AT147827B - Teigformwalzwerk. - Google Patents

Teigformwalzwerk.

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AT147827B
AT147827B AT147827DA AT147827B AT 147827 B AT147827 B AT 147827B AT 147827D A AT147827D A AT 147827DA AT 147827 B AT147827 B AT 147827B
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Johanne Kremmling Geb Fuchs
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Teigformwalzwerk.   



   Die Erfindung bezieht sieh auf Teigformwalzwerke mit einem in den Druckspalt zwischen einer Andrüekwalze und einer Formwalze hineinragenden Trennmittel und einem an der Formwalze anliegenden Entleerungsband, welches die Formlinge einem Transportmittel zuführt. Um nun solche Maschinen insbesondere auch für fettarme, klebrige Teige, wie z. B.

   Lebkuchenteige und weichere Biscuitteige, geeignet zu machen, wird das in solchen Fällen bisher als Trennmittel verwendete, flach an der Formwalze anliegende Messer, das eine verhältnismässig grosse   Reibungs-und Klebwirkung   auf die Aussenflächen der in den Formvertiefungen liegenden Teigmengen ausübt, gemäss der Erfindung durch einen gleichzeitig als Staukörper wirkenden verstellbaren Abstreifer ersetzt, der eine annähernd an der   Mantelfläche   der Formwalze anliegende Abstreifkante aufweist.

   Durch die Stauwirkung eines solchen, den Spalt zwischen den beiden Walzen nach aussen ganz oder teilweise absperrenden Abstreifers wird die Füllung der Formvertiefungen mit einer homogenen Teigmasse begünstigt und als Folge davon das Heraussteigen der abgestrichenen   Bodenfläche   der noch in den Formen befindlichen Teigstücke über die äusseren Formkanten hinaus hinter dem Abstreifer zwecks besseren Anhaftens am Entleerungsband ermöglicht. Das   Mass   des Heraussteigens dieser Bodenfläche ist abhängig von dem mehr oder weniger vollständigen Ver-   schluss   des Walzenspaltes durch den verstellbaren Abstreifer, sowie von dem   stau-und Einpressdruek,   der durch Änderung der Lage des Abstreifers gegenüber der Mittellinie der beiden gegenüberliegenden Walzen verändert werden kann. 



   Durch die vorteilhafterweise dünne, beinahe messerartige Abstreifkante des senkrecht zur Mantel-   fläche der Formwalze stehenden Abstreifers soll ferner   eine beträchtliche Verminderung der von den bisher verwendeten Abstreifmessern ausgeübten Reibungswirkung auf den Teiginhalt der Formvertiefungen erzielt werden, so dass wesentliche Verschiebungen der Teigmasse, die zu einer nennenswerten Verformung des Teiges innerhalb der Formvertiefung führen könnten, vermieden werden.

   Sowohl die besonders homogene dichte Auffüllung der Formvertiefungen mit Teig unter regelbarer Pressung als auch die möglichst geringe Verformung der in den Formvertiefungen befindlichen Teigmassen durch den als Staukörper wirkenden Abstreifer ist bei Verwendung eines Entleerungsbandes besonders wichtig, weil das gleichmässige Haften der als Folge der Druckentlastung aus den Formvertiefungen nunmehr etwas hervorstehenden Teigstücke an dem Entleerungsband und damit auch die Entleerungswirkung dadurch begünstigt wird. 



   Die auf dem Entleerungsband befindlichen Formlinge können von diesem   gewöhnlich   nicht auf ganz einfache Weise abgenommen werden, da sie infolge der grossen Klebrigkeit der verwendeten Teige sieh von diesem schwer ablösen lassen. Es ist daher oft erforderlich, noch eine eigene Ablösevorriehtung vorzusehen, die die fertigen Formlinge von dem Entleerungsband ablöst und einem an sich bekannten weiteren Transportmittel, wie z. B. einem Drahtgitterförderband, zubringt. Erfindungsgemäss wird zu diesem Zweck in dem Spalt zwischen dem Entleerungsband und dem Transportband eine sich dicht an das Entleerungsband anlegende, sich gleichsinnig wie die beiden Bänder drehende Ablösewelle angeordnet. 



   In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen eines gemäss der Erfindung ausge-   bildeten Teigformwalzwerkes   dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 1 im Querschnitt eine   übliche   Gesamt- 
 EMI1.1 
 

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 einen an den   Mantelflächen   beider Walzen anliegenden Abstreifer und Fig. 5 im Querschnitt eine andere Gesamtanordnung mit zwei   Zufülhrungswalzen.   in einem an der Mantelfläche der Formwalze mündenden Presskanal. 
 EMI2.1 
 und eine Gegendruckwalze 3 in einem Schlitz   4 : verschiebbar   gelagert.

   Unterhalb der Walzen 2 und   3   ist ein stumpfer Abstreifer 5 angeordnet, u. zw. ist er seiner Höhenlage nach in einem Schlitz verschiebbar, so dass er zwischen den beiden Walzen 2 und 3 je nach Belieben höher oder niedriger eingestellt werden kann. Aus den Fig. 2 und 4 ist ersichtlich, dass die Stirnfläche des Abstreifers 5 etwa parallel zu der Verbindungslinie der beiden Walzenmitten liegt und der Abstreifer also eine Stauwirkung auf die in den Walzenspalt eingezogene Teigmasse ausübt. Der Abstreifer weist vorzugsweise eine auswechselbare Leiste 6 mit einer messerartigen Abstreifkante 7 auf und setzt sich mit dieser annähernd senkrecht auf die   Mantelfläche   der Formwalze 2 auf, wodurch er die unter beträchtlichem Druck in die Formvertiefungen eingedrÜckte Teigmasse aussen glattstreicht.

   Die Reibungswirkung auf die Teigmasse wird hiebei auf   ein Mindestmass beschränkt.   Je nach dem zu verarbeitenden Teig werden verschieden starke und verschieden ausgebildete Leisten 6 verwendet. Unterhalb der an der Formwalze anliegenden Abstreifkante 7 ist eine Aussparung 8 vorgesehen, die das Ansammeln von Teigresten verhindert, die sonst das Arbeiten stören würden. Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 1 und 4 liegt hiebei die der Abstreifkante 7 entgegengesetzte Kante 9 des Abstreifers 5 dicht an der   üblicherweise   mit Rillen od. dgl. versehenen Gegendruckwalze 3 an.

   Es kann aber im Sinne der Fig. 2 die Anordnung auch derart getroffen sein, dass ein gewisser Spalt zwischen der Kante 9 des Abstreifers und'der Gegendruckwalze 3 freibleibt, so dass die in diesem Falle noch mit Querrillen versehene   Gegendruckwalze   einen dauernd auf ihr verbleibenden Teigbelag erhält. Die Spaltbreite kann hiebei mittels eines verstellbaren Anschlages 10 eingestellt werden. In diesem Falle wird das der Abstreifkante 7 entgegengesetzte, der Gegendruckwalze J gegenüberliegende Ende des Abstreifers 5   zweckmässigerweise   bei 11 flach ausgebildet. 



   Am Umfange der Formwalze 2 liegt bei allen'Ausführungsformen ein bei solchen Maschinen bekanntes Entleerungsband 12 an, das nach gemeinsamen Durchlaufen einer gewissen Wegstrecke mit der   Mantelfläche   der Formwalze 2 die an ihm haftenbleibenden, schon vorher etwas aus den Formen herausstehenden, einzelnen flachen Teigstücke aus den Formvertiefungen in bekannter Weise aushebt und weiterleitet. 



   Neben diesem Entleerungsband 12 ist noch ein gleichsinnig mit dem Entleerungsband 12 angetriebenes endloses, vorzugsweise als Drahtgitterband ausgebildetes Transportband 13 (Fig. 3) vorgesehen, das die fertigen Formlinge wegbefördert. Zwischen diesem Transportband 13 und dem Entleerungsband 12, also zwischen den Umkehrstelle des Entleerungsbandes am Ende der Kante 14 und des Transportbandes 13 bei 15, ist noch eine dünne Ablösewelle 16 angeordnet, die gleichsinnig mit der Laufrichtung des Entleerungsbandes 12 und des Transportbandes 13 in Drehung versetzt wird, so dass dadurch die Teigstücke von dem Entleerungsband losgelöst und auf das Transportband 13 übergeleitet werden. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 sind zwei mit Rillen versehene   M : itnehmerwalzen 3 und J'   für den Teig in einem Trichter l'angeordnet, die ihn in die Formvertiefungen der unterhalb des Trichters 1 dicht anliegend angeordneten Formwalze 2 drücken. Dabei ist der Abstreifer 5 zwischen der einen Mitnehmerwalze 3 und der Formwalze 2 wie bei den andern Ausführungen angeordnet und einstellbar. 



   Der Abstreifer wird zwischen den Walzen je nach Erfordernis in seiner Höhenlage verstellt. Ist die Leiste des Abstreifers   5   höher zwischen den Walzen eingestellt, dann ist der Teigdruck geringer, weil die Walzen den Teig noch nicht so erfassen und einziehen können, als wenn die Leiste eine tiefere Lage zwischen den Walzen einnimmt. Im letzteren Falle pressen die Walzen den Teig mit grösserem Druck gegen die Leiste und treiben daher denselben auch stärker in die Formen. Auf diese Weise können die Formen nicht nur gefüllt, sondern sogar   überfüllt werden,   weil hiebei der Teig innerhalb der Form sogar hinter der schmalen Anlegefläche der Leiste   hervorquillt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Teigformwalzwerk, insbesondere für fettarme, klebrige Teige wie z. B. Lebkuehenteige und weichere Biseuitteige mit einem in dem Druckspalt zwischen einer Andrückwalze und einer Formwalze hineinragenden Trennmittel und einem an der Formwalze anliegenden Entleerungsband, welches die Formlinge einem Transportmittel zubring, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennmittel aus einem als Staukörper wirkenden, verstellbaren   Abstreifer   mit annähernd senkrecht an der   Mantelfläche   der Formwalze   (2)   anliegender Abstreifkante   (7)   besteht.

Claims (1)

  1. 2. Teigformwalzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Abstreifkante (7) entgegengesetzte Kante (9) des Abstreifers (5) gegen den Mantel einer Gegendruckwalze (3) anliegt und dadurch den Druckspalt vollständig absperrt (Fig. l, 4,5).
    3. Teigformwalzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das der Abstreifkante (7) entgegengesetzte, einer Gegendruckwalze gegenüberliegende Ende (11) des Abstreifers (5) abgeflacht ist und der Abstreifer (5) in der Richtung gegen die Gegendruckwalze (3) sich gegen einen einstellbaren EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> Walzen (2, 3) vollständig abgeschlossen oder eine Teigschicht auf der Gegendruckwalze (3) belassen werden kann (Fig. 2).
    4. Teigformwalzwerk nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (5) in seiner Höhenlage zwischen der Formwalze (2) und der Gegendruckwalze (3) einstellbar angeordnet ist.
    5. Teigformwalzwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Abstreifkante (7) des Abstreifers (5) eine Aussparung (8) vorgesehen ist.
    6. Teigformwalzwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Spalt zwischen dem Entleerungsband (12) und dem als Band (13) ausgebildeten Transportmittel eine sich dicht an das Entleerungsband (12) anlegende, sich gleichsinnig wie die beiden Bänder (12, 13) drehende Ablösewelle (16) angeordnet ist. EMI3.1
AT147827D 1934-07-27 1935-07-11 Teigformwalzwerk. AT147827B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2244469A1 (de) * 1971-09-13 1973-03-22 Koenig Helmut Vorrichtung zum portionieren von teig

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2244469A1 (de) * 1971-09-13 1973-03-22 Koenig Helmut Vorrichtung zum portionieren von teig

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