AT148240B - Verfahren und Vorrichtung zum Vereinigen von Hüllblatt und einzuwickelndem Gegenstand. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Vereinigen von Hüllblatt und einzuwickelndem Gegenstand.

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AT148240B
AT148240B AT148240DA AT148240B AT 148240 B AT148240 B AT 148240B AT 148240D A AT148240D A AT 148240DA AT 148240 B AT148240 B AT 148240B
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   Damit das Hüllblatt zwangfrei in die Bahn der einzuhüllenden Gegenstände gefördert wird, sind weiterhin nach der Erfindung zwischen den Vorschubwalzen für das Hüllblatt und der   Vorsehubbahn   für den Gegenstand zwei endlose Bänder so angebracht, dass die einander zugekehrten Bandtrume in einem kleinen Abstand voneinander angeordnet sind und in gleicher Richtung-etwa senkrecht gegen die Bahn der einzuhüllenden   Gegenstände laufen.   



   Die   erfindungsgemässen     Massnahmen   sind besondere vorteilhaft bei jenen Vorrichtungen, bei denen die einzuhüllenden Gegenstände durch ein endloses Fördermittel, beispielsweise durch eine mit
Mitnehmern versehene Kette, vorgeführt werden. Bei solchen Vorrichtungen ist es durch die Erfindung   möglich, unmittelbar unterhalb der Bahn der einzuhüllenden Gegenstände eine einzige mit einfachen Mitnehmern versehene Förderkette anzuordnen. Es wird insbesondere erreicht, dass diese Förderkette   keineswegs die Behandlung und Zuführung des Hüllblattes irgendwie hindert oder erschwert. 



   Nachstehend wird eine beispielsweise Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens an Hand einer   Ausführungsform-der bezüglichen Vorrichtung besehrieben :  
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt aus der Fig. 1 in vergrössertem Massstabe. Fig. 3 zeigt einen Schnitt, der quer durch die Vorrichtung geführt ist. Fig. 4 zeigt einen teilweisen eingehüllten Gegenstand. 



   Die zu Hüllblättern zu zerschneidende Bahn b ist auf der Rolle 1 aufgewickelt. Von dieser Rolle 1 wird die Bahn b über die Leitwalzen 3,   4, 5   und 6 geführt. Das Vorziehen der Bahn erfolgt durch die Vorzugwalzen 7 und 8. 



   Zum Spannen der Bahn dient der   Spannbügel 9.   Ein Zurückgleiten der Bahn wird durch die
Sperrvorrichtung   10,     welche "3. n   dem Zapfen 11 schwenkbar angebracht ist, verhütet. 



   Unterhalb der Vorzugwalzen 7 und 8 befindet sich ein festes Messer 12 und ein bewegtes Messer 13 zum Abschneiden der Hüllblätter. Zur weiteren Führung der Bahn b bzw. der von dieser Bahn b abgeschnittenen   Hüllblätter h   sind ein   F hrungstrichter 14   und zwei-endlose, umlaufende Förderbänder 15 und 16 angeordnet. Zwischen den einander zugekehrten Trumen der Förderbänder 15, 16 ist der Abstand a (siehe Fig. 2). 



   Die einzuhüllenden Gegenstände c werden auf einer Bahn 17 vorbewegt. Unmittelbar unterhalb der Bahn   17'läuft in Richtung des Pfeiles   P die ununterbrochen vorbewegte Kette 18, welche mit Mitnehmern 19 besetzt ist. Die Mitnehmer 19 greifen durch einen Schlitz der Bahn 17 hindurch. An der Stelle, an welcher das Hüllblatt   h   in die Bahn der einzuhüllenden Gegenstände c geführt wird, befindet sich die Öffnung des Faltkanals. Von diesem Faltkanal sind in Fig. 2 die Faltweichen   x   und y zu erkennen. 



   Unterhalb der Bahn 17 laufen in Richtung des Pfeiles R zwei endlose Gummibänder 20, die über die Scheiben 21 und 22 geführt sind. Die Scheiben 21 sind mit erhöhten Rändern r, welche über die Lauffläche der Ränder 20 hinausragen, ausgerüstet. Die Ränder r sind am Umfang etwas aufgerauht. Die Bänder 20 sind so angeordnet, dass zwischen ihnen ungehindert die bereits erwähnte Kette 18 laufen kann. 



   Die Vorrichtung wirkt folgendermassen : Die einzuhüllenden Gegenstände c werden auf der Bahn 17 durch die Mitnehmer, welche an der in Richtung des Pfeiles P laufenden Kette 18 befestigt sind, herangeführt. 



   Durch die absatzweise bewegten Vorzugwalzen 7 und 8 wird die Bahn b von der Rolle 1 über die Leitwalzen 3, 4, 5 und 6 um die Länge eines Hüllblattes vorgeschoben. Durch das in bekannter Weise betätigte Messer   1. 3, welches   mit dem feststehenden Gegenmesser 12 zusammenwirkt, wird ein Hüllblatt   h   abgeschnitten. Ein Zurückrutschen der vorgeschobenen Bahn wird durch die Sperrvorrichtung 10 in bekannter Weise verhindert. 



   Das vordere Ende der vorgeschobenen Bahn b wird durch den Führungstrichter   14   hindurch zwischen die inneren Trume der Förderbänder 15,16 geführt. Die inneren Trume der Förderbänder 15,16 bewegen sich in gleicher Richtung. Hiedurch wird ein zwangfreies Zuführen des vorderen Endes der Bahn b bzw. der von dieser Bahn abgetrennten Hüllblätter h gesichert. Bei jeglichem Aufwölben der Bahn bzw. des Hüllblattes wird die entstehende Wölbung durch die Bänder sofort wieder glatt gestrichen. 



   Das abgetrennte Hüllblatt wird senkrecht zur Bewegungsrichtung der einzuhüllenden Gegenstände c durch die Bahn 17   hindurchgeführt,   bis das vordere Ende des Hüllblattes   h   auf die Ränder   r   der Scheibe 21 oder die Förderbänder 20 aufstösst. Hiedurch wird das vordere Ende des Hüllblattes umgelegt. Eine zu weite Verschiebung des Hüllblattes in Richtung des Pfeiles R wird durch den Anschlag 23 verhütet. 



   Gegen das Hüllblatt h, von dem ein Ende-wie soeben beschrieben-bereits umgelegt ist, bewegt sich ein einzuhüllender Gegenstand c. Das Hüllblatt h wird von dem Gegenstand c mitgenommen und in den aus den Faltweichen   x   und y gebildeten Faltkanal hineingeführt. Durch diesen Faltkanal wird das Hüllblatt h in bekannter Weise gemäss Fig. 4 um den Gegenstand herumgefaltet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Vereinigen von Hüllblatt und einzuwickelndem Gegenstand, bei dem dieser gegen das in seine Bahn gebrachte Hüllblatt geschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Zu- <Desc/Clms Page number 3> führung des Hüllblattes (h) das vordere Ende desselben entgegengesetzt zur Richtung (P) der Vorbe- wegung des einzuhüllenden Gegenstandes (e) geführt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Zuführung des Hüllblattes (h) der vordere Teil desselben zunächst senkrecht über die Vorschubbahn des Gegenstandes hinweg und darauf etwa parallel zur Vorschubbahn, jedoch entgegengesetzt zur Richtung (P) der Vorbewegung des ein- zuhüllenden Gegenstandes (c) geführt wird.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Bahn (17) der einzuhüllenden Gegenstände (e) ein gegenläufig zu den einzuhüllenden Gegenständen (e) bewegtes Fördermittel (20), durch welches der vordere Teil des Hüllblattes (h) umgelegt wird, angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der die einzuhüllenden Gegenstände durch eine endlose, mit Mitnehmern versehene Kette vorbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderkette (18) dicht unterhalb der Mitte der Vorschubbahn (17) angeordnet ist und dass zu beiden Seiten dieser Kette die zum Umlegen des vorderen Teiles des Hüllblattes (h) dienenden Fördermittel (20) laufen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Umlegen des vorderen Endes des Hüllblattes (h) dienende Fördermittel aus einer Scheibe (21) mit hohen, vorzugsweise ge- rauten Rändern (r) und aus einem endlosen, über die Scheibe (21) laufenden Förderband (20) besteht.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungsbahn des Hüll- blattes (h) etwa auf die Stelle gerichtet ist, an welcher die Mantelfläche der erhöhten Ränder (r) der Scheibe (21) sich mit der wirkenden Oberfläche des endlosen Förderbandes (20) schneidet.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Vorschubwalzen (7, 8) für das Hüllblatt und der Vorschubbahn (17) für den Gegenstand zur zwang- freien Zuführung des Hüllblattes (h) zwei endlose Bänder (15, 16) so angebracht sind, dass die einander zugekehrten Bandtrume in einem kleinen Abstand (a) voneinander angeordnet sind und in gleicher Richtung-etwa senkrecht gegen die Bahn (17) der einzuhüllenden Gegenstände (c) - laufen. EMI3.1
AT148240D 1935-09-06 1935-09-06 Verfahren und Vorrichtung zum Vereinigen von Hüllblatt und einzuwickelndem Gegenstand. AT148240B (de)

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