AT145085B - Verfahren zur Überführung des Bienengiftes in eine percutan wirksame Form. - Google Patents

Verfahren zur Überführung des Bienengiftes in eine percutan wirksame Form.

Info

Publication number
AT145085B
AT145085B AT145085DA AT145085B AT 145085 B AT145085 B AT 145085B AT 145085D A AT145085D A AT 145085DA AT 145085 B AT145085 B AT 145085B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bee venom
percutaneously
converting
effective form
skin
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Mack Nachf
Original Assignee
Mack Chem Pharm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mack Chem Pharm filed Critical Mack Chem Pharm
Application granted granted Critical
Publication of AT145085B publication Critical patent/AT145085B/de

Links

Landscapes

  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Überführung des Bienengiftes in eine pereutan wirksame Form. 



   Die therapeutischen Wirkungen des Bienengiftes bei Rheuma und ähnlichen Erkrankungen bei subcutaner oder   intracutaner   Einverleibung sind bekannt, Dagegen war es beim Aufbringen auf die Haut völlig wirkungslos. 
 EMI1.1 
 Organismus zuzuführen, waren bisher erfolglos. 



   Der vorliegenden Erfindung liegt die auffallende Beobachtung zugrunde, dass das Bienengift auch percutan wirksam ist, wenn man es einerseits mit einem oder mehreren Hautreizstoffen, anderseits mit einer Verbindung kombiniert, die leicht durch die Haut resorbiert wird. Der grosse Vorteil einer derartigen Applikation, die eine Injektion des Giftes unnötig macht, liegt auf der Hand. 



   Zur   Ausführung   des Verfahrens wird zunächst auf irgendeine bekannte Art aus toten oder lebenden Bienen das Gift gewonnen, wobei man sowohl den Gesamtinhalt der Giftblase als auch ausschliesslich den wasserlöslichen oder den von Eiweiss befreiten Anteil verwenden kann. Das erhaltene Bienengift wird alsdann mit einem die Haut leicht durchdringenden Stoff, insbesondere einem tierischen Fette, wie z. B. Adeps suillus, Lanolin od. dgl., auch Leeithin, in an sich bekannter Weise zu einer Salbe oder zu einem Pflaster verarbeitet. Diese Salbe oder das Pflaster muss aber alsdann noch gleichmässig mit einem oder mehreren Hautreizstoffen durchsetzt werden, die man z.

   B. aus der Gruppe der Terpene, des Senf- öles, des Cantharidins oder des   Dichloräthylsulfids   wählt ; es können hiezu aber auch andere Hyperämie erzeugende Verbindungen dienen. 



   Man kann sich die Wirkungsweise der neuen Präparate so erklären, dass das Bienengift gemeinsam mit dem resorbierbaren Vehikel durch die hyperämische und oberflächlich leicht geschädigte Haut zur Resorption gelangt und dann lokale sowie auch allgemeine Wirkungen hervorrufen kann. Zur Verstärkung der Wirkung kann man noch Salicylsäureverbindungen, Schwefel oder Jod auf bekannte Weise beigeben. 



   Beispiel :
Man schmilzt 6   $'Lanolin,   20   g   Stearin und einen Auszug von 5 g pulverisierten Capsicum-Früchten mit 6 g Vaselin,   0'4 g Allylsenföl   zusammen und gibt hiezu noch etwa 20   cm3   Wasser. Dann löst man das Gift von 2000 Bienen in 60   cm3   Wasser, macht die Lösung mit 3   em   Ammoniak alkalisch und verrührt die Schmelze unter Erwärmen mit der Bienengiftlösung zu einer einheitlichen Masse. 



   An Stelle oder neben den genannten Hautreizmitteln kann man auch Reizmittel rein mechanischer Art anwenden, so z. B. feine Silikatkriställchen, Glaspulver od. dgl. oder auch zerkleinerte   Bienenstacheln   in die Masse einbringen ; etwa 5% Glaspulver genügen. Man kann bei der Benutzung dieser Einreibung sich auch noch eines besonderen Reibers bedienen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren   zur'Überführung   des Bienengiftes in eine percutan wirksame Form, dadurch gekennzeichnet, dass man das Bienengift unter Anwendung von Hautreizmitteln, die die Haut leicht schädigen, mit Stoffen kombiniert, die leicht in die Oberhaut eindringen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Hautreizmittel mechanischer Art, so z. B. feine Silikatkriställchen, Glaspulver od. dgl. oder auch zerkleinerte Bienenstacheln, in die Massen einbringt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT145085D 1933-06-28 1933-06-28 Verfahren zur Überführung des Bienengiftes in eine percutan wirksame Form. AT145085B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT145085T 1933-06-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT145085B true AT145085B (de) 1936-03-25

Family

ID=3643471

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT145085D AT145085B (de) 1933-06-28 1933-06-28 Verfahren zur Überführung des Bienengiftes in eine percutan wirksame Form.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT145085B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT145085B (de) Verfahren zur Überführung des Bienengiftes in eine percutan wirksame Form.
DE475114C (de) Verfahren zur Herstellung eines Zahnputzmittels
AT137192B (de) Verfahren zur Herstellung eines Reinigungsmittels, insbesondere zum Reinigen der Hände.
DE662976C (de) Verfahren zur UEberfuehrung des Bienengiftes in eine von der Haut leicht resorbierbare Form
CH188446A (de) Haarbleichmittel.
Fuziwara ÜBER DEN EINFLUSS DER GALLENSÄURE AUF DEN CALCIUMSTOFFWECHSEL.(IV) Calciumausscheidung im Kot bei Zufuhr von Cholsäure
DE2411971A1 (de) Salbe zur behandlung von keloiden und brandwunden und verfahren zu deren herstellung
DE2058226A1 (de) Medizinische Salbe und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE519828C (de) Verfahren zur Gewinnung von OEl aus stark wasserhaltigen Fischstoffen
AT143320B (de) Verfahren zur Gewinnung therapeutisch wirksamer Bestandteile aus ätherischen Ölen.
AT32615B (de) Verfahren zur Herstellung eines eine Quecksilberemulsion bildenden Insekten-vertilgungsmittels.
DE1617542A1 (de) Verfahren zum Herstellen von stabilen Loesungen von Lecithin,besonders Soyabohnenlecithin,in waessrigem,zuckerhaltigen Alkohol
AT96964B (de) Verfahren zur Geschmacksverbesserung der Alkalisalze der Dialkylbarbitursäuren.
AT148160B (de) Saatgutbeize.
DE424499C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelseifen
AT114031B (de) Verfahren zur Herstellung von Desinfektionsmitteln und Saatgutbeizen.
AT93837B (de) Verfahren zum Äschern von Häuten und Fellen.
AT114176B (de) Verfahren zur Gewinnung von Schutz- und Heilmitteln aus drüsigen Organen.
DE646651C (de) Verfahren zur Herstellung eines hochwirksamen Auszuges aus Sennesblaettern
DE687851C (de) Verfahren zur Herstellung von Salzen der Alginsaeure aus Algen
DE559278C (de) Verfahren zur Herstellung trocken haltbarer kosmetischer und pharmazeutischer Zubereitungen in Pulverform
AT218177B (de) Verfahren zur Herstellung von narkotisch wirkenden Injektionspräparaten
AT157535B (de) Verfahren zur Herstellung von echten wäßrigen oder alkoholischen Lösungen von Schwefel, Schwefelarsen, Schwefelantimon und Schwefelselen.
DE461004C (de) Verfahren zur Herstellung von waessrigen Lipoidloesungen
DE576445C (de) Verfahren zur Herstellung von Primulasaeure (Primulasaponin) aus Primulaarten