AT146435B - Verfahren zur Vergütung von Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen. - Google Patents
Verfahren zur Vergütung von Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Vergütung von Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen. Es ist bereits versucht worden, eine Vergütung von metallischen Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen durch Egalisieren zu erzielen, indem man einen metallischen Glühkörper in einer Wolframehloridatmosphäre erhitzte. Die auf diese Weise erzielten Niederschläge entsprachen jedoch nicht den Erwartungen. Auch sind die Verfahren, welche Chlorverbindungen benützen, wegen der unvermeidlichen Bildung gasförmiger Salzsäure für den gewerblichen Betrieb nicht brauchbar, da die Salzsäure die Apparatur zerstört und die Arbeiter belästigt. Ausserdem waren zur Herstellung von Niederschlägen aus den Chloriden höhere Temperaturen erforderlich, nicht nur wegen der höheren Sublimationstemperatur, sondern auch wegen der höheren Zersetzungstemperatur der Chloride. Der Einfluss der höheren Temperatur auf die Struktur des abgeschiedenen Metalles war ungünstig. Diese Nachteile werden behoben und es werden noch Vorteile erzielt, wenn das Metall zum Egalisieren des Glühkörpers aus einer Metallkarbonylatmosphäre abgeschieden wird. Da sich die Abscheidung EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> während dieses Vorganges abgesaugt werden. Verwendet man beispielsweise Wolframkarbonyl, um auf einem Wolframkörper Wolfram niederzuschlagen, so liegt die Sublimationstemperatur des Wolframkarbonyls je nach Druck bei 40-50 C. und seine Zersetzungstemperatur liegt je nach Druck bei etwa 3000 C. Die Niederschläge können auch derart erzeugt werden, dass man den Glühdraht durch ein Rohr zieht, welches mit Wolframkarbonyl und einem Hilfsgas, -beschickt ist, das die Oxydation des Glühdrahtes beim Erwärmen desselben verhindert. Wenn man ein Karbonyl verwendet, das als Metallkomponente ein anderes Metall als das Metall des Leuchtkörpers aufweist, so bildet sich zunächst bei der'Zersetzungstemperatur dieses Karbonyls ein Niederschlag des aus dem Metallkarbonyl abgeschiedenen Metalles auf dem Glühkörper. Bei höherer Erhitzung des Glühkörpers mit seiner Auflagesehieht lässt sich eine Legierung der beiden Metalle erzielen. So kann beispielsweise auch ein Wolframglühkörper in einer ein anderes Metall als Wolfram enthaltenden Metallkarbonylatmosphäre erhitzt werden. Der Leuchtkörper kann auch in einer aus einem Gemisch verschiedener Metallkarbonyle bestehenden Atmosphäre erhitzt werden. Man kann zur Ausübung des Verfahrens die Metallkarbonyle auch in Lösung, z. B. in Benzollösung, verwenden. Man hat dann zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass die Temperatur des Leuchtkörpers zwecks Zersetzung des Metallkarbonyls nicht so hoch gesteigert wird, dass gleichzeitig eine Zersetzung des Lösungsmittels, z. B. des Benzols, erfolgt, damit keine Karbidbildung am Leuchtkörper eintritt. Die Karbidbildung lässt sich leicht ausschliessen, weil die Zersetzungstemperatur der Metallkarbonyle weit unterhalb der Bildungstemperatur von beispielsweise Wolframkarbid etwa aus Benzoldampf und Wolfram liegt. Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass eine Karbidbildung erwünscht ist, beispielsweise um einen höheren Widerstand des Leuchtkörpers zu erzielen. Die Karbidbildung lässt sich dann, nachdem sich zunächst das reine Metall auf dem Leuchtkörper abgeschieden hat, durch Erhitzung des Leuchtkörpers über die Zersetzungstemperatur des Lösungsmittels, z. B. des Benzols, erreichen. Zwecks Karbidbildung kann auch der Leuchtkörper unmittelbar etwas über die Zersetzungstemperatur des organischen Lösungsmittels des Karbonyls erhitzt werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Vergütung von Leuchtkörpern elektrischer Glühlampen, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtkörper durch Erwärmen in einer Atmosphäre von Karbonylen egalisiert werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein ein anderes Metall als das Metall des Leuchtkörpers enthaltendes Metallkarbonyl verwendet wird und auf der Oberfläche des Leuchtkörpers eine Legierung erzeugt wird.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberfläche des Leuchtkörpers aus der Metallkarbonylatmosphäre eine Metallkarbidschicht erzeugt wird.
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