsdraht 6 verbunden ist. 



   Die Röhre enthält Edelgas, z. B. Neon unter einem Druck von 10   mm.   und in die Röhre ist eine Menge metallisches Natrium eingebracht, das während des Betriebes teilweise verdampft und den zum Normalbetrieb erforderlichen Natriumdampf liefert. Beim normalen Betrieb erfolgt die eine positive Säule aufweisende Hauptentladung zwischen den Elektroden   2     und :"wobei   letztere abwechselnd als Kathode und als Anode wirken. Da die Hilfsanode 20 mit der Hauptelektrode 3 verbunden ist, liegt zwischen dieser Hilfsanode und der Hauptelektrode 2 eine Wechselspannung.

   Da die Hilfsanode   20   beim Betrieb kalt bleibt, wirkt der Elektrodensatz 2-20 wie ein   Einphasengleiehriehter,   bei dem zwischen diesen Elektroden nur dann eine Entladung erfolgt, wenn die Hilfselektrode 20 ein positives Potential in bezug auf die Elektrode 2 besitzt. Der z. B. 5% des Hauptentladungsstromes betragende Hilfsentladungsstrom hat demzufolge immer die gleiche Richtung. Diese Hilfsentladung ionisiert die aus der Entladungsstreeke in die   Hilfsentladungsstreeke   hinter der Glühelektrode 2 gelangenden Natriumatome. Die dabei gebildeten Natriumionen werden durch das elektrische Feld zu der Kathode der Hilfsentladung, d. h. zu der Glühelektrode 2 getrieben, so dass der Natriumdampf verhindert wird, bis an die Quetschstelle 4 vorzudringen.

   Da der Hilfsentladungsstrom in jenem Halbwechsel fliesst, in dem die Elektrode 2 in bezug auf die andere Hauptelektrode.   3   negativ ist, wirkt die durch die Hilfsentladung herbeigeführte Kataphorese auch der Kataphorese in der Hauptentladungsstrecke entgegen. 



  Die Kataphorese in der Hauptentladungsstreeke erteilt nämlich den Natriumionen eine Bewegung in der Richtung der momentan als Kathode wirkenden Hauptelektrode. Die Wirkung der Hilfsentladung wird durch den verhältnismässig grossen Abstand zwischen der Hilfselektrode und der Hauptelektrode gefördert, der grösser als der Durchmesser der Entladungsröhre ist. 



   In gleicher Weise wirkt auch die Hilfsentladung zwischen der   Glühelektrode.   3 und der Hilfselektrode 21, so dass auch in dieser Hilfsentladungsstreeke die darin befindlichen Natriumatome daran gehindert werden, die   Quetsehstelle   5 zu erreichen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Insbesondere für Lichtausstrahlung dienende elektrische Entladungsröhre mit einer oder mehreren Glühelektroden, welche ausser dem Dampf von schwerflüchtigem Metall eine Gasfüllung enthält, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwischen einer Glühelektrode und dem benachbarten Röhrenende eine Hilfselektrode angeordnet ist, die während des Betriebes der Röhre als Anode einer Hilfsentladung zwischen ihr und der Glühelektrode dient, und dass der Druck der Gasfüllung (bei Zimmertemperatur) höher als 2 mm Quecksilbersäule ist.
    2. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Glühelektrode und der Hilfsanode grösser als der Durchmesser der Entladungsröhre ist.
    3. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse des Hilfsentladungsstromes wenigstens 30'0 von jener des Hauptentladungsstromes beträgt. EMI3.1
AT149930D 1935-07-08 1936-07-08 Insbesondere für Lichtausstrahlung dienende elektrische Entladungsröhre. AT149930B (de)

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