AT148997B - Kohlepapier. - Google Patents
Kohlepapier.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Kohlepapier. Um das Schmieren des Farbbelages von Kohlepapieren zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, den Farbbelag mit einer weiteren, sich mit ihm bindenden Schicht oder einer entsprechenden Schutzschicht zu versehen. Ferner ist vorgeschlagen worden, auf den Träger zwei Farbschichten, eine Grund-und eine Deckschicht, aufzutragen, wobei erst durch das Zusammenwirken beider Schichten die eigentliche Durchsehreibefarbschicht entsteht. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Kohlepapier mit zwei übereinanderliegenden Farbschichten, bei welchem auf eine einfache Weise nicht nur eine weitgehende Schmierfreiheit erzielt wird, sondern gleichzeitig auch eine Erhöhung der Farbkraft und Sauberkeit der Durchschläge sowie eine Erhöhung der Dauerhaftigkeit des Kohlepapiers erreicht werden. Gemäss der Erfindung werden die beiden aufeinanderliegenden Farbschichten aus den gleichen Grundstoffen so aufgebaut, dass die Deckschicht härter ist als die Grundschicht. Bei Farbmassen, die in der üblichen Weise aus Russ oder andern Pigmenten, Öl, Wachs und einer Fettfarbe bestehen, hängt die Härte der Farbmasse von dem prozentuellen Verhältnis des Öles zum Wachs ab. Wird nun eine solche Farbmasse rechnerisch in zwei Teile zerlegt, von welchen der eine prozentuell mehr Öl und weniger Wachs und der andere mehr Wachs und weniger Öl enthält, so ist die zuerst genannte Schicht die weichere, die daher als Grundschicht auf das Papier aufgestrichen wird, worauf die zweitere härtere Schicht als Deckschicht aufgetragen wird. Durch die erfindungsgemässe Zusammensetzung des Kohlepapiers wird vor allem der Vorteil erzielt, dass eine grössere Schmierfreiheit erzielt wird, ohne dass eine geringere Farbkraft der Durchschläge in Kauf genommen werden müsste. Die Oberschicht des neuen Kohlepapieres ist nämlich härter und daher schmierfreier als eine Farbmasse, welche in ihrer Zusammensetzung dem artihmetisehen Mittel derjenigen der beiden Schichten entspricht. Die Verankerung der Farbmasse mit dem Papier wird durch eine entsprechend weichere Auftragsschicht erzielt. Beim Schlag der Schreibmaschinentype bricht die Schicht leicht ab und es entstehen farbkräftige Durchschläge. Durch die Verankerung mit der weichen Schicht ist es ferner möglich, die Dicke des Gesamtaufstriches grösser zu halten, als bei einheitlicher Schicht, ohne dass die Gefahr eines Abbröckelns des Farbaufstriches entsteht, wodurch die Dauerhaftigkeit bzw. Ergiebigkeit des Kohlepapiers erhöht wird. Ausführungsbeispiel : Eine übliche Farbmasse z. B. bestehend aus EMI1.1 <tb> <tb> 20 <SEP> % <SEP> Carnaubawachs <tb> 15% <SEP> Montanwachs <tb> 7% <SEP> violetter <SEP> Fettfarbe <tb> 43% <SEP> Mineralöl <tb> 15% <SEP> Russ <tb> 100% <tb> wird der Erfindung gemäss ersetzt durch folgende zwei Farben : EMI1.2 <tb> <tb> a) <SEP> weiche <SEP> Grundfarbe <SEP> : <SEP> b) <SEP> harte <SEP> Deckfarbe <SEP> : <tb> 9% <SEP> Carnaubawachs <SEP> 31% <tb> 6% <SEP> Montanwachs <SEP> 24% <tb> 7% <SEP> violetter <SEP> Fettfarbe <SEP> 7% <tb> 63% <SEP> Mineralöl <SEP> 23% <tb> 15% <SEP> Russ <SEP> 15% <tb> 100% <SEP> 100% <tb> Das artihmetische Mittel der Zusammensetzung dieser beiden Farben stimmt mit der Zusammensetzung der erstgenannten Farbe überein. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kohlepapier mit zwei übereinanderliegenden Farbschichten, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schichten aus den gleichen Grundstoffen so aufgebaut sind, dass die Deckschicht härter ist als die Grundschicht, z. B. indem die Deckschicht wachsreicher, dafür aber ölärmer ist als die Grundschicht. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform eines Kohlepapiers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Carnaubawachs, Montanwachs, violette Fettfarbe, Mineralöl und Russ bei der Grundschicht im Verhältnis von 9 : 6 : 7 : 63 : 15 und bei der Deckschicht im Verhältnis von 31 : 24 : 7 : 23 : 15 Hundertteilen vorhanden ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1936
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