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Vorrichtung zum Registrieren des Verlaufes, Standes und Ergebnisses von Kartenspielen.
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und Merkzeiehensätze für den Vermerk der Gutpunkte jedes einzelnen Spieles bzw. einer Folge solcher vorgesehen sind. Nächst jeder Ziffer eines Satzes ist eine Lochung in der Unterlage untergebracht, und je nach der Anzahl der gewonnenen Gutpunkte eines Einzelspieles wird ein Einsteckstift aus der von ihm früher eingenommenen Lochung herausgezogen und in jene eingesteckt, welche der neuen Gutpunktzahl entspricht. Die Ergebnisse einer abgeschlossenen Folge von Einzelspielen werden an den Merkzeichen- sätzen aufgezeichnet, die z. B. aus verschiebbaren Kugeln bestehen, von denen jede einer gewonnenen Spielfolge entspricht.
Diese Art von Vorrichtungen hat aber den Übelstand, dass leicht Fehlvermerkungen vorgenommen werden können, ferner dass eine Nachprüfung der Vermerke vorangegangener Spiele späterhin nicht mehr durchführbar ist. Wird nämlich der Einsteckstift ohne sorgfältige Feststellung seiner früheren Lage herausgezogen, so besteht Unsicherheit, wohin er neuerlich einzustecken ist, und damit ist der Anlass zu Meinungsverschiedenheiten gegeben. Nach zwei oder mehreren gewonnenen Spielen ist eine Feststellung, wie viele Gutpunkte jedes Einzelspiel brachte, nicht mehr möglich, weil der Einsteekstift nur den jeweiligen Stand anzugeben vermag.
Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung ist behufs Behebung dieses Mangels und Ersichtlich-
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leichteren Auffindung der jeweils zu betätigenden Klappe. Zweckmässig steht der freie Rand jeder Klappe in der Ziffernabdeckstellung etwas über den Rand der Unterlage a vor, um das Anfassen zu erleichtern.
In ganz wesensgleicher Art sind am oberen Rande der Unterlage zwei mittels Klappen d abdeekbare Sätze von Marken untergebracht, die beispielsweise aus einer Kreisfigur e bestehen. Je einer dieser Sätze von Marken ist einem der Spieler zugeordnet und dient zur Registrierung des Erfolges einer Spielserie. In der dargestellten Vorrichtung besteht jeder Satz aus sieben Marken ; die letzte Marke ist als Ziffer 7 ausgebildet, zu der hin, von links angefangen, die Registrierung beginnt, um sich dann zurück- zuwenden, wenn mehr als sieben Spielserien zugunsten des einen Spielers ausgegangen sind.
Sind weitere Erfolge diesem Spieler zu verbuchen, so bleibt die der Ziffer 7 zugeordnete Klappe offen, so dass die Ziffer 7 ersichtlich bleibt und anzeigt, dass bereits ein Gutwert von sieben besteht, dem die folgenden Gutwerte-ersichtlich an den freigegebenen Kreismarken-zuzuzählen sind.
Die Handhabung und der Gebrauch der Vorrichtung sind folgende : Angenommen, die Partei "rot"habe ein Spiel absolviert und erhält dafür zwei Gutpunkte. Es wird die aussen mit 2 bezeichnete
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wodurch die darunter befindliche Ziffer 2 aufseheint. Das nächste Spiel brächte derselben Partei drei Gutpunkte ; diese sind den ersten zuzuzählen, daher ist die Klappe 5 umzulegen.
Das nächste Spiel fiele zugunsten der Partei"weiss"mit einem Gutpunkt aus ; es wird also die Klappe 1 des der Partei"weiss"
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punkte erreicht, so wird ihr durch Umlegen der ersten Klappe d des ihr zugeordneten Markensatzes am oberen Rande der Unterlage der Erfolg der Spielserie registriert, und sodann werden sämtliche Klappen c der Ziffernsätze zugeklappt, so dass alle Ziffern verdeckt sind. Die neue Spielserie kann alsdann beginnen und ihr Erfolg wird wie früher auf einem der Markensätze verzeichnet.
Solange die Ziffernklappen umgelegt, sind, kann der Verlauf der Spiele bzw. die dabei gewonnene. Gutpunktzahl auch nachträglich festgestellt und kontrolliert werden, was einen weiteren Vorteil der Vorrichtung bedeutet.