DE583822C - Aus durchsichtigem oder durchscheinendem Papier bestehendes Durchschlagpapier - Google Patents

Aus durchsichtigem oder durchscheinendem Papier bestehendes Durchschlagpapier

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DE583822C
DE583822C DEM117506D DEM0117506D DE583822C DE 583822 C DE583822 C DE 583822C DE M117506 D DEM117506 D DE M117506D DE M0117506 D DEM0117506 D DE M0117506D DE 583822 C DE583822 C DE 583822C
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DEM117506D
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Morland & Impey Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/10Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by using carbon paper or the like

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  • Color Printing (AREA)
  • Duplication Or Marking (AREA)

Description

  • Aus durchsichtigem oder durchscheinendem Papier bestehendes Durchschlagpapier Die Erfindung bezieht sich auf dünnes durchsichtiges oder durchscheinendes Durchschlagpapier, wie es zur Herstellung von Schreibmaschinendurchschlägen benutzt wird. Es ist üblich, beim gleichzeitigen Herstellen einer Anzahl von Durchschlägen die entsprechende Anzahl Papierblätter übereinander zu legen und zwischen diese Kohlepapiere oder Farbbänder, die auf beiden Seiten mit einer Farbschicht versehen sind, einzulegen. Einige der Blätter erhalten die Typeneindrücke auf ihrer rückwärtigen, also Unterseite, während die anderen die Eindrücke auf ihrer vorderen, also Oberseite erhalten. Wenn eine Anzahl von Blättern, die die Eindrücke auf ihrer Rückseite tragen, iibereinandergelegt werden, so ist es oft schwierig, die Schrift auf der Vorderseite zu lesen, weil die Schrift auf dem zweiten Blatt, das durch das erste hindurch sichtbar wird, verwischt ist. Infolgedessen sind, obgleich diese Herstellungsart für Durchschläge sehr bequem ist, die erhaltenen Kopien nicht so deutlich lesbar, wie es wünschenswert wäre, wenn man eine Anzahl solcher Blätter aufeinanderlegt. Die Schwierigkeit kann auch nicht dadurch überwunden werden, daß man weniger durchscheinendes Papier nimmt, und zwar weil die aufgebrachte Schrift sich auf der Rückseite des Papiers befindet und das Papier daher genügend durchscheinend sein muß, um die Schrift leicht lesen zu können.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein Papier zu schaffen, das gestattet, die vorerwähnten Schwierigkeiten in einfacher Weise zu vermeiden.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß auf der mit Schriftzeichen zu versehenden Seite des Papiers eine geschlossene Deckschicht angebracht ist, die insbesondere aus sogenannter Wasser- oder Spiritustinte besteht, die beispielsweise aus einer Mischung von Bleiweiß mit geringen Mengen Leim oder Glycerin zusammengesetzt ist, die die Schriftzeichen auf der anderen Papierseite deutlich lesbar erscheinen läßt, dabei aber die Durchsichtigkeit des Papiers gegenüber dem, was dahinter liegt, stark vermindert.
  • Es sind bereits Vorschläge gemacht worden, durchscheinende Papiere mit Deckschichten zu versehen. Hier hatten aber die Deckschichten andere Zwecke. So wurden rasterartige Deckschichten aufgebracht, um beispielsweise einen gewünschten Farbeffekt auf der Oberfläche des Papiers zu erzielen. Derartige Papiere sind in erster Linie als Druckpapiere, nicht aber als Durchschlagpapiere verwendbar. Auch handelt es sich bei diesen bekannten Papieren nicht um Deckschichten, die die Schriftzeichen auf der anderen Seite des Papiers deutlich lesbar erscheinen` lassen.
  • Andere Vorschläge gingen dahin, Dürchschreibeblätter auf der Schreibfläche mit einer deckenden Farbschicht zu versehen, die dann die Möglichkeit der Beschriftung auf dieser Seite schuf. Auch diese Maßnahme. hat mit dem Wesen der vorliegenden Erfindung nichts zu tun, ebenso wie eine weitere, die dahin ging, Deckschichten auf dem Papier aufzubringen, um dessen Durchsichtigkeit zu verringern, so daß es auf beiden Seiten beschrieben werden kann.
  • ZurAusführung derErfindung wird irgendein handelsübliches dünnes Papier verwendet, z. B. Pergamin- oder fettdichtes Papier, so daß man die auf der Rückseite aufgebrachte Schrift durch das Papier hindurch leicht lesen kann. Auf die Rückseite derartiger Papiere wird eine dünne Schicht aus sogenannter Wasser- oder Spiritustinte aufgetragen, die beispielsweise Bleiweiß sowie geringe Mengen von Leim oder Glycerin enthält. An Stelle des Bleiweiß kann auch irgendein anderes geeignetes Pigment Verwendung finden, nur muß dieses immer so beschaffen sein, daß es die vom Kohlepapier oder Farbband aufgebrachte Farbe aufnimmt und auf der vorderen Blattseite deutlich sichtbar werden läßt.
  • Wenn die Blätter so behandelt werden, wird die Lesbarkeit der aufgebrachten Beschriftung nicht wesentlich beeinflußt. Da` aber die Schicht weniger durchscheinend ist als das Papier, so ist das unter dem Blatt befindliche unsichtbar, und infolgedessen kann beim Aufeinanderlegen einer Anzahl von Blättern die Beschriftung auf dem obersten Blatt nicht durch die Schrift auf den darunterliegenden Blättern undeutlich werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus durchsichtigem Qder durchscheinendem Papier bestehendes Durchschlagpapier, gekennzeichnet durch eine auf der mit Schriftzeichen zu versehenden Seite angebrachte, geschlossene, insbesondere aus Bleiweiß und geringen Mengen Leim oder Glycerin bestehende Deckschicht, die die Schriftzeichen auf der anderen Seite des Papiers deutlich lesbar erscheinen läßt, die aber-die Durchsichtigkeit des Papiers gegenüber dem, was dahinter liegt, stark vermindert.
DEM117506D 1930-11-07 1931-11-04 Aus durchsichtigem oder durchscheinendem Papier bestehendes Durchschlagpapier Expired DE583822C (de)

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