AT144333B - Bearbeitung von Flächen durch Sandstrahlgebläse. - Google Patents

Bearbeitung von Flächen durch Sandstrahlgebläse.

Info

Publication number
AT144333B
AT144333B AT144333DA AT144333B AT 144333 B AT144333 B AT 144333B AT 144333D A AT144333D A AT 144333DA AT 144333 B AT144333 B AT 144333B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
waste
cleaning
sand
bodies
sandblasting
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Meisenholl
Original Assignee
Fritz Meisenholl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fritz Meisenholl filed Critical Fritz Meisenholl
Application granted granted Critical
Publication of AT144333B publication Critical patent/AT144333B/de

Links

Landscapes

  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bearbeitung von   Flächen   durch   Saiidstrahigel) läse.   
 EMI1.1 
 durch kleine Eisenkörper ersetzt werden. Indessen können die bisher vorgeschlagenen Eisenkörper nicht dieselbe Putzwirkung wie die Sandkörper ergeben, da nicht erkannt wurde, dass für diese Wirkung eine Scharfkantigkeit erforderlich ist. Das gilt auch für den vorgeschlagenen Stahlschrott, der natürlich nicht notwendigerweise aus seharfkantigen Eisenkörpern zu bestehen braucht, dessen Form aber auch zu unbestimmt ist, als dass man ihn als gleiehwertigen Ersatz der Sandkörner ansprechen könnte. 



   Der Erfindung gemäss werden nun scharfkantige Eisenkörper, die bei der Herstellung von Drahtstiften abfallen, als Streukörper in   Strahlgebläsen   zum. Reinigen von Flächen, insbesondere zum Gussputzen, verwendet. 



   Es hat sich gezeigt, dass die Reinigung der   Gussstücke   erheblich schneller als mit Sand vor sich geht, im übrigen aber in keiner Weise hinter der durch das Sandstrahlgebläse erzielten Reinigung zurücksteht. Diese Abfälle, die kleine Eisenkörper von keilähnlicher Form mit besonders ausgesprochen geradlinig verlaufenden scharfen Kanten darstellen, sind in so grossen Mengen vorhanden, dass die regelrecht Verwendung für Strahlgebläse zum Reinigen von Gussstücken wirtschaftlich durchaus möglich ist, zumal die Abfälle sonst nur als Schrott verwendbar und billig zu haben sind. Besonders bemerkenswert ist auch, dass bei Verwendung dieser aus Abfall sich ergebenden Eisenkörperchen eine Beschädigung des Gebläses und der Leitungen nicht festzustellen war.

   Wegen ihrer ausgeprägten Form mit deutlichen scharfen Kanten ergeben sie nicht nur eine ergiebige, sondern auch eine sehr gleichmässige Putzwirkung, auf die man sich unter allen Umständen unter sonst gleichen Bedingungen verlassen kann. Unterstützt wird diese Wirkung zweifelsohne dadurch, dass diese Nagelabfälle, soweit sie von Nägeln derselben Sorte und Grösse herrühren, auch durchweg gleich gross und gleich geformt sind, wenn man von einigen Nebenabfällen absieht. Weiterhin kann man je nach dem Bedarfsfall die Grösse der Schleuderkörper auch verschieden wählen, da die Abfälle von verschieden grossen Nägeln auch wiederum verschieden gross, aber unter sich wieder gleich sind.

   Gegenüber irgendwelchem Stahlschrott wirken sich also einerseits die besonders klar und gleichmässig ausgebildeten geradlinigen Kanten nebst Spitzen und anderseits die gleichmässige Form der Nagelabfälle günstig aus. Es ist ferner bemerkenswert, dass die Nagelabfälle infolge ihrer zwar scharfkantigen, aber sonst durchaus geschlossenen und durchwegs gleichmässigen Form in der Verwendung als   Strahl-oder Sehleuderkörper   besonders dauerhaft sich erweisen, als sich im Dauerbetrieb billiger, nicht nur als Sand, sondern auch als sonstige Stahlabfälle stellen. Gegenüber den letzteren ist auch noch auf folgendes hinzuweisen.

   In dem Schrifttum, das sich mit der Verwendung von Stahlschrott befasst, wird gesagt, in Amerika, wo sich der Sand wegen des zu langen Bezugsweges am Verwendungsort sehr teuer stellen würde, sei es wirtschaftlicher, den an sich wesentlich teuren Stahlschrott zu verwenden, weil er sich weniger abnutze. Weiter wird gesagt, da das spezifische Gewicht des Stahlschrottes etwa das fünffache des Quarzsandes betrage, müsse im allgemeinen mit höheren Drücken gearbeitet werden, um eine Geschwindigkeit der Schrottkörner zu erzielen, die zu einer genügenden Putzleistung ausreiche. Demgegenüber können die Drahtstiftabfälle mit demselben Gebläsedruck wie   sonst der Sand gegen die Putzstücke geschleudert werden, so dass also die Betriebskosten nicht etwa durch Druekerhöhung grösser als bei der Verwendung von Sand werden.

   Das ist ausgeprobt worden.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Offenbar wird die geringere Geschwindigkeit der spezifisch schwereren Nagelabfälle durch die spezifisch bessere Putzwirkung ausgeglichen, die auf die besondere Form und die Gleichmässigkeit der Nagelabfälle   zurÜckzuführen   ist. 



   In der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 Drahtstifte, an deren Spitzen noch Flügel a sitzen. Die Entfernung dieser Flügel geschieht vorzugsweise in rotierenden Trommeln (Rommeltrommeln). Die abgesprengten Flügel ergeben die für die Verwendung beim Putzen der Gussstücke benutzten scharfkantigen   Eisenkörperchen.   In starker Vergrösserung ist ein solcher Eisenkörper durch die Fig. 3,4 und 5 in drei verschiedenen Ansichten wiedergegeben. Je nach der Grösse der Drahtstifte sind auch die Flügel a natürlich verschieden gross.

   Die   Eisenkörperchen   lassen sich auch in verschiedenen Grössen zum Putzen der Gussstücke verwenden, wobei zweckmässig je nach der Grösse ein Unterschied bei der Anwendung insofern gemacht wird, als die kleineren Körperchen für solche Gussstücke, die in der Sandstrahlgebläsemaschine Platz haben, die gröberen aber im Freistrahlgebläse, benutzt werden, bei denen sie frei in den Luftstrom herabfallen (Schwerkraftsystem, im Gegensatz zu dem aber auch verwendbaren Drucksystem oder Saugsystem). 



   Das Verfahren lässt sich aber nicht nur zum Putzen von Gussstücken, sondern auch zum Putzen und Bearbeiten beliebiger anderer Gegenstände und Flächen verwenden, die auch aus anderem Metall oder   auch ans Stein, Holz   od. dgl. gebildet sein können (Hausfassaden, Brücken, Eisenkonstruktionen od. dgl.).

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 EMI2.2
AT144333D 1934-03-06 1935-03-06 Bearbeitung von Flächen durch Sandstrahlgebläse. AT144333B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE144333X 1934-03-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT144333B true AT144333B (de) 1936-01-10

Family

ID=5670165

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT144333D AT144333B (de) 1934-03-06 1935-03-06 Bearbeitung von Flächen durch Sandstrahlgebläse.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT144333B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT144333B (de) Bearbeitung von Flächen durch Sandstrahlgebläse.
DE3505675A1 (de) Verfahren zum abtragen von oberflaechen
DE604737C (de) Blasvorrichtung zum Aufschleudern eines Gemisches von Druckluft, Sand und Wasser
DE916636C (de) Verfahren zur Auflockerung von Boden- und Filterschichten zwecks Erhoehung ihrer Durchlaessigkeit
DE685138C (de) Putzen von Werkstuecken mittels Schleudergutes
DE805355C (de) Sandstrahlgeblaese zum Reinigen, Entzundern und Entrosten von Werkstuecken aller Art
DE1043223B (de) Duesenrohrtrockner fuer spezifisch leichtes Gut, z. B. Holzspaene
DE619105C (de) Streukoerper in Strahlgeblaesen
DE556257C (de) Ventilatorfluegelrad fuer die Foerderung von feinkoernigem Gut
DE616382C (de) Verfahren zur Beseitigung fester Krusten, wie Kesselstein usw
DE717434C (de) Sichtvorrichtung fuer feinkoernige Kohlen und sonstige Stoffe
DE503485C (de) Duese fuer Sandstrahlgeblaese
DE512009C (de) Abschabevorrichtung fuer Wandanstriche mit rotierender Buerstenwalze
DE508593C (de) Transportable Vorrichtung zur Entlueftung von Stechbecken
DE513264C (de) Trockenvorrichtung fuer Sand
DE513409C (de) Drehrohrofen zur Herstellung von Schmelzzement
DE488124C (de) Vorrichtung zum Aufbereiten von Formsand, bei der der fein verteilte Sand durch einen innerhalb einer umlaufenden Trommel erzeugten Wasserschleier hindurchgeworfen und darauf in der Trommel durchmischt wird
DE951477C (de) Vorrichtung zum Verputzen von Waenden, Decken usw. durch Aufspritzen von Moertel
DE440723C (de) Neuerung an den Zerkleinerungswalzen von Duengerstreumaschinen
AT113013B (de) Wirbelmühle.
AT16797B (de) Verfahren zur Befreiung der Dampfkessel von Kesselstein und zur Verhütung der Kesselsteinbildung.
DE670957C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung und Aufbereitung von Kies
AT158560B (de) Preßwalze an Papiermaschinen.
DE877125C (de) Vorrichtung zum Engobieren
CH374085A (de) Schaufel für Dampfturbine, Gasturbine oder Verdichter