AT145199B - Verfahren zur Darstellung von 1-Oxyphenyl-2-alkylaminopropanolen-(1). - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 1-Oxyphenyl-2-alkylaminopropanolen-(1).

Info

Publication number
AT145199B
AT145199B AT145199DA AT145199B AT 145199 B AT145199 B AT 145199B AT 145199D A AT145199D A AT 145199DA AT 145199 B AT145199 B AT 145199B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
solution
ether
oxo
alcohol
residue
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT145199B publication Critical patent/AT145199B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verfahren zur Darstellung von 1-Oxyphenyl-2-alkylaminopropanolen-(1).   



   Es wurde gefunden, dass man zu 1-0xyphenyl-2-alkylaminopropanolen- (1) dadurch gelangen kann, dass man Aralkoxy-11-oxo-1-propylbenzole oder deren Substitutionsprodukte, gegebenenfalls in   Gegenwart säurebindender   Mittel, halogeniert, die so erhältlichen   M-Halogenaralkoxypropiophenone   mit Alkylaminen oder Alkylaralkylaminen umsetzt und die hiebei gewonnenen   Aralkoxy-l-oxo-l-alkyl-     bzw. -alkylaralkylamino-1-propylbenzole   in Gegenwart von Edelmetallkatalysatoren hydriert. 



   Beispiel 1 : 43   g 2-Benzyloxy-l*-oxo-l-propylbenzol   werden in 250   crn3   Methylenchlorid gelöst 
 EMI1.1 
 zwei Stunden ist die   Reaktion b ? endet   ; man saugt vom Niederschlag ab,   wäscht   das Filtrat mit Natronlauge und Wasser und engt die abgetrennte, getrocknete Methylenchloridlösung im Vakuum ein. Das hiebei in einer Ausbeute von 40 g   gewonnene'.-Brom-2-benzyloxypropiophenon,   wird hierauf in alko-   holischer Lösung   mit 30 g Methylbenzylamin umgesetzt. Nach mehrstündigem Stehen destilliert man den überschüssigen Alkohol im Vakuum ab, nimmt den erhaltenen Rückstand mit Wasser und Äther auf und schüttelt die abgetrennte ätherische Lösung mit verdünnter Salzsäure aus.

   Aus der sauren Lösung scheidet sich auf Zusatz von Kaliumcarbonat das 2-Benzyloxy-11-oxo-12-methylbenzylamino-1-propylbenzol ab, das in Äther aufgenommen wird. Der beim Verdampfen des Äthers verbleibende   Rückstand   wird alsdann in Alkohol gelöst und mit Palladium und Wasserstoff bei   20-50  und   geringem Überdruck hydriert. Sobald die berechnete Menge Wasserstoff aufgenommen ist, wird vom Palladium abgesaugt und der Alkohol abgedampft. Der Rückstand wird in Essigäther gelöst und durch Einleiten trockener, gasförmiger Salzsäure das 1-[2'-Oxyphenyl]-2-methylaminopropanol-(1)-chlorhydrat ausgefällt, das aus Alkohol-Äther umkristallisiert, bei   1760 schmilzt.   



   Das als Ausgangsmaterial benutzte 2-Benzyloxy-11-oxo-1-propylbenzol wird durch Benzylierung von   2-Oxy-l-oxo-l-propylbenzol   mit Benzylbromid in ausgezeichneter Ausbeute erhalten. Es stellt ein Öl vom Kpl = 158  dar, das nach kurzer   Z3it   kristallisiert und in dieser Form bei   50-510 schmilzt.   
 EMI1.2 
 und unter Rühren   2-4 ein3   Brom eingetropft. Sobald die Lösung entfärbt ist, giesst man in Eiswasser, trennt die   Methylenchloridlösung   ab und wasch mit   Bicarbonatlösung   neutral.

   Nach dem Abdestillieren des Methylenchlorids erhält man   13.     7     &alpha;-Brom-3-benzyloxypropiophenon   als Rückstand, der in 20   cm3   Alkohol gelöst und mit   10. 6 g Methylbenzylamin   umgesetzt wird. Nach 4-5 Stunden wird der Alkohol im Vakuum abdestilliert und der Rückstand mit Wasser versetzt, wobei das ausgeschiedene Methylbenzylaminbromhydrat in Lösung geht ; man zieht sodann mit Äther aus, macht die ätherische Lösung kongosauer und wäscht nochmals mit Äther. Der saure wässrige Anteil wird mit Kaliumcarbonatlösung alkalisch gemacht, ausgeäthert, der ätherische Auszug getrocknet und der Äther abdestilliert.

   Das als Rückstand erhaltene 3-Benzyloxy-11-oxo-12-methylbenzylamino-1-propylbenzol wird in 100   cm3   Alkohol gelöst, mit Palladium und Wasserstoff bei   20-500 und geringem   Überdruck hydriert und das Reaktions- 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Eine Grignard-Lösung von 12 g Magnesium und 60   g Bromäthyl   in 250   cm3   trockenem Äther wird allmählich zu einer Lösung von 94 g   3-Benzyloxybenzaldehyd   in 400 em3 trockenem Äther zugetropft. 



  Das Reaktionsprodukt wird auf Eis gegossen und mit konzentrierter Salzsäure angesäuert. Die abgetrennte Ätherlösung wird zuerst mit Bisulfitlösung, alsdann mit   Natriumcarbonatlösung   und zuletzt mit Wasser ausgeschüttelt. Nach dem Trocknen über Natriumsulfat wird der Äther abgedampft und der   Rückstand   im Vakuum destilliert, wobei man das   Äthyl-[3-benzyloxyphenyl]-carbinol   vom   Kpo's =     = 160-162  in   einer Ausbeute von 85   g erhält.   



   75 g des Carbinols lässt man nun sehr langsam zu einer Lösung von 150 g Kaliumbiehromat und 125 g Schwefelsäure in 750 cm3 Wasser zutropfen. Nach mehreren Stunden ist die Oxydation beendet. Man äthert das Reaktionsgemisch aus und destilliert nach dem Waschen und Abdampfen des Äthers 
 EMI2.1 
 werden in 20   cm3   Alkohol gelöst und mit 19-5 g einer 33%igen alkoholischen Methylaminlösung versetzt. 



  Nach mehrstündigem Stehen destilliert man den überschüssigen Alkohol unter vermindertem Druck ab, nimmt den erhaltenen Rückstand in Essigester auf und schüttelt mit verdünnter Salzsäure aus. Die abgetrennte salzsaure Lösung wird mit viel Kaliumcarbonat versetzt und das sieh abscheidende Öl in Äther aufgenommen. Die ätherische Lösung wird mit Natriumsulfat getrocknet und eingeengt. Man erhält als Rückstand das 3-Benzyloxy-11-oxo-12-methylamino-1-propylbenzol, das sofort in alkoholischer Lösung mit Palladium und Wasserstoff bei   20-50  und   geringem Überdruck hydriert wird. Nach Aufnahme der berechneten Menge Wasserstoff saugt man vom Katalysator ab, destilliert den überschüssigen Alkohol im Vakuum ab und versetzt den Rückstand mit alkoholischer Salzsäure bis zur kongosauren Reaktion.

   Auf Zusatz von Äther kristallisiert aus der Lösung das   1-[3'-Oxyphenyl]-2-methylamino-   propanol- (1) -chlorhydrat vom F =   185-186'aus.   



   Beispiel 4 :   48 g 4-Benzyloxy-11-oxo-l-propylbenzol   werden in 400 cm3 Tetrachlorkohlenstoff gelöst und   nach Zugabe von 25 g Calciumcarbonat   mit 200 g Tetrachlorkohlenstoff, der 14 g Chlor gelöst enthält, versetzt. Nach kurzer Zeit ist die Chlorierung beendet. Die   Tetrachlorkohlenstofflösung   wird darauf vom Niederschlag abfiltriert, mit verdünnter   Natriumbicarbonatlösung   und Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt. Als Rückstand verbleibt das   'x-Chlor-4-benzyIoxypropiophenon,   das nach längerem Stehen kristallisiert. 
 EMI2.2 
 



  Die vereinigten   ätherischen   Lösungen werden hierauf mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet ; der Äther wird sodann abdestilliert und der Rückstand, der alsbald zu kristallisieren beginnt, aus Hexahydrobenzol umkristallisiert. Das so in guter Ausbeute erhaltene   4-Benzyloxy-1l-oxo-12-methyl-     benzylamino-1-propylbenzol   schmilzt bei   58-60 .   



   30 g dieses Aminoketonäthers werden in Alkohol gelöst und mit Palladium und Wasserstoff bei   20-50  und   geringem   Überdruck   hydriert. Sobald die nötige Menge Wasserstoff aufgenommen ist, wird vom Palladium abgesaugt, der Alkohol im Vakuum abgedampft, der Rückstand in Essigäther aufgenommen und aus der Lösung durch Einleiten von trockenem Salzsäuregas das Chlorhydrat des   1- [4'-Oxyphenyl]-2-methylaminopropanols- (1) ausgefällt,   das aus absolutem Alkohol umkristallisiert bei   2120 schmilzt.   



   Setzt man das   &alpha;-Chlor-4-benzyloxypropiophenon   in analoger Weise   mit Äthylbenzylamin um,   so erhält man das 1-[4'-Oxyphenyl]-2-äthylaminopropanol-(1). 



   Das als Ausgangsstoff benutzte   4-Benzyloxy-D-oxo-l-propylbenzol   wird in der Weise dargestellt, dass man zu einer Lösung von   6 9 g   Natrium in 230 em3 absolutem Alkohol 45 g p-Oxypropiophenon und 54 g Benzylbromid hinzufügt und 1 Stunde unter Rückfluss kocht. Der überschüssige Alkohol wird dann abdestilliert, der Rückstand mit Äther und Wasser aufgenommen und die   ätherische   Lösung nach dem Trocknen eingedampft. Durch Umkristallisieren des Rückstandes aus   95% igem Alkohol wird   der Keton- 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von 1-0xyphenyl-2-alkylaminopropanolen- (1), dadurch gekennzeichnet, dass man Aralkoxy-11-oxo-1-propylbenzole oder deren Substitutionsprodukte, gegebenenfalls in Gegenwart säurebindender Mittel, halogeniert, die so erhältlichen &alpha;-Halogenaralkoxypropiophenone mit Alkylaminen oder Alkylaralkylaminen umsetzt und die hiebei gewonnenen Aralkoxy-11-oxo-12-alkyl- bzw. -alkylaralkylamino-1-propylbenzole in Gegenwart von Edelmetallkatalysatoren hydriert.
AT145199D 1929-12-06 1930-12-06 Verfahren zur Darstellung von 1-Oxyphenyl-2-alkylaminopropanolen-(1). AT145199B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE145199X 1929-12-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT145199B true AT145199B (de) 1936-04-10

Family

ID=5670635

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT145199D AT145199B (de) 1929-12-06 1930-12-06 Verfahren zur Darstellung von 1-Oxyphenyl-2-alkylaminopropanolen-(1).

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT145199B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT145199B (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Oxyphenyl-2-alkylaminopropanolen-(1).
DE2045888C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 7-Hydroxydihydrocitronellal aus Citronellal
EP0093880B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 2,3,5- Trimethyl-p-benzochinon
DE581331C (de) Verfahren zur Darstellung von im Phenylkern hydroxylierten 1-Phenyl-2-alkylaminopropan-1-olen
DE837691C (de) Verfahren zur Herstellung von Oximen
DE600771C (de) Verfahren zur Darstellung von im Phenylkern hydroxylierten 1-Phenyl-2-aminopropan-1-olen
DE523696C (de) Verfahren zur Darstellung von Di-(4-oxy-5-methoxyphenyl-) methylmethan
DE950634C (de) Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten tertiaeren Alkoholen
LaForge et al. Rotenone. II. The Derivatives of DERRITOL1
AT128858B (de) Verfahren zur Darstellung von 1-[4&#39;-Oxyphenyl]-2-methylaminopropanol-(1).
DE696776C (de) Verfahren zur Herstellung von Hydrazinoalkylsulfonsaeuren
AT160482B (de) Verfahren zur Darstellung von Pregnen-(5)-ol-(3)-on-(20) oder dessen Stereoisomeren bzw. deren Derivaten.
AT143642B (de) Verfahren zur Darstellung von im Phenylrest hydroxylierten 1-Phenyl-2-aminopropanolen-(1).
DE1545687A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines 1-[(omega-1)-Oxoalkyl]-3,7-dimethylxanthins
AT157574B (de) Verfahren zur Herstellung von Butandiol-(1.3).
AT141503B (de) Verfahren zur Darstellung von Äthern des 1-[3&#39;.4&#39;-Dioxyphenyl]-2-aminopropanols-(1).
DE818192C (de) Verfahren zur Herstellung von Dichlorphenolen
DE98760C (de)
CH282274A (de) Verfahren zur Herstellung von 2,9-Dimethyl-1,10-phenanthrolin.
AT160572B (de) Verfahren zur Darstellung ungesättigter Oxyketone der Cyclopentanopolydrophenanthrenreihe oder deren Derivaten.
DE684498C (de) Verfahren zur Darstellung von Androstandiol der Formel C H O
CH172358A (de) Verfahren zur Herstellung einer mehrkernigen, teilweise hydrierten Ringverbindung.
DE507796C (de) Herstellung von Vanillin
CH167056A (de) Verfahren zur Herstellung eines beständigen Reduktionsproduktes.
CH158447A (de) Verfahren zur Darstellung von 1-m-Oxyphenyl-2-methylamino-propan-1-ol.