AT149039B - Schiebedach für geschlossene Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Schiebedach für geschlossene Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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AT149039B
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Austria
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bows
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roof
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Ferdinand Fellner
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Ferdinand Fellner
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Description


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  Schiebedach für geschlossene Fahrzeuge, insbesondere fiir Kraftfahrzeuge. 



   Die Erfindung betrifft ein Schiebedach für geschlossene Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, welches für jede Dachform geeignet ist. 



   Es sind bereits Schiebedächer bekannt geworden, die mittels an Spriegeln befestigten Rollen an seitlichen Führungsschienen verschiebbar gelagert sind. Auch ist es bekannt, die Rollen derart federnd an den Spriegeln anzuordnen, dass eine Bewegungsmöglichkeit der Spriegel in der Querrichtung des Wagens möglich ist. 



   Bei diesen bekannten Konstruktionen werden die Laufrollen durch Federn nach aussen   gedruckt.   d. h. es tritt eine Verlängerung der Spriegel ein. Dies führt beim Verschieben des Daches vielfach   zum   Ecken und Verklemmen desselben. 



   Die Erfindung besteht demgegenüber darin, dass die Rollen an den Spriegeln so gelagert sind. dass sie sich einander zu nähern trachten, wodurch gleichsam eine Verkürzung der Spriegel eintritt. was bewirkt, dass ein   Schrägstellen   der Spriegel verhindert wird, da sich diese immer senkrecht zu den Laufschienen einzustellen trachten. Ein Steckenbleiben des Daches beim Verschieben ist daher   unmög-   lich und ein leichtes und sicheres Gleiten desselben gewährleistet. 
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 durch Einnähen von Gummi hergestellten Wulst versehen, welcher sich beim   Schliessen   des Verdeckes zwangsläufig in die Nuten der besonders für diesen Zweck geformten Laufschienen legt, wodurch eine völlige Abdichtung gegen Wasser und Zugluft gesichert ist. 



   Am äussersten Rande des Verdeckstoffes wird gleichlaufend mit dem Wulst ein Stahlband eingenäht, das bei geschlossenem Dach durch eine Zugfeder ständig unter Spannung gehalten wird, wodurch der Verdeckstoff gut am Fixteil des Daches aufliegt. 



   Das Festhalten des   Verdeckstoffes   erfolgt durch Spriegelausläufe (Nasen), die zwischen Verdeckstoff und Wulst eingeschoben werden, so dass eine   Durchlöcherung   des Verdeckstoffes zwecks Befestigung vermieden wird, wodurch eine grössere Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit erreicht wird. 



   Die Spriegel sind miteinander durch Stahlbänder verbunden, die Scharniere aufweisen und beim Zurückschieben des Verdeckes sich hochheben und den Verdeckstoff falten. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 1 einen Querschnitt durch das Dach entlang eines Spriegels, Fig. 2 veranschaulicht die Rollenlagerung und Fig. 3 einen Schnitt durch den, den Dichtungswulst aufweisenden Rand des Verdeckstoffes. Am Dachkranz 10 werden die Laufschienen 1 angeschraubt. Zwei Laufrollen 5, deren vertikale Achsen auf einer mit dem Schieber 2 starr verbundenen Waage 6 aufgenietet sind, werden durch die Feder 4, die sich einerseits gegen einen mit dem Spriegel 12 festverbundenen Anschlag 15, der gleichzeitig als Führung für den Schieber 2 dient, und anderseits gegen das eine Ende des Schiebers 2 stützt, gegen die Laufschiene 1 gepresst.

   Durch diese Anordnung der Feder 4 wird erreicht, dass der Schieber 2 gegen den Spriegel   gedrückt   wird, was sozusagen eine Verkürzung desselben bewirkt. Der Schieber 2 weist eine Verlängerung 11 auf, welche zwischen Dachstoff 13 und den Wulst 7 eingreift und den Wulst in die, in der Laufschiene 1 vorgesehene Dichtungsnut drückt. 



   Längs des Verdeckstoffes werden Stahlbänder oder Seile eingenäht, welche an ihren Enden Zugfedern aufweisen, die mittels Ösen mit dem Fixdaeh verbunden werden, so dass die Bandfedern oder Seile 8 bei geschlossenem Dach durch dieselben gespannt werden und somit den Dachstoff gut 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schiebedach für geschlossene Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit mehreren, mittels Rollen in seitlichen Führungsschienen geführten Spriegeln, dadurch gekennzeichnet, dass die in an sich bekannter Weise in der Längsachsrichtung der Spriegel an deren Enden nachgiebig angeordneten Rollen an letzteren so befestigt sind, dass sie sich einander zu nähern trachten und damit gleichsam die Spriegel zu verkürzen suchen, wodurch dieselben bestrebt sind, sich immer senkrecht zu den Führungsschienen einzustellen und damit ein Klemmen und Steckenbleiben des Daches beim Öffnen oder Schliessen verhindern.
    2. Schiebedach nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdeck in einigem Abstand vom Rande einen Wulst aufweist, der bei geschlossenem Dach in einer eigens für diesen Wulst in der Führungsschiene vorgesehenen Nut zu liegen kommt, wodurch eine gute Abdichtung erzielt wird.
    3. Schiebedach nach'den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spriegel eine über die Führungsschiene hinausragende Nase aufweisen, welche zwischen Verdeckstoff und Wulst liegt, wodurch eine besondere Befestigung des Verdeckstoffes nicht erforderlich ist.
    4. Schiebedach nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks-einer weiteren Abdichtung am äussersten Rande des Verdeckstoffes gleichlaufend mit dem Wulst ein mit einer Zugfeder unter Spannung gehaltenes Stahlband oder Seil eingenäht ist, welches den Verdeckstoff an den Fixteil des Daches anpresst. EMI2.1
AT149039D 1936-02-15 1936-02-15 Schiebedach für geschlossene Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge. AT149039B (de)

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