AT144478B - Abreißblockbefestigung. - Google Patents

Abreißblockbefestigung.

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    Abreissblockbefestigung.   



   Es sind Befestigungsanordnungen für   Abreissblöeke,     Kalenderblöcke   usw. bekannt, bei welchen aus Blech gestanzte, kappenförmige Klammern verwendet werden, die in Schlitze des Blockes eintretende
Streifen aufweisen. Bei diesen Anordnungen wurden jeweils die mit entsprechenden Schlitzen versehenen
Blätter des Blockes auf Haltezungen der Kappe aufgereiht und hierauf diese Zungen umgebogen und durch Einhaken in Ausnehmungen der Metallkappe in ihrer Lage gesichert. Neben den offenen, seit- lichen Schlitzen waren auch noch Innenschlitze vorgesehen, um das Hängenbleiben von sogenannten
Fransen möglichst zu vermeiden.

   Dieser Zweck konnte zwar mit den bekannten Ausführungen im wesent- lichen erreicht werden, hingegen gestaltet sich die praktische Herstellung solcher Befestigungsanord- nungen sehr schwierig, indem das Durchstossen der an der Klammer angeordneten, verhältnismässig dünnen Zungen Schwierigkeiten bereitete. 



   Es sind auch bereits Notizblöcke bekannt, bei welchen die an ihrem oberen Ende mit zwei seitlich offenen Schlitzen versehenen Blätter dadurch in ihrer Lage gehalten werden, dass über die oberen Seiten- wände des Blocks gelappte Teile einer Blechklammer Streifen aufweisen, die in die Schlitze der Blätter eindringen, während an den vorderen Enden der an den Seitenwänden aufliegenden Klammerteile Lappen angeordnet sind, die die Notizblätter auf eine Unterlage, auf welcher die Blechklammer verschiebbar gelagert ist,   aufdrücken.   Mit dieser Einrichtung ist es nicht möglich, die einzelnen Notizblätter in der
Blechklappe festzuklammern, dies ist auch nicht der Zweck der Einrichtung.

   Da die auf die Blätter drückenden Lappen der Klammer ausserdem an den die Seitenwände des Blocks überdeckenden Teilen, also nicht an den in die seitlich offenen Schlitze eindringenden Streifen angeordnet sind, ergibt sich die
Notwendigkeit, die fraglichen Teile ziemlich hoch zu machen, um Lappen von genügender Grösse zu er- halten. Dies ist aber gerade bei Kalendern nicht erwünscht. 



   Dieser und andere Nachteile werden durch die erfindungsgemässe Ausbildung vermieden, die die
Herstellung einer Abreissblockbefestigung vorsieht, bei welcher zwar ebenfalls in seitlich offene Schlitze der Kalenderblätter eintretende Streifen der Bleehklammer vorgesehen sind, die jedoch vorn und hinten mit einem Lappen versehen sind, die umgebogen und stark auf die oberen Ecken des Blockes gepresst werden. Die zwischen den Lappen befindlichen Ecken der Blätter bilden dadurch einen festen Stapel, der erhalten bleibt, gleichgültig, ob und wie viele Blätter abgerissen werden. Um die Lappen in ihrer Lage zu sichern, weist der Mittelteil weiterhin Abbiegungen auf, die den obersten Teil der Vorder-und der   Rückwand   bedecken. 



   Die erfindungsgemässe Anordnung hat den Vorteil, dass die Abreisslinie nicht horizontal, sondern schräg nach oben verläuft und somit immer unterhalb der Kappe liegt und von aussen nicht sichtbar ist.
Da die Lappen an den vorzugsweise horizontal liegenden, in die seitlichen Schlitze eintretenden Streifen angeordnet sind, können die abzutrennenden Ecken der Kalenderblätter sehr klein gehalten und trotz- dem ein sicheres Festhalten der Blätter erzielt werden. Um die Abreisslinie weiterhin zu verkürzen und dadurch ein leichteres Abreissen der Blockblätter zu ermöglichen, können erfindungsgemäss im Mittel- teil der Blechkappe Einschnitte, Vertiefungen oder Kerben vorgesehen sein. Die Herstellung ist viel einfacher als bei den bekannten Kalenderblocks, wo die Blechstreifen durch den Papierstapel hindurch- gestossen werden mussten. 



   Auf der Zeichnung ist die Befestigungsvorrichtung in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt. 

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   Fig. 1 zeigt die Befestigungsvorrichtung mit dem Block im Schaubild, Fig. 2 ist eine   Ansièht   der
Blechfassung, Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie   III-III   der Fig. 2 in grösserem Massstab. Fig. 4 zeigt die Abwicklung der Blechkappe. Die Fig. 5-15 zeigen Einzelheiten zum Teil im Schnitt. 



   Die zum Halten des Papierbloekes bestimmte Blechkappe 1 (Fig. 1-4) besitzt eine auf der Vorder- seite des Blockes liegende Wand 2 und eine   Rückwand 3,   an welcher in an sich bekannter Weise Zungen usw. gebildet werden. Auf den Seitenwänden des Blockes liegen Schmalwände 4 der Blechkappe. In
Schlitze oder Aussparungen 5 des Blockes kommen die Blechleisten 6 zu liegen. Letztere besitzen auf den   gegenüberliegenden. Schmalseiten Lappe : n 7. Diese werden   auf die Vorderseite und. die Rückseite des
Blockes umgebogen,   u. zw.   so, dass die-Ecken aller Blätter zwischen diesen Lappen'7 fest aufeinander gepresst werden.

   Die Vorderwand 2 und die Rückwand 3 der Blechkappe kommen bei ihrem Abbiegen über diese Lappen 7 zu liegen und drücken diese Lappen 7 ihrerseits ebenfalls noch gegen die Block- blätter und verhindern ein Aufbiegen der Lappen. Werden nun die Blätter einzeln abgerissen, so reissen sie längs der Linie A-B ab. Die Abreissränder sind kurz und liegen innerhalb der Blechkappe   1,   sie werden durch die Wand 2 der Blechkappe verdeckt. Die zwischen den Lappen 7 liegenden Blattecken 8 eines jeden abgerissenen Blattes bleiben in der Blechkappe ; sie klemmen und sichern damit die ver- bleibenden ganzen Blätter in ihrer Lage, so dass auch das letzte der Blätter noch seine ursprüngliche Lage beibehält. 



   Die Schlitze werden durch Fräser oder Sägen hergestellt, vorteilhaft werden beide Schlitze 5 gleich- zeitig in der Weise erzeugt, dass der Block zwischen rotierende Fräser oder Sägen hindurchgeführt wird. 



   Wie in Fig. 5 dargestellt, könnten die seitlichen Schlitze 6 statt im rechten Winkel zum Blattrand auch schräg nach oben geführt werden. Dadurch wird erreicht, dass die Abreissränder der einzelnen Blätter noch kürzer werden. 



   Die Verkürzung der Abreissränder oder das Schwächen des Blattes an der Abreissstelle kann auch, wie in Fig. 6,7, 8 und 9 dargestellt, in der Weise erreicht werden, dass auf der oberen Stirnseite des Blockes
Einschnitte gemacht werden. 



   Fig. 6 zeigt eine ausgesparte Kerbe 10, in welche eine Zunge 11 der Blechkappe eintritt. Diese
Kerbe 10 wird unmittelbar oberhalb des oberen Endes des Schlitzes   5   angebracht. Die Abreissränder A-B werden dadurch wesentlich verkürzt, ohne dass das einzelne Blatt weniger gut gestützt wäre. 



  Die Form der Kerbe kann halbrund (Fig. 7),   V-förmig   (Fig. 8) oder zahnartig (Fig. 9) sein. In jedem Fall wird in die Kerbe eine entsprechend geformte Rille der Blechkappe eingelegt, um den Blättern einen guten Halt zu geben, bei gleichzeitiger Verkürzung der Abreissränder. Um die Blätter des Blockes aufeinanderzupressen und die Pressung ohne Verwendung der Lappen 7 dauernd aufrechtzuerhalten, kann, wie Fig. 10 zeigt, auf Vorder-und Rückwand je eine Öse 15 vorgesehen sein, deren nach innen vorstehende   Ränder   die Blätter des Blockes aufeinanderpressen ; letztere werden ausserdem durch die Zunge 11 gesichert, welche in die Kerbe 10 des Blockes eingeführt ist. 



   Statt Ösen können, wie Fig. 12 und 13 zeigen, nach innen getriebene Rippen 16 oder, wie Fig. 14 und 15 zeigen, nach innen   gedrückte   Zungen 17 vorgesehen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abreissblockbefestigung mit einer den obersten Blockteil umfassenden, kappenförmigen Klammer aus Blech od.   dgl.,   die zwei in seitlich offene Schlitze des Blockes eintretende, an über den obersten Teil der Seitenwände des Blockes gebogenen Teilen der Klammer gebildete Streifen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Streifen   (6)   an ihren freien Enden Lappen   (7)   aufweisen, die auf die Vorder-und die Rückseite des Blockes   drücken   und die oberen Ecken der Blätter zwischen sich festhalten, das Ganze derart, dass eine Sicherung der Lappen   (7)   durch den obersten Teil der Vorder-und Rückwand abdeckende Abbiegungen   (2,   3) des Mittelteiles der Klammer   (1)   erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Abreissblockbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil der kappen- förmigen Klammer über dem Ende der seitlichen Schlitze (5) Einschnitte, Vertiefungen, Kerben od. dgl.
    (10) aufweist, um dadurch die Abreissbänder der Blockblätter zu verkürzen.
AT144478D 1933-05-20 1934-05-09 Abreißblockbefestigung. AT144478B (de)

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