AT144592B - Flüssigkeitsgetriebe. - Google Patents

Flüssigkeitsgetriebe.

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AT144592B
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Emil Ing Goelz
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Emil Ing Goelz
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Description


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  Flüssigkeitsgetriebe. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeitsgetriebe mit geteilter Kraftübertragung, die aus einem, die Getriebeflüssigkeit unter entsprechenden Druck setzenden Teile, dem sogenannten Pumpensatz, und einem von der   Druckflüssigkeit   betätigten hydraulischen Motor bestehen. Die Verwendung derartiger Getriebe wird vielfach dadurch erschwert, dass es mit den bisher bekannten Mitteln nicht möglich ist, die in der Flüssigkeit enthaltenen Luft- oder Gasblasen vollständig aus dieser zu entfernen, wodurch der Wirkungsgrad sehr verschlechtert wird. 



   Erfindungsgemäss wird die Getriebeflüssigkeit mit Hilfe einer Zentrifuge vollständig von Luft und ähnlichen Verunreinigungen gereinigt. Sie wird zu diesem Zwecke selbsttätig einer Schleudervorrichtung zugeführt und aus dieser unmittelbar unter dem Drucke der Zentrifugalkraft in die Saugleitung der Pumpe gepresst. Die Zentrifuge wird zweckmässig mit dem vom Motor angetrieben rotierenden Teilen der Pumpe verbunden. Um hiebei auch eine vollständige Durchspülung der Zylinder und damit deren vollständige Säuberung von Luft-oder Gaseinsehlüssen zu erreichen, werden ferner die zu den Zylindern führenden Kanäle für Zu-und Ableitung der Getriebeflüssigkeit als Zweiwegkanäle ausgebildet derart, dass durch einen Kanal die Druckflüssigkeit und durch einen von diesem getrennten Kanal die Saugflüssigkeit geleitet wird.

   Weitere Einzelheiten eines Getriebes   gemäss   der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich. 



   In der Zeichnung ist in schematischer Form ein Ausführungsbeispiel eines Flüssigkeitsgetriebes gemäss der Erfindung gezeigt : Fig. 1 stellt einen teilweisen Längsschnitt durch das Getriebe dar. Fig. 2 einen Schnitt durch die Zentrifuge längs der Linie   A-B   der Fig. 1. 



   Das Getriebe besteht aus zwei, in einem Gehäuse 1 untergebrachten Zylindersätzen, u. zw. ist das Pumpenzylindergehäuse 2, in welchem beispielsweise Zylinder 3 oszillierend eingebaut sind, fest mit der Welle   4   des Antriebsmotors verbunden, so dass es mit dieser umläuft. Mit dem Pumpenzylindergehäuse 2 aus einem Stück gefertigt ist das Gehäuse der Zentrifuge 5. Die Zylinder 6 des hydraulischen Motors sind in dem feststehenden Gehäuse 7 gleichfalls oszillierend gelagert. Die Hubräume der Zylinder 3 sind über Saugkanäle 8 und Druckkanäle 9, die Hubräume der Zylinder 6 über Zufuhrkanäle 10 und Ausstosskanäle 11 mit den entsprechenden Verbindungskanälen des Steuerschiebers 12 verbunden. 



   Das Getriebe wird durch das mit der Welle 4 des nicht dargestellten Antriebsmotors starr verbundene Zylindergehäuse 2 angetrieben. Infolge des Umlaufes dieses Gehäuses wird die in seinem Inneren befindliche Flüssigkeit mittels der Zentrifuge 5 nach aussen gedrückt ; aus dem äusseren Ring der Zentrifuge   5   wird die Flüssigkeit unter dem statischen Druck der Fliehkraft in den in der feststehenden Scheibe 14 befindlichen Kanal 13 und aus diesem über den Schieber   12   in den Kanal 8 und in das Innere des Zylinders 3 gedrückt. Aus diesen Zylindern wird die Flüssigkeit durch die Kanäle 9, den Schieber 12 und die Kanäle 10 in die Zylinder 6 gepumpt (vgl. die Darstellung auf der unteren Seite der Fig. 1). Aus den Motorzylindern 6 wird die Flüssigkeit wieder durch die Kanäle 11 über den Schieber 12 nach der Zentrifuge 5 ausgestossen.

   Sie tritt hier nahe dem inneren Ende des Trommelraumes ein und wird durch die Fliehkraft nach aussen geschleudert, wobei eine wirksame Reinigung von der ihr anhaftenden Luft stattfindet. 



   Die in das Gehäuse 1 ausgetretene Leckflüssigkeit wird von der Zentrifuge längs ihrem äusseren
Umfange ergriffen und durch die Öffnung 16 in einen seitlichen Behälter 17 mitgerissen, aus welchem 

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 sie durch das Rohr 18 wieder in die Zentrifuge 5   zurückgeleitet,   dort gereinigt und erneut in den Kreislauf   eingeführt   wird. 



   Die Zentrifuge 5 besitzt eine von aussen nach innen reichende ringförmige Zwischenwand 19, die der Höhe des während des Betriebes in der Trommel rotierenden Flüssigkeitsringes entspricht. Durch die Doppelkanäle, die zu den Zylindern führen, wird erreicht, dass auch die Luft in den Zylindern vollständig ausgespült wird. Es wird also auf diese Weise eine restlose Luftreinigung erzielt und damit der Wirkungsgrad des Getriebes ganz erheblich verbessert. Die im Inneren der Zentrifuge ausgeschiedene Luft kann sich in dem Innenraum des Zylindergehäuses 2 ausbreiten und aus diesem in das Gehäuse 1 austreten, aus welchem sie längs der   Lagerflächen   usw. ins Freie entweichen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flüssigkeitsgetriebe mit geteilter Kraftübertragung, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeflüssigkeit in einer Zentrifuge von Luft gereinigt und unmittelbar unter dem Druck der Schleuderkraft in die Saugleitung der Pumpe eingeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Flüssigkeitsgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das rotierende Gehäuse der Pumpe unmittelbar mit der Zentrifuge verbunden ist, in welcher sich während des Betriebes ein einige Zentimeter hoher Flüssigkeitsring bildet, der durch eine in entsprechender Höhe von aussen nach innen reichende ringförmige Zwischenwand begrenzt wird, und dass die durch Schleuderwirkung gereinigte Flüssigkeit aus der Zentrifuge durch den statischen Druck der Fliehkraft je nach Umlaufge- schwindigkeit der Zentrifuge mit höherem oder niedrigerem Druck in die Saugleitung der Pumpe gepresst wird.
    3. Flüssigkeitsgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die aus dem Getriebemotor austretende, als auch die Leckflüssigkeit der Zentrifuge zugeführt wird.
    4. Flüssigkeitsgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in das Gehäuse übergetretene Leckflüssigkeit durch den äusseren Umfang der Zentrifuge in einen seitlich des Gehäuses angeordneten Auffangbehälter geschleudert und hier an einer Öffnung vorbeigeführt wird, aus welcher sie durch einen geeigneten Kanal ohne Verwendung einer Pumpe wieder in das Innere der Zentrifuge zurückgeführt wird.
    5. Flüssigkeitsgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit aus der Ausstossleitung des Getriebemotors in die Zentrifuge geleitet wird, so dass die im Getriebe aufgenommene Luft vor Einführung in die Pumpe wieder ausgeschieden wird.
    6. Flüssigkeitsgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder als Doppelkanäle angeordnete, getrennte Saug-und Druckleitungen besitzen, durch die eine vollkommene Durchspülung der Zylinder gesichert wird.
    7. Flüssigkeitsgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Flüssigkeit durchströmten Zylinderzapfen gleichfalls als Doppelkanäle ausgebildet sind. EMI2.1
AT144592D 1933-09-04 1934-08-18 Flüssigkeitsgetriebe. AT144592B (de)

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DE144592T 1933-09-04

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