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Gestell zum Abstützen von Tragbahren, insbesondere mit Versteifungsbrett.
Die Erfindung bezieht sich auf ein zum Abstützen von insbesondere mit einem Versteifungbrett ausgerüsteten Tragbahren dienendes Gestell, dessen Tragbalken mit zwei auseinanderlaufenden Füssen ausgestattet ist. Die Erfindung besteht in einer Ausgestaltung des Traggestelles dahin, dass der Tragbalken samt seinen beiden Füssen schräggestellt und an seinem oberen Randteil entsprechend abgeschrägt ist, so dass die beiden symmetrisch aufgestellten, die Tragbahre abstützenden Gestelle in der Längs-und und in der Querrichtung schräglaufende Füsse bei einer horizontalen Tragfläche
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Tragbahre wesentlich erhöht, was für die Untersuchung und Operation der auf der Tragbahre transportierten Person von erheblichem Vorteil ist.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 im Schema eine auf zwei Gestellen abgestützte Tragbahre in Ansicht von oben in kleinerem Massstab. Eine Ausführungsform des Gestelles ist in Fig. 2,3 und in grösserem Massstab in Fig. 4,5 in Ansicht von der Seite bzw. von vorn dargestellt. In Fig. 6 ist das Versteifungsbrett der Tragbahre in Draufsicht und in den Fig. 7 und 8 eine Einzelheit in grösserem
Massstab gezeigt.
Der horizontale Tragbalken des Gestelles bzw. das denselben bildende Paar Horizontalleisten 2 ist an seinen Enden mit z. B. mittels Zapfen 4 angelenkten auseinanderlaufenden Füssen 1 versehen, die mit an ihrer Verlängerung angeordneten Haken 6'die Holme 3 der Tragbahre gegen die Stützleisten 2 andrücken.
Das Leistenpaar 2 samt seinen Füssen 1 ist-statt vertikal-schräg gestellt und an seinem oberen Randteil entsprechend abgeschrägt, so dass der Leistenquerschnitt statt eines Rechtecks ein
Trapez oder ein Parallelogramm bildet. Durch diese Gestaltung ist erreicht, dass die Füsse der beiden symmetrisch angeordneten, die Tragbahre auf einer horizontalen Fläche 2' (Fig. 2) abstützenden
Gestelle in der Längs-und in der Querrichtung schräg auswärtslaufen (s. Fig. 1), wodurch die Standfestigkeit der in einer für Untersuehungs-und Operationszweeke geeigneten Höhe abgestützten Tragbahre eine erhebliche ist.
Dabei haben diese zweifüssigen Gestelle ein geringes Gewicht und beanspruchen in paralleler Nebeneinanderordnung nur geringen Raum für die Aufbewahrung. Die Haken 6'sind gleichfalls gegenüber den Füssen 1 schräggerichtet, so dass sie die Holme 3 in einer horizontalen Fläche berühren.
Die Leisten 2 sind zur Aufnahme der Zapfen 4 zweckmässig mit nebeneinandergelegenen Bohrungen a versehen, so dass der Abstand der Füsse j ! den verschiedenen Abständen der Holme, namentlich bei den üblichen Bahrenbreiten von 50 bis 60 cm, ohne stärkere Änderung in der Schräglage der Füsse angepasst werden kann. Die Leisten können auch mit übereinandergelegenen Bohrungen b versehen sein, so dass die Maulweite der Haken 6'an die jeweilige Stärke der Holme J ohne stärkere Änderung der Schräglage der Füsse angepasst werden kann. Die Leisten können sowohl mit den nebenals auch mit den übereinander angeordneten Bohrungen a und b (z. B. in Kreuzform) versehen sein (Fig. 3).
Die Stützleisten 2 können durch einen im Mittel angeordneten Schraubenbolzen 7 miteinander verbunden sein.
Die Stützleisten 2 können gemäss Fig. 4,5 mit seitlichen Ausnehmungen (Erweiterungen) der Bohrungen, z. B. in Form von Schlitzen c, und die an den Füssen 1 befestigten Schwenkzapfen 4 selbst mit seitlich vorspringenden Anschlägen, z. B. in Form von Splinten d, versehen sein, die bei entsprechend grosser Verschwenkung (s. Pfeil e) der Füsse 1 aus ihrer schrägen Gebrauchsstellung vor die Schlitze c
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zu stehen kommen, so dass ermöglicht ist, die Leisten 2 über die Zapfen 4 abzuziehen und somit von den Füssen abzulösen ; sind mehrere Bohrungen a, b vorhanden, so sind sie sämtliche mit den Schlitzen c versehen.
Die beiden Flügelteile der Schlitze c sowie der Splinte d können ungleich lang sein (s. Bohrung arc in Fig. 4), damit, falls bei Versehwenkung der Füsse nach der entgegengesetzten Richtung (Pfeil/) - zum Zusammenlegen des Gestelles für den Transport-die Splinte d vor die Schlitze c zu liegen kommen sollten, die Leisten 2 gegen Ablösen von den Zapfen 4 der Füsse gesichert sind.
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schwenkbarer Querleisten 9 durch angelenkte Einhängehaken 10 an den Holmen 3 an der zu versteifenden Stelle des Bahrentuches aufhängbar. Die verschwenkbaren Haken 10 (Fig. 6,7) sind vorteilhaft um ihre Längsachse verdrehbar angeordnet (z. B. durch Lagerung in einer Bohrung 11 des Zapfens 12), so dass sie auch bei schräggestellten Querleisten 10 (für schmälere Tragbahren, d. h. mit
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übergreifen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gestell zum Abstützen von Tragbahren, insbesondere mit Versteifungsbrett, dessen Stützbalken zwei auseinanderlaufende Füsse besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragbalken (2) samt Füssen (1) zur Tragbahre sehräggestell und an dem oberen Randteil abgeschrägt ist, so dass bei symmetrischer Stellung der die Tragbahre in einer Horizontalfläche (2') abstützenden beiden Gestelle in der Längs-und in der Querrichtung schräglaufende Füsse erhalten sind, wobei die Festhaltehaken (6') der Füsse gleichfalls diesen gegenüber sehräggestellt sind.