AT144595B - Anschlußvorrichtung mit Selbstdichtung für Druckschmieranlagen. - Google Patents

Anschlußvorrichtung mit Selbstdichtung für Druckschmieranlagen.

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AT144595B
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Alfred Michel & Co Ing
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   Es sind selbstdichtende   Anschlussvorrichtungen   für   Drucksdm1Íeranlagen   bekannt, bei welchen im Kopf der Vorrichtung eine Manschette aus Leder od. dgl. gleitet oder eine Merrbrane eingespannt ist, die eine mittlere Öffnung aufweist, während die Aussenseite des Bodens der Manschette mittels einer Feder an den Kopf des Nippels angepresst wird. Die Feder ist notwendig, um den Anpressdruck des Bodens an den Nippel zu gewährleisten und Verluste von Schmiermittel zu vermeiden. Trotzdem ist bei den hier vorkommenden hohen Drücken bis zu 200 Atm. sowohl die Dichtung der Manschette im Gehäuse als auch die Dichtung des   Verschlusspfropfens   und des Schlauchanschlusses oft schwierig aufrechtzuerhalten.

   Diese Schwierigkeit wird durch die zerstörende Wirkung mineralischer Öle und Fette auf das Leder der Manschetten erhöht. 



   Die Befestigung des Lederstulpenrandes im Kopf der Vorrichtung durch einen eingeschraubten Ring ergibt den Nachteil, dass das Leder verquetscht und sein Querschnitt vermindert wird. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine   Anschlussvorrichtung   mit Selbstdichtung für Druckschmieranlagen, die die Nachteile derartiger Vorrichtungen vermeidet, eine wesentliche Erhöhung des Druckes gestattet und besondere mechanische Befestigungen des abdichtenden Organs im Kopf der Vorrichtung sowie besondere mechanische Anpressmittcl wie Federn od. dgl., überflüssig macht. 



   Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass das Abdichtorgan als vom Körper der Anschlussvorrichtung zum grössten Teil umschlossener Hohlkörper aus elastischem Material ausgebildet ist. Im besonderen ist dieses Organ als dickwandige Hohlkugel aus   säure-und fettbeständigem   Gummi ausgebildet. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, u. zw. stellt die Fig.   l   im Schnitt nach der Linie   C-D   der Fig. 2 eine Ausführungsform dar, während die Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie   A-B   der Fig.   l   veranschaulicht. Die Fig. 3 zeigt im Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 4 eine andere Ausführungsform, während die Fig. 4 eine Seitenansicht hiezu wiedergibt. 



   Der als Hohlkörper ausgebildete Kopf 1 der   Anschlussvorrichtung   weist unten eine Gabel 2 zum Aufstecken auf den Kopf des Schmiernippels 3 auf. Er ist im Innern nach Form einer halben Kugel 4 ausgebildet und mit einer Schraubkappe 5 verschliessbar, deren innere Ausnehmung ebenfalls halbkugelförmig ausgebildet ist. Der Kopf 1 und die Schraubkappe 5 umschliessen einen zweckmässig dickwandigen Hohlkörper 6 (z. B. eine Hohlkugel) aus elastischem Material, der einerseits eine Öffnung 7 für den Austritt des Schmiermittels in den Nippelkopf 3, anderseits eine Öffnung 8 aufweist, durch welche ein kleines Rohr 9 des Anschlusses 10 des Schmiermittelzufuhrrohres 11 (oder Schlauch) in das Innere der Kugel hineinragt.

   Hiedurch erübrigt sich eine besondere Abdichtung des Anschlusses dieses Rohres, da die Wand des elastischen Hohlkörpers sich durch den Druck des Schmiermittels dicht um das Rohr 9 herumlegt. 



   Der Körper 1 des Ansehlusskopfes ist bei 12 ausgenommen und bildet an dieser Stelle einen Sitz für den durch den Innendruck aus dem Kopf ein wenig herausragenden Hohlkörper 6, der sich in Ge- brauchslage und mit grosser Sicherheit gegen   Schmiermittelverluste   satt gegen den Kopf 3 a des Schmier- nippels 3 anlegt. Ein Auswechseln des Hohlkörpers ist leicht und rasch durch Öffnen der Schraubkappe und Herausnahme des   Anschlusskopfes   10 samt dem Rohr 9 möglich. 



   In den Fig. 3 und 4 ist eine andere Ausführungsform der   Anschlussvorrichtung   dargestellt. Der
Kopf 1 der Vorrichtung weist einen rohrförmigen Hals 14 auf, der bajonettverschlussartige Schlitze 15, 15 besitzt, in welche beim Aufstecken der Vorrichtung auf den Kopf eines   Schmiernippels 16   zwei seit- 

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 liehe Zapfen 17, 17 eintreten, wodurch die lösbare Verbindung zwischen   Anschlussvorrichtung   und dem Nippel hergestellt ist. Die Funktion des Hohlkörpers ist auch hier die gleiche wie beim erstgenannten Ausführungsbeispiel. 



   Erfindungsgemäss ist jedoch bei diesem Ausführungsbeispiel die Schraubkappe 18 zugleich als Anschlussorgan für die Zufuhr des Schmiermittels ausgebildet. Sie weist das in das Innere des Hohlkörpers 6 hineinragende Röhrchen 9 auf und besitzt einen rohrförmigen Anschluss 19 für die Schmiermittelzufuhr. 



   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann der elastische Hohlkörper 6 jede geeignete Form, insbesondere die eines Rotationskörpers, aufweisen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anschlussvorrichtung mit Selbstdichtung für   Druckschmieranlagen,   dadurch gekennzeichnet, dass das Abdichtorgan als vom Körper der   Anschlussvorrichtung   zum grössten Teil umschlossener Hohlkörper aus elastischem Material ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Hohlkörper als zweckmässig dickwandige Hohlkugel ausgebildet ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil der Anschlussvorrichtung als dem elastischen Hohlkörper angepasste Schale ausgebildet und z. B. durch eine Schraubkappe od. dgl. abgeschlossen ist, die den Raum des unteren Teiles der Vorrichtung zur vollen Umschliessungsform für den elastischen Hohlkörper ergänzt.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den elastischen Hohlkörper ein rohrförmiger Fortsatz des Zuführungsrohres oder Schlauches für das Schmiermittel hineinragt.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussorgan des Anschlusskopfes zugleich als Verbindungsorgan für das Zuführungsorgan (Rohr, Schlauch od. dgl.) des Schmiermittels ausgebildet ist. EMI2.1
AT144595D 1935-05-02 1935-05-02 Anschlußvorrichtung mit Selbstdichtung für Druckschmieranlagen. AT144595B (de)

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