AT149152B - Kontakteinrichtung für Schalter mit strömendem Löschmittel. - Google Patents
Kontakteinrichtung für Schalter mit strömendem Löschmittel.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Kontakteinrichtung für Schalter mit strömendem Lösehmittel. Die Erfindung behandelt eine Kontakteinrichtung für Schalter mit Lichtbogenlöschung durch strömende Löschmittel. Bekannte Schalter dieser Art besitzen z. B. einen Hohlkontakt, durch den das Löschmittel abströmt, und einen Gegenkontakt mit flacher Kontaktfläche. Das Material dieses Gegenkontaktes muss im allgemeinen mit Rücksicht auf gute Leitfähigkeit gewählt werden, und besteht deshalb meistens aus Kupfer. Dies hat aber den Nachteil, an der Lichtbogenansatzstelle stark abzubrennen und leitende Metalldämpfe zu entwickeln. Man hat bereits vorgeschlagen, Einsatzstück aus schwer schmelzbarem Material (Molybdän, Wolfram) oder aus schlecht leitendem Material (Graphit, Halbleiter) in den Gegenkontakt'einzubauen, durch welche erfahrungsgemäss die Löschung verbessert wird. Versuche mit solchen Schalterkontakten haben gezeigt, dass die bisher gebräuchlichen Einsatzstücke unwirksam sind, weil der Lichtbogen von diesen auf das Material des Gegenkontaktes übergreift. Die Erfindung betrifft nun eine Kontakteinrichtung für Schalter mit strömendem Löschmittel, bestehend aus einem Hohlkontakt und einem Gegenkontakt mit flacher Kontaktfläche, in die ein Lichtbogenansatzstück eingesetzt ist. Erfindungsgemäss werden die Kontakte und (bzw. oder) ihr Einsatzstück so bemessen und geformt, dass der dadurch beeinflusste Strömungsverlauf des Löschmittels das Übergreifen des Lichtbogens vom Einsatzstück des Gegenkontaktes auf diesen selbst verhindert. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch in Fig. 1, 2 im Längsschnitt und in Fig. 3 die Sicht gegen die Fläche des Gegenkontaktes (Fig. 2) unter Weglassung aller für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Schalterteile dargestellt. Fig. 4 zeigt Einzelheiten für die Befestigung des Einsatzstückes im Gegenkontakt. In den Figuren bedeutet a den Hohlkontakt und b den Gegenkontakt, die bei geschlossenem Schalter aufeinander aufliegen. Der Gegenkontakt kann ein massiver Kontakt oder, wie dargestellt, ein dünnwandiger Hohlkontakt mit Boden sein. Mit c ist der Einsatz im Gegenkontakt b bezeichnet. Das Einsatzstück c kann eine Scheibe sein, deren Durchmesser mindestens so gross gewählt werden kann, als der Durchmesser an der engsten Stelle des Hohlkontaktes (Fig. 1). Die Naht zwischen Einsatzstück und Gegenkontakt wird hiebei solange der Lichtbogen besteht vom strömenden Löschmittel bespült, so dass ein Abwandern des Lichtbogens vom Einsatzstück auf den Gegenkontakt unmöglich gemacht ist. Das scheibenförmige Einsatzstück kann auch bei beliebigem Durchmesser zur Erreichung des angestrebten Zweckes eine zentrale Unebenheit erhalten. Durch diese wird der Lichtbogenfusspunkt bzw. der Staukegel des Löschmittels zentriert und am Herumflackern gehindert. Bei einseitiger Lage des Lichtbogenfusspunktes bzw. des Staukegels wird die Strömung des Löschmittels durch die zentrale Unebenheit gestört, und so stets der Lichtbogenfusspunkt bzw. der Staukegel in seine zentrale Lage zurückgeführt. Eine solche Unebenheit ist beispielsweise eine zentrale, nur wenig aus der Ebene des Gegen- EMI1.1 zylindrischer Form (in Fig. 2 gestrichelt). Schliesslich kann das Einsatzstück auch eine zentrale Bohrung besitzen. Die als Einsatzstück dienende Scheibe kann sowohl eben als auch leicht ballig sein. Das scheibenförmige Einsatzstück c kann mit der Ebene des Gegenkontaktes b bündig liegen. Das Einsatzstück kann auch ein aus dem Flachkontakt zentral herausragender Bolzen sein, der an seinem freien Ende spitz, flach oder ballig ausgebildet ist. Es ist ohne weiteres möglich, das Einsatzstück c so einzubauen, dass es hinter die Ebene des Gegenkontaktes höchstens 3 mm zurücktritt oder aus ihr nur wenig herausragt. Als weiteres Mittel <Desc/Clms Page number 2> zur Verhütung des Übertritts des Lichtbogens vom Einsatzstück c auf das Material des Gegenkontaktes b kommt eine Ringnut g (Fig. 2) geringer Tiefe zwischen beiden Teilen in Frage. Ferner kann auch das Einsatzstück c selbst mit mindestens einer Ringnut t (Fig. 2) versehen sein. Auf diese Weise wird nicht das Herumwandern des Lichtbogenfusspunktes bzw. des Staukegels auf dem Einsatzstück verhindert, sondern sein Abwandern von diesem. Mit Hilfe dieser Anordnungen wird eine Art Wall gegen das Übergreifen des Lichtbogenfusspunktes vom Einsatz auf den Gegenkontakt gebildet, der dauernd vom Löschmittel beströmt wird. Beide Mittel können getrennt oder gemeinsam und auch neben den zentralen Unebenheiten im Einsatzstück bei allen scheibenförmigen Einsatzstücken vorhanden sein. Besitzt der Hohlkontakt a einen kleineren Öffnungsdurchmesser als das scheibenförmige Einsatzstück c des Gegenkontaktes b, dann wird zweckmässig der Hohlkontakt an seiner Stirnfläche mit einer Ausnehmung versehen, die mindestens gleich dem Durchmesser des Einsatzstückes ist, wie in Fig. 1 gestrichelt dargestellt. Dies hat den Zweck, eine direkte Berührung zwischen Kontakt und Einsatzstück zu verhüten. Die Dicke des Einsatzstüekes c kann beliebig gewählt werden. Um bei mässiger Dicke des scheibenförmigen Einsatzstückes c ein Durchgreifen des Lichtbogens durch den Einsatz und Anbrennen des Materials (Kupfer) des flachen Gegenkontaktes b zu verhüten, wird der in Fig. 1 dargestellte Hohlraum h zwischen dem Gegenkontakt und dem Einsatzstück vorgesehen. Die Befestigung des Einsatzstückes in dem Gegenkontakt kann durch Einpressen oder Verschweissen bzw. Verlöten oder aber durch Verstemmen erfolgen. Das Verstemmen des Einsatzkörpers c kann z. B. in-der Weise erfolgen, dass die Nut g so tief eingeschnitten wird als das Einsatzstück c dick ist, und dass an der Kontaktfläche des Gegenkontaktes ein Stemmring i (Fig. 4 rechte Hälfte) angedreht wird, der so verstemmt wird, dass der Einsatzkörper c festsitzt. Dabei ist der Mantel des Einsatzes c konisch. Handelt es sich um Einsätze aus Graphit oder einem Halbleiter, so wird dieser zweckmässig an der Befestigungsfläche metallisiert und dann mit dem Gegenkontakt verlötet. Eine weitere Befestigungsweise ist die, dass man in den Mantel des Einsatzstückes aus Metall oder Graphit usw. eine Rille eindreht, in diese einen Metallring legt und das so vorbereitete Einsatzstück gegen eine Anlage im Metallkörper des Gegenkontaktes legt und mit dem letzteren verstemmt oder verlötet (vgl. Fig. 4 linke Hälfte). PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kontakteinrichtung für Schalter mit strömendem Löschmittel, bestehend aus einem Hohlkontakt und einem Gegenkontakt mit flacher Kontaktfläche, in die ein Lichtbogenansatzstück eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte und (bzw. oder) ihr Einsatzstück so bemessen und geformt sind, dass der dadurch beeinflusste Strömungsverlauf des Löschmittels das Übergreifen des Lichtbogens vom Einsatzstück des Gegenkontaktes auf diesen selbst verhindert.
Claims (1)
- 2. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück (e) eine Scheibe ist, deren Durchmesser mindestens so gross ist, als der Durchmesser an der engsten Stelle des Hohlkontaktes (a) (Fig. 1).3. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das scheibenförmige Einsatzstück beliebigen Durchmessers in seiner Mitte eine Unebenheit besitzt.4. Kontakteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Unebenheit eine zentrale, nur wenig aus der Ebene des Gegenkontaktes ragende Erhöhung (e) ist (Fig. 2).5. Kontakteinriehtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück eine zentrale Vertiefung (e) beliebiger Form besitzt (Fig. 2).6. Kontakteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück eine zentrale Bohrung aufweist.7. Kontakteinriehtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das scheibenförmige Einsatzstück hinter die Ebene des Gegenkontaktes höchstens 3 mm zurücktritt.8. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das scheibenförmige EMI2.1 9. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kontaktkörper (b)'des Gegenkontaktes und dem Rand des Einsatzstückes (e) eine ringförmige Nut (g) vorgesehen ist (Fig. 2).10. Kontakteinriehtung nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatz- stück (e) selbst mindestens eine Ringnut (i) besitzt (Fig. 2).11. Kontakteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kante EMI2.2 12. Kontakteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, wobei der Hohlkontakt einen kleineren Öffnungsdurchmesser hat als das scheibenförmige Einsatzstück des Gegenkontaktes, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkontakt an seiner Stirnfläche eine Ausnehmung besitzt, die mindestens gleich dem Durchmesser des Einsatzstückes ist.13. Kontakteinriehtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kontaktkörper des scheibenförmigen Gegenkontaktes (b) und dem scheibenförmigen Einsatz (e) ein Hohlraum (h) vorgesehen ist (Fig. 1).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE149152X | 1934-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT149152B true AT149152B (de) | 1937-04-10 |
Family
ID=5673162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT149152D AT149152B (de) | 1934-10-16 | 1935-10-15 | Kontakteinrichtung für Schalter mit strömendem Löschmittel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT149152B (de) |
-
1935
- 1935-10-15 AT AT149152D patent/AT149152B/de active
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