AT145147B - Sprechkopf für Stahltonmaschinen nach dem Poulsen-Prinzip. - Google Patents
Sprechkopf für Stahltonmaschinen nach dem Poulsen-Prinzip.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Es sind für elektromagnetische Sprechvorrichtungen oder sogenannte Stahltonmaschinen nach dem Pulsen-Prinzip Aufnahme-und Abtastköpfe, die sogenannten Sprechköpfe, bekannt, die aus zwei zusammenklappbaren Teilen bestehen. Es ist auch bekannt, in solchen Sprechköpfen Führungen vorzusehen, die den Tonträger in der günstigsten Lage zu den Magnetkernen halten sollen. Die bisher bekanntgewordenen Ausführungsformen haben jedoch den Nachteil, dass der Tonträger in die Führungen eingefädelt werden muss. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Kopf so auszubilden, dass ein sorgfältiges Einlegen des Tonträgers nicht erforderlich ist. Zu diesem Zwecke werden Führungen vorgesehen, die beim Zusammenklappen des Kopfes den Tonträger selbsttätig in die richtige Lage zu den Magnetkernen bringen. Die Erfindung ist im folgenden an einem Beispiel erläutert. Fig. 1 ist eine Stirnansicht des Sprechkopfes in seinem geschlossenen Zustande, Fig. 2 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1 und zeigt die Offenstellung der Sprechkopfteile, Fig. 3 ist ein Grundriss zu Fig. 2. Der Sprechkopf besteht aus zwei Hälften 1 und 2, die ein Scharnier 3 zusammenhält. Durch Schraubenfedern 4 werden die beiden Sprechkopfhälften in der Arbeitsstellung zusammengeklappt gehalten. In beiden Sprechkopfhälften, die beispielsweise aus Isoliermaterial bestehen, sind Führungstücke 5, z. B. aus Messing, vorgesehen, welche die in Fig. 2 gezeigte Gestalt haben. Als Tonträger dient ein Stahldraht 6. Die Führungen 5 sind an ihrem Rande kreisbogenförmig und überlappen einander in der Weise, dass sich zwei nebeneinanderliegende Stücke 5, unabhängig davon, wie weit die Sprechkopfhälften auseinandergeklappt sind, zu einer gemeinsamen Bogenfläche 7 ergänzen. Zum Einlegen des Drahtes ist es lediglich nötig, die Sprechkopfhälften mit der Hand gegen die Wirkung der Federn 4 auseinanderzuklappen und den Draht auf die Bogenfläche 7 zu legen und dann den Sprechkopf wieder zu schliessen. Um den Draht sicher zu führen, bis der Sprechkopf vollkommen geschlossen ist, hat jedes Führungsstück 5 einen zweiten gekrümmten, z. B. kreisbogenförmigen Rand 8, der so über der Fläche 7 liegt, dass der Draht 6 beim Schliessen des Kopfes 1, 2 nicht aus diesem herausspringen kann. Die Stücke 5 dienen so als Greifer, die den Draht 6 in die richtige Lage zu den Kernen 9 der Magnetspulen 10 bringen. In der Zeichnung sind zwei Paare solcher Greifer gezeigt. Es können aber je nach Bedarf oder Zweckmässigkeit mehr als zwei Greiferpaare vorgesehen sein. Beim Schliessen des Kopfes dringen die Stücke 5 in Ausnehmungen 18 der Teile 1, 2 ein. Die Kerne 9 sind in bekannter Weise bündig mit Nuten 11, die in den Teilen 1, 2 vorgesehen sind, um den Draht 6 zu umschliessen, wenn der Sprechkopf geschlossen ist. Ebenso schliessen die Spulen 10 bündig mit den inneren Flächen der Teile 1, 2 ab. Die Federn 4 greifen vorteilhaft so an, dass sie im zusammengeklappten Zustande des Sprechkopfes, also im Falle der Fig. 1, die beiden Hälften 1, 2 gegeneinanderpressen, aber beim Aufklappen des Sprechkopfes über eine bestimmte Lage hinaus, d. h. im Falle der Fig. 2, bestrebt sind, den Sprechkopf offen zu halten. Dies hat den Vorteil, dass man den Sprechkopf einfach mit einem Druck öffnen kann, dann den Draht einlegt und hierauf durch einen zweiten Druck den Sprechkopf wieder schliesst. Die Führungsstücke 5 können fehlen, obwohl sie besonders in ihrer Vereinigung mit der beschriebenen Federanordnung vorteilhaft sind.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Sprechkopf für Stahltonmaschinen nach dem Poulsen-Prinzip, gekennzeichnet durch eine Federanordnung, die an den beiden Sprechkopfhälften derart angreift, dass dieselben bei geschlossenem Sprechkopf gegeneinandergepresst werden, während beim Öffnen des Sprechkopfes nach Überschreiten einer bestimmten Durehgangslage die Hälften auseinandergehalten werden.2. Sprechkopf nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Führungsstücke, die derart ausgebildet sind, dass auch bei geöffnetem Sprechkopf der Tonträger dauernd auf ihren Führungskanten aufliegt, so dass er beim Schliessen des Sprechkopfes selbsttätig in die richtige Lage zu den Magnetkernen gebracht wird. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE145147T | 1934-03-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT145147B true AT145147B (de) | 1936-04-10 |
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ID=34257709
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT145147D AT145147B (de) | 1934-03-08 | 1935-02-21 | Sprechkopf für Stahltonmaschinen nach dem Poulsen-Prinzip. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| AT (1) | AT145147B (de) |
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1935
- 1935-02-21 AT AT145147D patent/AT145147B/de active
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