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Messanordnung ist einfach und ohne jede Gefahr für das Behandlungsobjekt.
Die Erfindung fusst auf der Erkenntnis, dass der Wirkwiderstand des Behandlungsobjektes, der zur Ermittlung der im Behandlungsobjekt umgesetzten Hochfrequenzenergie neben dem absoluten Wert des Stromes im Behandlungskreis, der dem dem Behandlungsobjekt zugeführten Strom entspricht, bekannt sein muss, sich aus dem Wirkwiderstand des Behandlungskreises durch Berücksichtigung der Strahlungs-und Kupferverluste im Behandlungskreis ergibt, und dass der Wirkwiderstand des Behandlungskreises errechnet werden kann aus dem Verhältnis der im Behandlungskreis im Behandlungsfall und bei einer gegenüber dem Behandlungsfall um ein bekanntes Mass veränderten Dämpfung des Behandlungskreises fliessenden Ströme.
Die Messanordnung zur Bestimmung der bei der Behandlung mit kurz-und ultrakurzwelligen elektrischen Schwingungen im Behandlungsobjekt umgesetzten Hochfrequenzenenergie ist gemäss der Erfindung mit Mitteln ausgerüstet, die
1. bei eingeschaltetem Behandlungsobjekt eine Veränderung der Dämpfung des Behandlungs-
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Nachdem das Behandlungsobjekt in den Behandlungskreis eingeschaltet und der Generatorund der Behandlungskreis so, wie es für die Behandlung erwünscht ist, abgestimmt sind,
wird der Strom im Behandlungskreis sowohl bei ausgeschaltetem als auch bei eingeschaltetem Zusatzwiderstand aber sonst gleichen elektrischen Verhältnissen gemessen und aus den gemessenen Stromwerten und dem bekannten Zusatzwiderstand der Wirkwiderstand des Behandlungskreises nach der Formel
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bei der mit 'B der Wirkwiderstand im Behandlungskreis, mit Wz der bekannte Zusatzwiderstand, mit iB der Strom im Behandlungskreis bei ausgeschaltetem Zusatzwiderstand und mit B der Strom im Behandlungskreis bei eingeschaltetem Zusatzwiderstand bezeichnet ist, errechnet oder von einer die nach dieser Formel ausgerechneten Werte enthaltenden Tabelle abgelesen.
Nunmehr wird von dem ermittelten Wirkwiderstand des Behandlungskreises, der sich zusammensetzt aus dem Wirkwiderstand des Behandlungsobjektes, dem Leitung-und dem Strahlungswiderstand des Behandlungskreises, der für die Einrichtung bekannte (bereits von der Herstellerfirma ermittelte) Wert für den Leitungs-und Strahlungswiderstand-falls er nicht vernachlässigbar klein ist-in Abzug gebracht und der so erhaltene Wirkwiderstand des Behandlungsobjektes mit dem Quadrat des Absolutwertes des im Behandlungsfall fliessenden Stromes multipliziert.
Der sich hieraus ergebende
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Die hauptsächlichsten, für die Praxis bedeutungsvollen Vorteile für die im Vorstehenden erläuterte Art der Ermittlung der im Behandlungsobjekt umgesetzten Energie und damit auch der neuen Einrichtung sind neben der Einfachheit der Einrichtung darin zu sehen, dass das Behandlungsobjekt bei allen Messungen im Behandlungskreis verbleiben kann, also nicht durch ein Phantom ersetzt werden muss und dass der Strom im Behandlungskreis bei den zur Ermittlung des Wir1. -widerstandes des Behandlungsobjektes notwendigen Messungen im Verhältnis zu dem für die Behandlung benötigten Strom so klein gehalten werden kann, dass er therapeutisch unwirksam ist.
Es ist zwar bekannt, den Wirkwiderstand eines elektrischen Sehwingungskreises durch Rechnung zu bestimmen, nachdem der Strom in dem zu untersuchenden Kreis einmal bei normaler Beschaffenheit des Kreises und dann nach Einschaltung eines bekannten Zusatzwiderstandes gemessen wurde. Der Hochfrequenzfachmann weiss auch, dass sich aus dem so ermittelten Widerstandswert durch Multiplikation mit dem Quadrat der gemessenen Stromstärke die Leistung des Kreises ergibt.
Im vorliegenden Fall handelt es sich aber nicht um eine Methode zur Bestimmung der Leistung eines elektrischen Schwingungskreises, etwa des Behandlungskreises einer Einrichtung für die Behandlung mit kurzbzw. ultrakurzwelligen elektrischen Schwingungen, sondern um die Bestimmung der in einem bestimmten Teil dieses Kreises, nämlich im Behandlungsobjekt umgesetzten Hochfrequenzenergie, die nur einen Teil der Hoehfrequenzenergie des Behandlungskreises ausmacht und sieh aus der Hochfrequenzenergie des gesamten Behandlungskreises nicht ohne weiteres ermitteln lässt.
Man hat deshalb bisher nicht daran gedacht, die bekannten Methoden zur Bestimmung der Leistung eines elektrischen Schwingungkreises für eine Messung zur Bestimmung der bei der Behandlung mit kurz-bzw. ultrakurzwelligen elektrischen Schwingungen im Behandlungsobjekt umgesetzten Hochfrequenzenergie zu verwerten.
Als Ausführungsbeispiel für den Gegenstand der Erfindung ist in der Figur eine Einrichtung zur Behandlung im Kondensatorfeld kurzwelliger elektrischer Schwingungen dargestellt, bestehend aus dem vom Gehäuse 1 umschlossenen Kurzwellengenerator und den Kondensatorelektroden-, J, die mittels Kabeln 2,. s mit dem Generator verbunden sind. Zur Halterung der Elektroden ist das Stativ 6 vorgesehen. Mit der Elektrode 5 ist ein Strommesser 7 und mit der Elektrode 4 ein bekannter Widerstand 8 und ein Schalter 9 verbunden, mit dem der Widerstand 8 kurzgeschlossen werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Behandlung mit kurz-bzw. ultrakurzwelligen elektrischen Schwingungen, gekennzeichnet durch eine Messanordnung zur Bestimmung der im Behandlungsobjekt umgesetzten Hoehfrequenzenergie, bestehend aus Mitteln zur Veränderung der Dämpfung des Behandlungskreises bei in die Behandlungsanordnung eingeschaltetem Behandlungsobjekt um ein bekanntes Mass, zur Ermittlung des Verhältnisses der bei den verschieden grossen Dämpfungen im Behandlungskreis fliessenden Ströme und zum Messen des absoluten Wertes des Stromes im Behandlungskreis im Behandlungsfall, z.
B. durch mindestens einen in den-Behandlungskreis einsehaltbaren oder dauernd eingeschalteten, aber kurzsehliessbaren, hinsichtlich seiner Eigenschaft bei der Frequenz der benutzten elektrischen Schwingungen bekannten Zusatzwiderstand und durch einen Absolutstrommesser im Behandlungskreis oder in einem mit diesem gekoppelten Schwingungskreis.
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