AT148394B - Gründung für Bauwerke. - Google Patents

Gründung für Bauwerke.

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AT148394B
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Stadtbaumeister Konrad Beyer &
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  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gründung für Bauwerke. 



   Es ist bekannt Bauwerke derart abzustützen, dass sich die Stützdrucke der einzelnen Stützpunkte, die sich infolge der Bodenbewegungen ändern, selbsttätig innerhalb gewisser Grenzen regeln. Die
Erfindung liegt in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung derartiger Gründungen. 



   In der Zeichnung ist die neue Gründung bei einem Pfeiler im Vertikalschnitt dargestellt. 1 ist der unterste Teil des Bauwerkes, z. B. eine Beton-oder Eisenkonstraktion, auf der das ganze übrige
Bauwerk aufgebaut ist. 2 ist eine Gussplatte, gegen die sich der Zylinder. 3 des Pfeilers stützt. Die Gussplatte 2 ist mit dem Bauwerksunterteil1 mittels Schrauben oder sonst wie unverrückbar verbunden. 



  4 ist der als Plunger ausgebildete Kolben des Pfeilers, der in seinem unteren Teil in einem kugelförmigen
Kopf endet, der sich in einer entsprechenden Ausnehmung in der Druckverteilungsplatte 5 abstützt. 



  6 ist eine zweiteilige Kappe, die ein Herausrutschen des Kopfes aus der Verteilungsplatte   5   verhindert, eine Drehbewegung der Verteilungsplatte 5 um eine vertikale und auch um horizontale Achsen, die durch den Mittelpunkt des Kopfes gehen, jedoch zulässt. Die Platte 5 kann auf der glatten Oberfläche der Unterlagsplatte 7 nach allen Richtungen um das Mass a bewegen. 8 ist ein Fundamentkörper, der den Druck des Pfeilers auf den Untergrund verteilt. 9 ist ein Ventil, das mittels des Winkelhebels 10, der Zugstange 11 und der auf Druck beanspruchten Feder 12, das Austreten der   Druckflüssigkeit   aus dem Zylinderraum oberhalb des Plungers 4 verhindert.

   Die Schraubenmutter   18 dient   zum Ver- ändern der Federspannung   12, 14   ist ein Ventil, das sich gegen das Innere des Zylinders. 3 öffnet, wenn im Zylinder kein Druck vorhanden ist. 15 ist ein Manometer, das den Druck im Zylinder. 3 ablesen lässt. 16 ist ein Gefäss, aus dem mittels einer Druckpumpe 17 die Druekflüssigkeit, die durch die Bohrung 18 in das Gefäss 16 fliesst, mittels des Handhebels 19 in den Zylinder. 3 gepumpt werden kann. 20 ist die übliche Stulpdiehtung zwischen Zylinderwand und Plunger. 21 sind je vier, am Umfang des Zylinders. 3 angebrachte Augen, in denen mittels Bolzen 22 die Zugstangen 2. 3 angelenkt sind, die mit ihrem anderen Ende im Bauwerksteil ? verankert sind und zweckmässig mittels Spannschlösser angezogen werden können. 



   Die Wirkungsweise der neuen Gründung ist wie folgt : Die ganze Last des Bauwerkes verteilt sich auf die einzelnen Pfeiler. Auf jeden Pfeiler entfällt demnach eine Belastung von Q kg, welche Last den Plunger 4 in den   Zylinder 3 hineinzudrucken versucht. Dadurch   entsteht in der unzusammendrückbaren Flüssigkeit eine Pressung die am Manometer 15 abgelesen werden kann. Die Feder 12 ist gerade so stark gespannt, dass sich das Ventil 9 unter dem Einfluss dieser Pressung nicht öffnen kann. Tritt nun z. B. unter irgend einem Pfeiler eine Senkung des Bodens auf, so gleitet bei diesem Pfeiler der Plunger 4 infolge seines Eigengewichtes aus dem Zylinder 3 heraus. Der Druck der Flüssigkeit in diesem Zylinder sinkt auf Null und das Ventil 14 fällt nach unten und lässt Flüssigkeit von oben in den Zylinderraum oberhalb des Plungers eintreten.

   Gleichzeitig ruht aber jetzt die Gesamtlast des ganzen Bauwerkes auf den übrigen Pfeilern allein. Es entfällt daher auf jeden dieser Pfeiler eine grössere Belastung, die in jedem Zylinder eine grössere Pressung erzeugt. Unter dem Einfluss dieser grösseren Pressung öffnen sich nun die Ventile 9 und lassen Druckflüssigkeit aus dem Zylinderraum austreten. Das Bauwerk senkt sich daher so lange bis wiederum die Platte 1 sich auch auf den zuerst abgesunkenen Pfeiler stützt und daher die gesamte Last wieder auf alle Pfeiler verteilt ist. 



   Tritt umgekehrt unter irgendeinem Pfeiler eine Hebung des Bodens auf, so steigt in diesem Stützpunkt der   Stützdruck.   Das Ventil 9 öffnet sich und lässt   Druckflüssigkeit   aus dem Zylinder entweichen. Der Kolben kann in den Zylinder hineingehen und den äusseren Kräften nachgeben, so dass die Platte 1 keine übermässigen Beanspruchungen erleidet. 

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   Eine allfällig eintretende Horizontalverschiebung des Bodens wird den Fundamentblock seitlich verschieben. Da aber das   Druckverteilstück     5   auf 7 gleiten kann, so wird diese horizontale Verschiebung nur Kräfte auf den Pfeiler und damit auf das Bauwerk übertragen können, die höchstens gleich gross wie die Reibungskräfte zwischen 5 und 7 sind. Damit nun diese Reibungskräfte möglichst klein sind. könnte man zwischen 5 und 7 Rollenlager einbauen. Verdrehungen des Terrains um horizontale und um vertikale Drehachsen sind ohne schädlichen Einfluss für das Bauwerk, da der Kugelkopf des Plungers J in der Höhlung des Druckverteilstückes 5 Verdrehungen um horizontale und um die vertikale Achse zulässt und nur die Reibungskräfte zur Wirkung kommen. 



   Bei der erfindungsgemässen Gründung wird daher bei unregelmässigen Terrainbewegungen, also bei Bewegungen bei denen sowohl Schiebungen in horizontaler als auch vertikaler Richtung und auch Verdrehungen vorkommen, das Auftreten von hohen Beanspruchungen des Bauwerkes möglichst vermieden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Gründung für Bauwerke zum Zwecke der Vermeidung von Beschädigungen an Bauwerken infolge von Untergrundbewegungen durch Selbstregelung der Auflagerdrücke der einzelnen Stütz- punkte, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagerdrücke des Bauwerkes auf die einzelnen Pfeiler von einer zwischen einem Kolben (4) und einem Zylinder (. 3) befindlichen Druckflüssigkeit unmittelbar aufgenommen werden, wobei durch belastbare Austrittsventile (9) und Eintrittsventile (14), der Druck in den Zylindern der einzelnen Pfeiler geregelt wird. EMI2.1
AT148394D 1935-04-26 1935-04-26 Gründung für Bauwerke. AT148394B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3347002A (en) * 1963-09-26 1967-10-17 Arno L K Penkuhn Three point foundation for building structures
DE1254666B (de) * 1960-12-02 1967-11-23 Johannes Hohla Dipl Ing Tragwerk fuer bewegte Lasten, insbesondere Kranbahn

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254666B (de) * 1960-12-02 1967-11-23 Johannes Hohla Dipl Ing Tragwerk fuer bewegte Lasten, insbesondere Kranbahn
US3347002A (en) * 1963-09-26 1967-10-17 Arno L K Penkuhn Three point foundation for building structures
DE1283759B (de) * 1963-09-26 1968-11-21 Arno Penkuhn Dipl Ing Dreipunktlagerung von Bauwerken, Maschinen od. dgl.

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