AT145840B - Vorrichtung zur Bemusterung eines Gewebebandes. - Google Patents

Vorrichtung zur Bemusterung eines Gewebebandes.

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AT145840B
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Austria
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cylinder
pattern
roller
fabric tape
sampling
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Inventor
Isidor Heidenheimer
Arthur Heidenheimer
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Isidor Heidenheimer
Arthur Heidenheimer
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Bemusterung eines Gewebebandes. 



   Es ist bekannt, Musterungen (Dessins) auf Bueheinbandstoffe sowohl unmittelbar durch Farb- auftrag als auch im Ätzverfahren mittels der Druckwalze aufzubringen oder im Wege des Spritzverfahrens mittels Schablonen zu erzeugen, wobei durch den Ausschnitt der Schablone hindurch die Farbe aufgespritzt und so das sogenannte Dessin gebildet wird. Beide Verfahren verlangen zunächst den Entwurf einer Zeichnung, nach welcher die Musterung auf die Druckwalze eingeschnitten oder eingeätzt wird oder nach der die Schablone ausgeschnitten werden muss. 



   Bei dem erstgenannten Verfahren stellen sich Walzenmaterial und Aufbringung der Musterung jedoch sehr teuer, bei dem Spritzverfahren ist es die Herstellung der Schablone, welche zusammen mit dem kostspieligen Spritzverfahren an sich die Ware besonders verteuert. 



   Es ist ferner vorgeschlagen worden, die vorerwähnten Druckwalzen, besonders solche für Textilund Tapetendruck, zwecks Verbilligung des Verfahrens auf dem Wege der photographischen Kontaktkopie herzustellen (Patente von Tausz Nr. 125696 und 122505 oder Spälti Nr. 102529). 



   Es muss bei dieser Ausführung jedoch darauf gesehen werden, dass die Breite bzw. Länge des Bildträgers einem ganzzahligen Bruchteil des Walzenumfanges entspricht. Das Verfahren selbst eignet sich nur für die Herstellung von geätzten Druckwalzen und lässt sich im Sinne der Anmeldung insoferne nicht anwenden, da ein Band von beliebiger Länge an Stelle der Walze nicht verwendet werden kann. 



   Ein weiterer Vorschlag (Mertens,   DRP.   Nr. 185634) verwendet eine mit dem Musterelement versehene transparente Walze, welche im Innern eine Lichtquelle trägt. Hier ist jedoch für jede Änderung des Musters eine neue Walze anzubringen, wogegen nach der Erfindung lediglich ein das Muster tragender Zylinder benötigt wird, der auf einfache Weise über den kostspieligen transparenten Zylinder geschoben wird. 



   Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung zur Erzeugung der Bemusterung nach dem letztgenannten Verfahren. Sie besteht darin, dass der endlose Träger der Musterungen auf der Mantelfläche eines transparenten, drehbaren starren Zylinders in Form von Bemalung oder Beklebung oder eines herumgelegten bzw. hülsenartig aufgeschobenen transparenten Mantels angeordnet wird und dieser Zylinder zwangsläufig mit dem ablaufenden lichtempfindlichen Band im Bereich der Lichtquelle umläuft. Diese Vorrichtung gestattet eine einwandfreie kontinuierliche, ohne Trennfugen erscheinende Bemusterung des lichtempfindlichen Bandes, da letzteres sich im Bereiche der Belichtungsstrecke durch Vermittlung des starren Zylinders stets genau an den Musterträger anlegt und gegenüber diesem infolge des zwangsläufigen Ablaufes beider Teile nicht verrutschen kann.

   Die Herstellung der Musterträger und das ganze übrige Verfahren sowie die erforderlichen Apparaturen gestalten sich ausserordentlich einfach und billig. Man kann also mit diesem Verfahren auf einfachste und billigste Weise beliebige Musterungen auch auf geringe Bandlängen herstellen, weil der hiezu erforderliche Musterträger mit geringen Kosten hergestellt und ausgewechselt werden kann. 



   Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung und ihre Wirkungsweise einschliesslich der erforderlichen Entwicklungsvorrichtungen usw. ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt. 



   Mit a ist eine Stoffwalze bezeichnet, deren Stoff auf einer Seite mit einer lichtempfindlichen Masse 
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 Muster auf den lichtempfindlich gemachten Stoff m projeziert und so die Musterung erzeugt wird, die beim Weitertransport dadurch zur Entwicklung kommt, dass eine die   Entwieklerflüssigkeit   aus einem Bottich g entnehmende Walze f die Flüssigkeit auf die laufende Stoffbahn m abgibt, wodurch die Entwicklung des Lichtbildes zur fertigen Musterung vollendet wird. 



   Der Stoff läuft alsdann über eine Troeknungswalze h und über   Leitwälzehen   k auf die Aufwickeltrommel i gebrauchsfertig auf. Die durch die Lichteinwirkung erfolgende Aufbringung der Musterung geschieht also während des Vorbeilaufens der Stoffbahn m an dem gleichzeitig z. B. durch Drehung 
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 Zylinder d. herumgelegt oder hülsenartig aufgeschoben. An Stelle des Zylinders kann der Dessinträger auch in anderer Weise und in anderer Form um die Lichtquelle umlaufen. Das beschriebene Verfahren 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur-Bemusterung eines Gewebebandes auf lichtbildnerischem Wege mit Hilfe eines von innen beleuchteten transparenten Zylinders, dadurch gekennzeichnet, dass der endlos bemusterte Träger auf der Mantelfläche eines transparenten, drehbaren starren Zylinders in Form von Bemalung oder Beklebung oder eines herumgelegten bzw. hüls. enartig aufgeschobenen Mantels angeordnet ist und dieser Zylinder zwangsläufig mit dem ablaufenden lichtempfindlichen Band im Bereich der Lichtquelle umläuft. EMI2.3
AT145840D 1934-06-07 1934-06-07 Vorrichtung zur Bemusterung eines Gewebebandes. AT145840B (de)

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