AT148435B - Hochspannungsschmelzsicherung. - Google Patents
Hochspannungsschmelzsicherung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Hochspannungsschmelzsicherung. Es ist bekannt, Quarzsand wegen seiner kühlenden Wirkung auf den Lichtbogen als Füllmittel für Hochspannungssicherungen mit einem Schmelzelement zu verwenden. Quarz ist eine der Modifikationen, in denen die chemische Verbindung Siliciumdioxyd bekannt ist. Als weitere Modifikationen davon sind noch Tridymit, Cristobalit und Quarzglas oder Quarzschmelze bekannt. Von den drei erstgenannten Modifikationen gibt es je zwei Arten, die mit dem Vorsatzbuchstaben a oder t bzw. oder h bezeichnet werden. Die Umwandlung aus einer Modifikation in eine andere beruht auf Kristallisationsvorgängen und findet bei Erreichung bestimmter Temperaturen statt. Einige der Umwandlungen sind mit Volumenvergrösserungen verbunden, welche weit stärker sind als die Wärmeausdehnung infolge der Temperaturerhöhung. So nimmt z. B. die Dichte der Kieselsäure, die in der : Modifikation t- Quarz 2. 65 beträgt, nach Durchlaufen mehrerer Umwandlungspunkte bis zur Umwandlung in amorphes Quarzglas auf 2. 21 ab, was einer Volumenzunahme von 20% entspricht. Diese Volumenzunahme kann ein Zersprengen des die Füllmasse umschliessenden Porzellankörpers zur Folge haben, wenn im Betriebe der Sicherungen die Umwandlungstemperaturpunkte überschritten werden. Zur Vermeidung dieses Übelstandes wird nach der Erfindung das Silieiumdioxyd mindestens teilweise in einer solchen Modifikation verwendet, dass bei Temperaturerhöhungen bis zum Schmelzen keine schädlichen Volumenvergrösserungen infolge von Kristallisationsvorgängen auftreten. Von den verschiedenen Umwandlungspunkten ist derjenige mit der grössten Volumenzunahme verbunden, bei welchem sieh Quarz in Tridymit verwandelt. Diese ist also die gefährlichste. Die weitere Umwandlung in Cristobalit und in Quarzglas ist mit einer nur geringen Volumenzunahme verbunden, so dass schädliche Wirkungen davon weniger zu befürchten sind. Es. kann daher genügen, das Silieiumdioxyd entweder in der Modifikation Cristobalit oder Tridymit zu verwenden. Diese Modifikationen sind noch körnig. Bei der Umwandlung von Kieselsäureglas dagegen entsteht eine zusammenhängende Schmelze, die zum Einfüllen in Sicherungen erst wieder zerkleinert werden muss. Die Umwandlung in die verschiedenen Modifikationen geschieht, wie erwähnt, in bekannter Weise durch Erhitzen des Quarzsandes. Bei der Abkühlung kann in ebenfalls bekannter Weise durch die Beeinflussung des Verlaufes des Abkühlungsprozesses erreicht werden, dass die Umwandlung nicht wieder in umgekehrter Reihenfolge vor sich geht. So kann man bei normaler Temperatur t-Tridymit und t-Cristobalit und die amorphe Form Quarzglas als beständige Modifikationen erhalten. Nach der weiteren Erfindung wird daher das Silieiumdioxyd als Füllmittel in Sicherungen in Form von t- Tridymit oder t-Cristobalit oder zerkleinertem Kieselsäureglas verwendet. Es braucht nicht die ganze zum Füllen benutzte Quarzmenge umgewandelt zu sein, sondern nur ein Teil, der den Schmelzleiter unmittelbar umgibt und im Betriebe eine solche Temperaturerhöhung erfahren würde, dass die gefährlichen Umwandlungstemperaturpunkte überschritten werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Hochspannungsschmelzsicherung mit körniger Füllmasse aus Siliciumdioxyd in einem keramischen Rohr, dadurch gekennzeichnet, dass das Siliciumdioxyd mindestens teilweise in einer solchen Modifikation verwendet wird, dass bei Temperaturerhöhungen bis zum Schmelzen keine schädlichen Volumenvergrosserungen infolge von Kristallisationsvorgängen auftreten. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Hochspannungssehmelzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Silieiumdioxyd in Form von t-Tridymit oder t-Cristobalit verwendet wird.3. Hochspannungsschmelzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Siliciumdioxyd in Form von zerkleinertem Quarzglas verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1936
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