AT14886B - Verfahren zur Herstellung löslicher Stärke mittels flüchtiger organischer Saüre. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung löslicher Stärke mittels flüchtiger organischer Saüre.

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   Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 14886. 



   ERNSTROBERTLOUISBLUMERINZWICKAU
INSACHSEN. 



  Verfahren zur Herstellung löslicher Stärke mittels flüchtiger organischer Säure. 



   Vorliegendes Verfahren bezweckt die Überführung von Stärke in ihre in Wasser von HO bis 80  C. lösliche Modifikation durch Behandlung derselbenmit flüchtigen organischen Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure, bei allmählich bis zu   1150      & "C.   gesteigerter Temperatur und einer Reaktionsdauer von sechs Stunden, unter gleichzeitiger Wiedergewinnung des Reaktionsmittels. Verfahren zur Herstellung von löslicher Stärke unter Verwendung von 
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 diesen Verfahren ausdrücklich von der Verwendung von festen organischen Säuren, wie   Oxalsäure, Weinsäure, Zitronensäure oder   sauer reagierenden Salzen dieser Säuren, die Rede. 



  Die Verwendung fester organischer Säuren bringt jedoch den Übelstand mit sich, dass nach Beendigung des l'rozesses das Reaktionsprodukt wiederholt ausgewaschen werden muss, 
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 wandlung der Stärke in die lösliche Modifikation benutzte flüchtige organische Säure kann nach beendigtem Prozess unverändert durch Abdestillieren aus der Stärke entfernt und wiedergewonnen werden, so dass sich bei Anwendung des vorliegenden Verfahrens nicht allein ein von fremden Stoffen freies Endprodukt, sondern auch ein wiederholt in den Prozess einführbares Reaktionsmittel ergibt. 



     Uie Ausführung   des Verfahrens in der Praxis geschieht in folgender Weise : Ein mit Rührwerk und Destillierhaube versehener doppelwandiger Kessel wird mit der aufzu- 
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 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 324) bereits eingehend studiert. Seine Versuchsbedinungen, sowie seine Resultate sind jedoch völlig verschieden von den nach vorliegendem Verfahren erhaltenen. In mehreren 
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 ständige Einwirkung   der Essigsäure   auf Stärke erhält man demnach fast ausschliesslich Dextrin, das   Spuren von Traubenzucker enthalt. Durch längere Einwirkung   der Essigsäure 
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 Traubenzucler gebildet wird". 



   Diese Angaben legen dar, dass die Reaktionsprodukte des Verfahrens von Schulze von den nach vorliegendem Verfahren erhaltenen völlig verschieden sind, da man nach 
 EMI2.7 
 Stärke in   Wasser von 60 bis 8 (' C in Lösung geben, welche letztere   mit Jod noch die   unveränderte Starkpreaktion gibt   und Fehling'sche Lösung nicht reduziert. Bemerkensert ist ferner noch eine Notiz von Morgen (Dingl. Journ. 266, 603), nach welcher 1. Frankhausen beim Keimen von   Kartoffeln   und Gerste ausser   Kohlensaure auch   das Auftreten von Ameisensäure beobachtete, von der er ausführt, dass sie auch das Vermögen besitzen soll, Stärke in Zucker umzuwandeln.

   Es sind jedoch nähere Angabennicht gemacht, so dass auch hier nicht näher darauf eingegangen werden kann. 
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Claims (1)

  1. in die lösliche Modifikation erzielt. l'ATENT-ANSl'KUCH : Verfahren zur Herstellung löslicher Stärke, dadurch gekennzeichnet, dass Stärke mit EMI2.9 Zeitdauer von 5-6 Stunden auf 1150 C, erhitzt und dann durch Abdestilliren die über- schlüssige Säure entfernt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT14886D 1901-06-20 1902-11-25 Verfahren zur Herstellung löslicher Stärke mittels flüchtiger organischer Saüre. AT14886B (de)

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