AT148787B - Einrichtung zur Behandlung mit kurz- und ultrakurzwelligen elektrischen Schwingungen. - Google Patents

Einrichtung zur Behandlung mit kurz- und ultrakurzwelligen elektrischen Schwingungen.

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AT148787B
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Siemens Reiniger Werke Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 Messanordnung ist einfach und ohne jede Gefahr für das   Behandlungsobjekt.   



   Die Erfindung fusst auf der Erkenntnis, dass der Wirkwiderstand des   Behandlungsobjektes,   der zur Ermittlung der im Behandlungsobjekt umgesetzten   Hochfrequenzenergie   neben dem absoluten Wert des Stromes im Behandlungskreis, der dem dem Behandlungsobjekt zugeführten Strom entspricht, bekannt sein muss, sich aus dem Wirkwiderstand des Behandlungskreises durch Berücksichtigung der   Strahlungs-und Kupferverluste im Behandlungskreis   ergibt, und dass der Wirkwiderstand des Behandlungskreises errechnet werden kann aus dem Verhältnis der im Behandlungskreis im Behandlungsfall und bei einer gegenüber dem Behandlungsfall um ein bekanntes   Mass veränderten Dämpfung des   Behandlungskreises fliessenden Ströme. 



   Die Messanordnung zur   Bestimmung der   bei der   Behandlung mit kurz-und ultrakurzwelligen   elektrischen Schwingungen im Behandlungsobjekt umgesetzten Hochfrequenzenenergie ist gemäss der Erfindung mit Mitteln ausgerüstet, die
1. bei eingeschaltetem Behandlungsobjekt eine   Veränderung   der Dämpfung des Behandlungs- 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Nachdem   das Behandlungsobjekt in den Behandlungskreis eingeschaltet und der Generatorund der Behandlungskreis so, wie es für die Behandlung erwünscht ist, abgestimmt sind,

   wird der Strom im Behandlungskreis sowohl bei ausgeschaltetem als auch bei eingeschaltetem Zusatzwiderstand aber sonst gleichen elektrischen Verhältnissen gemessen und aus den gemessenen   Stromwerten   und dem bekannten Zusatzwiderstand der Wirkwiderstand des Behandlungskreises nach der Formel 
 EMI2.1 
 bei der   mit 'B der Wirkwiderstand   im Behandlungskreis, mit Wz der bekannte Zusatzwiderstand, mit iB der Strom im Behandlungskreis bei ausgeschaltetem Zusatzwiderstand und mit   B   der Strom im Behandlungskreis bei eingeschaltetem Zusatzwiderstand bezeichnet ist, errechnet oder von einer die nach dieser Formel ausgerechneten Werte enthaltenden Tabelle abgelesen. 



   Nunmehr wird von dem ermittelten Wirkwiderstand des Behandlungskreises, der sich zusammensetzt aus dem Wirkwiderstand des Behandlungsobjektes, dem Leitung-und dem Strahlungswiderstand des Behandlungskreises, der für die Einrichtung bekannte (bereits von der Herstellerfirma ermittelte) Wert für den   Leitungs-und Strahlungswiderstand-falls   er nicht   vernachlässigbar   klein ist-in Abzug gebracht und der so erhaltene Wirkwiderstand des Behandlungsobjektes mit dem Quadrat des Absolutwertes des im Behandlungsfall fliessenden Stromes multipliziert.

   Der sich hieraus ergebende 
 EMI2.2 
 
Die   hauptsächlichsten,   für die Praxis bedeutungsvollen Vorteile für die im Vorstehenden erläuterte Art der Ermittlung der im Behandlungsobjekt umgesetzten Energie und damit auch der neuen Einrichtung sind neben der Einfachheit der Einrichtung darin zu sehen, dass das Behandlungsobjekt bei allen Messungen im Behandlungskreis verbleiben kann, also nicht durch ein Phantom ersetzt werden muss und dass der Strom im Behandlungskreis bei den zur Ermittlung des   Wir1. -widerstandes   des Behandlungsobjektes notwendigen Messungen im Verhältnis zu dem für die Behandlung benötigten Strom so klein gehalten werden kann, dass er therapeutisch unwirksam ist. 



   Es ist zwar bekannt, den Wirkwiderstand eines elektrischen Sehwingungskreises durch Rechnung zu bestimmen, nachdem der Strom in dem zu untersuchenden Kreis einmal bei normaler Beschaffenheit des Kreises und dann nach Einschaltung eines bekannten Zusatzwiderstandes gemessen wurde. Der Hochfrequenzfachmann weiss auch, dass sich aus dem so ermittelten Widerstandswert durch Multiplikation mit dem Quadrat der gemessenen Stromstärke die Leistung des Kreises ergibt.

   Im vorliegenden Fall handelt es sich aber nicht um eine Methode zur Bestimmung der Leistung eines elektrischen Schwingungskreises, etwa des Behandlungskreises einer Einrichtung für die Behandlung mit kurzbzw. ultrakurzwelligen elektrischen Schwingungen, sondern um die Bestimmung der in einem bestimmten Teil dieses Kreises, nämlich im Behandlungsobjekt umgesetzten Hochfrequenzenergie, die nur einen Teil der Hoehfrequenzenergie des Behandlungskreises ausmacht und sieh aus der Hochfrequenzenergie des gesamten Behandlungskreises nicht ohne weiteres ermitteln lässt.

   Man hat deshalb bisher nicht daran gedacht, die bekannten Methoden zur Bestimmung der Leistung eines elektrischen Schwingungkreises für eine Messung zur Bestimmung der bei der Behandlung mit   kurz-bzw. ultrakurzwelligen   elektrischen Schwingungen im Behandlungsobjekt umgesetzten Hochfrequenzenergie zu verwerten. 



   Als Ausführungsbeispiel für den Gegenstand der Erfindung ist in der Figur eine Einrichtung zur Behandlung im Kondensatorfeld kurzwelliger elektrischer Schwingungen dargestellt, bestehend aus dem vom Gehäuse 1 umschlossenen Kurzwellengenerator und den   Kondensatorelektroden-, J,   die mittels Kabeln   2,. s mit   dem Generator verbunden sind. Zur Halterung der Elektroden ist das Stativ 6 vorgesehen. Mit der Elektrode 5 ist ein Strommesser 7 und mit der Elektrode 4 ein bekannter Widerstand 8 und ein Schalter 9 verbunden, mit dem der Widerstand 8 kurzgeschlossen werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Behandlung mit kurz-bzw. ultrakurzwelligen elektrischen   Schwingungen,   gekennzeichnet durch eine Messanordnung zur Bestimmung der im Behandlungsobjekt umgesetzten Hoehfrequenzenergie, bestehend aus Mitteln zur Veränderung der Dämpfung des Behandlungskreises bei in die Behandlungsanordnung eingeschaltetem Behandlungsobjekt um ein bekanntes Mass, zur Ermittlung des Verhältnisses der bei den verschieden grossen Dämpfungen im Behandlungskreis fliessenden Ströme und zum Messen des absoluten Wertes des Stromes im Behandlungskreis im Behandlungsfall, z.

   B. durch mindestens einen in   den-Behandlungskreis einsehaltbaren   oder dauernd eingeschalteten, aber kurzsehliessbaren, hinsichtlich seiner Eigenschaft bei der Frequenz der benutzten elektrischen Schwingungen bekannten Zusatzwiderstand und durch einen Absolutstrommesser im Behandlungskreis oder in einem mit diesem gekoppelten Schwingungskreis. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. geschaltete Strommesser, deren Widerstände bekannt sind und von denen mindestens der eine kurz- schliessbar oder ausschaltbar ist. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Strommesser zum Messen des Absolutwertes des im Behandlungskreis fliessenden Stromes an einer der Behandlungselektroden angebracht ist. EMI3.1
AT148787D 1934-03-17 1934-12-18 Einrichtung zur Behandlung mit kurz- und ultrakurzwelligen elektrischen Schwingungen. AT148787B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116325B (de) * 1958-10-03 1961-11-02 Georg Bittner Dr Ing Verfahren und Vorrichtung zur Dosierung der Energie bei Kurzwellentherapie-Geraeten

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