AT148294B - Verfahren zum autotypischen Zerlegen von Halbtonvorlagen mit Hilfe eines Rasters. - Google Patents

Verfahren zum autotypischen Zerlegen von Halbtonvorlagen mit Hilfe eines Rasters.

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AT148294B
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  Verfahren zum autotypisehen Zerlegen von Halbtonvorlagen mit Hilfe eines Rasters. 
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Die nachstehende Erfindung betrifft ein Verfahren zum   autotypischen   Zerlegen von Halbton- vorlagen, das in der bisher bekannten Ausführungsform Mängel aufweist. Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung dieses Verfahrens beim Kameraprozess und beim   Kontaktkopierrasterprozess   sowie die Verbesserung eines Halbtonrasters, der für dieses Verfahren benutzt wird. 



   Es zeigen : Fig. 1 eine Halbtonblende zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens, Fig. 2 eine Viellochblende, die mit gleichem Erfolg wie die Halbtonblende benutzt werden kann, die Fig. 3 und 4 einen   Sternraster   in   900 bzw. 600 Kreuz- oder Schachbrettanordnung,   Fig. 5 einen Dreieckraster in   600 Schachbrettanordnung,   Fig. 6 a die Verteilung der   Lichtintensität,   die ohne Vorschaltung einer Blende von einer gleichmässigen beleuchteten Fläche ausgestrahlt wird, und b das gleiche nach Vorschaltung einer Blende gemäss den Fig. 1 oder 2, Fig. 7 Arbeit-und Wirkungsweise beim Kontaktkopierrasterverfahren und Fig. 8 dasselbe bei Anwendung des optischen Kopierverfahrens. 



   Für die Kontaktkopierrasterverfahren fanden bisher die in der Reproduktionstechnik üblichen Kreuzraster Verwendung in Verbindung mit einer Lichtquelle, die zusammen mit einem reflektierenden Schirm als ausgedehnte, in ihrer Intensität von der Mitte nach dem Rande hin abnehmende Rasterblende wirkt. Diese Anordnung liefert jedoch in der Gradation ungenügende Bilder und hat daher keine allgemeine Anwendung gefunden. Man hat frühzeitig erkannt, dass für ein solches Kopierrasterverfahren die Intensität der ausgedehnten Lichtquelle nicht einfach von der Mitte nach dem Rande hin abnehmen darf, wie in dem vorerwähnten Falle, sondern dass ein Maximum an Helligkeit im Zentrum und noch ein zweites ausserhalb des Zentrums gegen den Rand der Lichtquelle hin erforderlich ist. Zwecks Erzielung dieser Wirkung sind bewegte Lichtquellen in verschiedenen Formen verwendet worden.

   Die Anordnung einer solchen bewegten Lichtquelle oder die entsprechende Anordnung des bewegten Ras1 ers bzw. der lichtempfindlichen Schichte bei feststehender Lichtquelle erfordert besondere Vorrichtungen, deren Bedienung speziell bei den feinen Rasterarbeiten nicht einfach ist. 



   Man kann erfindungsgemäss auf einfachem Wege das gleiche Ergebnis erzielen, wenn man unter Verwendung der technisch einfachen, feststehenden und gleichmässig beleuchteten Fläche in den Gang des Lichtes eine Blende einschaltet, die eine andere günstigere Lichtverteilung bewirkt. Diese Blende besteht z. B. aus konzentrischen Ringen verschiedener optischer Dichte bzw. Durchlässigkeit. Durch ihr Einschalten in den Strahlengang verläuft der   Lichtabfall   hinter jeder Öffnung eines von diesem Licht getroffenen Rasters gleichmässig in einer annähernd   45 -Kurve,   während er ohne Zwischenschaltung der Blende ungleichmässig, zuerst sehr schnell, dann langsam abfallend, wie es aus Fig. 7, Linie 1 bzw. 



  Linie 2, ersichtlich ist, erfolgen würde. Geeignete Blenden zeigen die Fig. 1 und 2. Während die Blende 1 aus konzentrischen Ringen verschiedener Dichte bzw. Durchlässigkeit besteht, trägt die Blende nach Fig. 2 eine grosse Anzahl Öffnungen verschiedenen Durchmessers, wobei Öffnungen gleichen Durchmessers konzentrisch angeordnet sind. Beim Vergleiche der Fig. 1 und 2 wird es augenfällig, dass be-   züglich   der   Lichtdurchlässigkeiten   und der Helligkeitsverteilung beide Blenden gleichwertig sind.

   Die Anordnung und Grösse der Ringe verschiedener   Durchlässigkeit   und der Grad der   Durchlässigkeit   ist abhängig von Dichte und Gradation des Negativs sowie von Dichte und Gradation des Kopiermaterials, ferner auch von dem Prozess, nach welchem die erzielte Kopie weiter verarbeitet werden soll. 



  Die günstigsten Werte werden durch eine Reihe von Vorversuchen für jeden Fall bestimmt. 



   Das Ergebnis der Wiedergabe lässt sich noch weiter verbessern, und die der   autotypischen   Bildwiedergabe eigentümliche Verflachung der Lichter und Tiefen einer Vorlage kann behoben werden, wenn diese Blenden in Verbindung mit speziellen bisher in der Reproduktionstechnik nicht angewendeten Rasterformen gebraucht werden. Dies sind vorzugsweise   Sternraster   oder Dreieckraster 

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  1. EMI2.2
AT148294D 1936-11-19 1936-04-28 Verfahren zum autotypischen Zerlegen von Halbtonvorlagen mit Hilfe eines Rasters. AT148294B (de)

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