AT145277B - Lagerung drehbarer Schornsteinaufsätze. - Google Patents

Lagerung drehbarer Schornsteinaufsätze.

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AT145277B
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Leopold Kalousek
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  Lagerung drehbarer Sehornsteinaufsätze. 



   Es sind bereits verschiedenartige Lagerungen bekannt, die bei drehbaren   Schornsteinaufsätzen   verwendet werden, die jedoch unter der Einwirkung der Atmosphäre Korrosionen unterliegen. Dreheinrichtungen verreiben sich auch häufig dadurch, dass sie aus metallischen Materialien bestehen, die den Einflüssen der Atmosphäre schutzlos ausgesetzt sind, so dass Hitze und Kälte unmittelbar auf sie einwirken können und ein Verreiben herbeiführen. Man hat nun auf verschiedenartige Weise versucht, diesen Übelständen abzuhelfen. So hat man beispielsweise die Haube von   Schornsteinaufsätzen,   bei welchen solche Drehlager Verwendung fanden, aus schlecht wärmeleitenden Materialien hergestellt, wodurch die Drehvorrichtung einigermassen   geschützt   war.

   Immer aber ergaben sich dort Schwierigkeiten, wo eine Achse angeordnet war, die sich in ihren Lagern   verreiben   konnte. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Lagerung drehbarer Schornsteinaufsätze, bei welchen eine metallische Hülse, die im oberen Teile ihres Innenraumes eine Kegelfläche aufweist, die zusammen mit dem kugelförmigen Ende eines festen Drehzapfens ein Ringlager bildet. Die Hülse ist hiebei durch eine Ausnehmung im Hülsenboden geführt, wodurch gleichzeitig ein Austreten des Schmiermittels oder der Zutritt der Atmosphäre in das Hülseninnere verhindert wird. Das vorstehend beschriebene Ringlager wird durch schräg aufwärts gerichtete Schrauben, die in eine Ausnehmung im Drehzapfen eingreifen, entlastet. Erfindungsgemäss ist weiters der Oberteil der Lagerhülse als Rundfläche, etwa nach Art eines schräg nach oben gerichteten Zylindermantelteiles, ausgebildet, welcher eine breite Auflage für Hauben leichter Bauart, etwa aus Asbestzement, bildet. 



   Die Ausbildung des Drehzapfens erfolgt aus nichtrostendem Stahl, wogegen die Hülse aus Bronze besteht. Diese Einrichtung ist insbesondere auch bei Schornsteinaufsätzen von grossem Vorteile, weil sich die Haube infolge der hiedurch auftretenden geringen Reibung genau, auch bei schwachem Wind, einstellen kann. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform an einem   Schornsteinaufsatz   dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 1 die Drehvorrichtung im Schnitt und in Vorderansicht, die Fig. 2 in Seitenansicht, wogegen die Fig. 3 die Montierung der   Schornsteinhaube   an   der Lagerhülse   erkennen lässt. 



   Am oberen Ende des Abzugsrohres des   Schornsteines   wird ein V-förmiger Bügel 1 mit Hilfe von Schrauben, die durch die Bohrungen 2 geführt werden, befestigt. Am oberen Ende des V-förmigen Bügels 1 sitzt der   Tragdrehzapfen J,   der am Bügel mit Hilfe eines Gewindes   4   und der Mutter 3 befestigt ist. Der Drehzapfen 5 hat oben ein kugelförmiges Ende 7, das durch eine Einschnürung 6 im Drehzapfen nach unten begrenzt ist. Über den Drehzapfen 5 wird eine Hülse 8 geschoben, deren oberes auf der Kugel 7 des Drehzapfens   aufruhendes   innere Ende eine kegelförmige Fläche 9 aufweist. Das äussere obere Ende der Hülse kann je nach dem Verwendungszwecke in verschiedener Weise ausgebildet sein.

   Das gezeichnete Ausführungsbeispiel für   Schornsteinhauben,   vorzugsweise für solche aus Asbestzement, zeigt eine gewölbte Fläche 10. Die Befestigung der Haube auf dieser Fläche kann leicht vermittels Schrauben und der   Schraubenlöcher   11 geschehen. Die Einstellschrauben 12, deren Stellung mit Hilfe einer Gegenmutter 1. 3 fixiert werden kann, sichern die Lagerhülse nicht nur gegen Abheben, sondern führen auch eine Entlastung des Drehzapfens herbei.

Claims (1)

  1. EMI2.1 1. Lagerung drehbarer Schornsteinaufsätze, dadurch gekennzeichnet, dass eine metallische Hülse (8), die im oberen Teile ihres Innenraumes eine Kegelfläche (9) aufweist, zusammen mit einer das obere Ende eines Drehzapfens (5) bildenden Kugel (7) ein Ringlager darstellt.
    2. Lagerung drehbarer Schornsteinaufsätze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Führung der Hülse (8) darstellende kreisförmig ausgenommene Hülsenboden einen Abschluss des Lagerhülseinneren gegen aussen bildet, um beispielsweise das Austreten des Schmiermittels und den Zutritt der Atmosphäre zu verhindern.
    3. Lagerung drehbarer Sehornsteinaufsätze nach den Ansprüchen l und 2, bei welcher in der Lagerhülse sitzende verstellbare Schrauben in eine Einschnürung des Drehzapfens eingreifen, dadurch gekenn- EMI2.2 EMI2.3
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