AT133798B - Hydraulische Kupplung. - Google Patents

Hydraulische Kupplung.

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AT133798B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hydraulische Kupplung. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine   1 ydraulisele Kupplung, bei   der die zu übertragende Arbeit von der treibenden Welle in eine Flüssigkeit geleitet und von dieser an die getriebene Welle abgegeben wird. Das bekannteste Beispiel einer solchen Kupplung ist die   Strömungskupplung   von Foettinger, welche aus zwei   Schaufelrädern   besteht, von   welchen   eines auf der treibenden Welle sitzt und als Pumpen- rad wirkt, während das andere mit der getriebenen Welle verbunden ist und als Turbinenrad arbeitet. 



   Um zu verhindern, dass am äusseren Umfang die Flüssigkeit durch den dort vorhandenen Spalt entweicht, ist an einem der beiden Räder ein Deckel befestigt, der das andere Rad   vollständig umschliesst und   bis zu dessen Welle reicht, wo er für diese eine Durchtrittöffnung hat. 



   Wegen des Schlupfes sind die Drehzahlen zwischen dem Deckel und der ihn   durehdringenden  
Welle verschieden, so dass dort ein Spalt bleiben muss. Wollte man verhindern, dass die Betriebsflüssigkeit bei Stillstand der Einrichtung durch diesen Spalt entweicht, so muss man ihn durch   eine dicht schliessende     Stopfbüchse   abdichten. Diese   Stopfbücl   se hat den Mangel, dass sie die unvermeidlichen relativen Bewegungen zwischen beiden Wellen hindert, wodurch sie selbst oder die Welle abgenutzt wird und schon nach kurzer Zeit Undichtheit entsteht. Verzichtet man auf diese Stopfbüchse, so ist es nötig, die durch den Spalt austretende Flüssigkeit durch eine   Rückförderpumpe   der Kupplung wieder zuzuführen. 



   Ein anderer Vorschlag sieht neben den   Schaufelrädern   in der Nähe der Achse liegende mitumlaufende Kammern vor, die so gross sind, dass sie mit dem unteren Teil der   Schaufelräume   zusammen den ganzen Flüssigkeitsinhalt so aufnehmen können, dass der Spiegel im Stillstand den besagten Spalt noch nicht erreicht. Wenn diese Massnahme genügend wirksam sein soll, erfordert sie eine grosse Nebenkammer und bedingt dadurch eine übermässige Baulänge der ganzen Kupplung, womit der angestrebte Zweck sehr teuer erkauft ist. 



   Erfindungsgemäss wird die vorliegende Aufgabe dadurch gelöst, dass die im Stillstand durch den Spalt in das umgebende feststehende Gehäuse übergetretene Flüssigkeit, wenn die Kupplung wieder anläuft, von dieser selbst in den Kreislauf zurückgefördert wird. Dies kann dadurch geschehen, dass man beispielsweise das Gehäuse die Kupplung möglichst eng   umschliessen   lässt, damit die im Gehäuse befindliche Flüssigkeit von der Kupplung erfasst und   zum Umlauf im   Gehäuse veranlasst wird. Auf diese Weise bildet sich im Gehäuse ein Flüssigkeitsring. Lässt man in diesen Staugeräte oder   Schöpfrohre   tauchen, welche am Gehäuse befestigt sind, so fördern diese die Flüssigkeit durch die Bewegungsenergie in den Kreislauf zurück.

   Bringt man die   Eintrittsöffnungen   an den am weitesten aussen liegenden Bahnen des   Flüssigkeitsringes   an, so wird die Flüssigkeit bis zum letzten Rest in die Kupplung   zurückgeleitet.   



  Zur Unterstützung der Ringbildung können an der Kupplung besondere Rippen angebracht werden. Eine andere Art der   Rückführung   der Flüssigkeit in die Kupplung besteht darin, dass an der Kupplung selbst   Fördervorrichtungen   nach Art von zur Mitte führenden spiralförmigen   Schöpfern   angebracht sind, die in den Flüssigkeitsvorrat des Gehäuses eintauchen und ihn bei Inbetriebsetzung der Kupplung in der Nähe der Achse wieder zuführen. 



   Die Ringbildung ist keine unerlässliche Bedingung für die Lösung der Aufgabe. Der Antrieb, welchen die im Gehäuse ruhende Flüssigkeit beim Anlauf der Kupplung erfährt, kann auch in beliebige andere Bahnen geleitet werden, wenn nur die Bewegungsenergie in der Flüssigkeit so gross wird, dass ruhende Staugeräte aus ihr die nötige   Förderhöhe   erzeugen können. 



   Die Stauvorrichtungen werden   zweckmässig   am   Gel äuse befestigt   oder in dieses eingegossen oder auf sonstige Weise hineingearbeitet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In Fig. 1 ist eine ältere Ausführung der Kupplung mit   Stopfbüchse,   in Fig. 2 eine solche ohne Stopfbüchse mit Nebenkammer, in den Fig. 3 und 4 dagegen eine ohne   diese Massnahmen   mit der selbsttätigen Rückförderung gemäss der Erfindung dargestellt. 



   Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten   Vonichtung   ist mit der treibenden Welle 1 das treibende 
 EMI2.1 
 wird auf der getriebenen Welle 3 befestigt. In dem umgebenden Gehäuse 6 ist eine   Stauvorrichtnng 7   angebracht, welche die beim Anfahren in Bewegung gesetzte Flüssigkeit im Gehäuse dem Inneren der Kupplung in der Nähe der Welle wieder   zuführt.   



   Im Stillstand nimmt die Flüssigkeit etwa den eingezeichneten Spiegel an. Wenn sich die Kupplung dreht, sucht sie die Flüssigkeit im Drehsinn mitzunehmen und treibt sie gegen die   Öffnung   der Stauvorrichtung. Wenn die Geschwindigkeit einen ausreichenden Betrag erreicht hat, überwindet der Staudruck die Förderhöhe, so dass die Flüssigkeit in die Kupplung hineinströmt, bis alle Flüssigkeit, die von der laufenden Kupplung überhaupt erfasst werden kann, übergeleitet ist. Wird die Kupplung vor Eintritt dieses Zeitpunktes bereits voll, so unterhält die Vorrichtung einen dauernden Kreislauf, der unter Umständen zu Kühlzwecken erwünscht ist. 



   Eine mit der Kupplung umlaufende   Schöpfvorrichtung   mit spiralig ausgebildeten   Schopfgeräten     kann ähnliche Formen haben wie   die in Fig. 4 dargestellte Stauvorrichtung   7,   wovon man eine Vorstellung erhält, wenn man sich diese Stauvorrichtungen 7 statt mit dem Gehäuse mit der Kupplung selbst verbunden denkt, wobei die Öffnungen der Schöpfer im Drehsinn der   Kupplung     vorausgeriehtet   sein müssen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hydraulische Strömungskupplung, die von einem feststehenden Gehäuse umgeben ist, in das im Ruhestand der Kupplung ein Teil der Betriebsflüssigkeit abfliesst, dadurch gekennzeichnet, dass 
 EMI2.2 
 beförderung der Flüssigkeit in die Kupplung stattfindet.

Claims (1)

  1. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Gehäuse befindliche. beim Anlauf der Kupplung durch das treibende Schaufelrad (2) mit in Umlauf gesetzte Flüssigkeit durch am Gehäuse (6) angeordnete Scl1öpfvorrichtungen (7) in das Innere der Strömungskupplung zurückgeführt wird.
    3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Gehäuse (6) befindliche Flüssigkeit beim Anlauf der Kupplung durch am treibenden Schaufelrad (2) angeordnete Schöpfvorrichtungen (i) in das Innere der Strömungskupplung zurückgeführt wird.
AT133798D 1931-07-25 1932-07-25 Hydraulische Kupplung. AT133798B (de)

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