CH135248A - Als Gesellschaftsspiel dienendes Friedens- und Völkerbundsspiel. - Google Patents

Als Gesellschaftsspiel dienendes Friedens- und Völkerbundsspiel.

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CH135248A
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CH
Switzerland
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cards
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Buehler Annie
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Buehler Annie
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F3/00Board games; Raffle games
    • A63F3/04Geographical or like games ; Educational games
    • A63F3/0434Geographical games
    • A63F2003/0436Flags

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description


  Als Gesellschaftsspiel dienendes Friedens- und     Völkerbundsspiel.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein als Gesellschaftsspiel dienendes Friedens  und     Völkerbundsspiel,    welches eine Spiel  feldkarte besitzt, die in der Mitte ein in  Feldern eingeteiltes Friedensbild hat und  um dieses herum angeordnete, teils Kriegs  bilder, teils Friedensbilder darstellende Rand  bilder. Zu dem Gesellschaftsspiel gehört  ferner eine Serie Kriegskarten und eine Serie  Friedenskarten, sowie eine Serie Waffenkarten.  Diese garten dienen zum Bedecken der Bilder  der     Spielfeldkarte    nach einer Spielregel.

    Ferner besitzt das Spiel eine verlustbringende       Hauptkriegskarte    und eine     gewinnbringende          Hauptfriedenskarte,    sowie Fähnlein in Na  tionalfarben, Blöcke zum Aufstellen der  Fähnlein, Spielmarken und einen Würfel.  



  Die beiliegende Zeichnung dient zur Er  läuterung des Gegenstandes der Erfindung  und zeigt ein Ausführungsbeispiel desselben.  



  Es ist 1 eine     Spielfeldkarte,    welche in  der Mitte ein Friedensbild 2 hat, das in  Felder eingeteilt ist. Um dieses Friedensbild    2 liegen Randbilder, von welchen die Bilder 3  Friedensbilder sind und die Bilder 4     Kriegs-          gretielbilder.    Zu dem Spiel gehört eine Serie  von     sechszehn    Kriegskarten 5, welche mit den  Krieg verurteilenden Versen versehen sind.  Ferner gehört zum Spiel eine     Serievon        sechszehn     Friedenskarten 6, welche mit den Frieden  lobenden Versen versehen sind. Weiter gehört  zum Spiel eine Serie von zwölf Stück Waffen  karten 7, welche Bilder von Kriegswaffen zeigen.

    Zum Spiel gehört weiter eine verlustbringende       Hauptkriegskarte    8 mit dem     Aufdruck        Bellum     und eine gewinnbringende     Hauptfriedenskarte     9 mit dem Aufdruck Pax. Das Spiel besitzt  ferner fünfunddreissig Fähnlein 10 in National  farben, einzelne Länder repräsentierend, eine  Anzahl verschiedenfarbiger Korkblöcke 11  zum Aufstecken der Fähnlein, Spielmarken 12  mit einem Beutel 13 und einem Würfel 14  mit beispielsweise den Flächenbezeichnungen  Pax,     Bellum,    Locarno, Genf, Haag,     Rotkreuz.     



  Es können. zwei oder mehr Spieler, bis  zu zwölf, an dem Spiel teilnehmen. Die  Spielregel ist folgende      Es wird unter den Mitspielenden ein  Spielleiter gewählt, welcher die     Spielfeldkarte     auflegt und die zwölf Felder des grossen  Friedensbildes 2 mit den zwölf     Waffenkarten     7 bedeckt, indem auf jedes Feld eine Waffen  karte mit dem Bild nach oben gelegt wird.  Die     Fähnlein,    die übrigen Karten, die Kasse,  die Korkblöcke 11 und der Würfel 14 stehen  unter der Verwaltung des Spielleiters. Er  übergibt jedem Mitspielenden einen Block 11.

    Dann verteilt er unter den Mitspielenden zu  gleichen Teilen Spielmarken, behält aber  einen Teil derselben als Hauptkasse     zurück.     Alsdann mischt er alle übrigen Karten gut  durcheinander und verteilt sie zu gleichen  Teilen an die Mitspielenden, und das Spiel  kann beginnen. Das Ziel des Spiels ist, die       Waffenkarten    7, welche das Friedensbild 2'  verdecken, gemäss Spielregel zu verdrängen  und dadurch dem Frieden zum Siege zu  verhelfen. Auf diese Weise lernt man die  Vorzüge des Friedens und die Nachteile des  Krieges durch Ablesen der Verse, die auf  den Karten gedruckt sind, und die stets laut  vorgelesen werden müssen. Gleichzeitig lernen  die Spieler auch die Farben der Nationen  durch die Fähnlein 10 kennen und werden  dadurch angeregt, international zu denken.  



       Jeder    Mitspielende hält die ihm zugeteilten  Karten übersichtlich geordnet in seiner Hand,  jedoch so, dass er sie allein sehen kann.  Wer die Karte 9 in seinem Spiel vorfindet,  muss dies melden, und legt diese Karte 9  offen vor sich auf den Tisch. Er erhält von  dem Spielleiter drei Fähnlein, die er auf  seinen Block 11 steckt und drei Spielmarken  12 aus dem Beutel 13, und hat das Recht  eine     Waffenkarte    7 vom Friedensfeld 2 weg  zunehmen und damit ein     Kriegsgreuelbild    4  teilweise zu decken, wobei er die     Bildfläche     nach unten legt. Dies wiederholt sich immer  wieder für den Spieler, der das Glück hat,  die     Paxfläche    des Würfels zu würfeln.

   Die  vier     Kriegsgreuelbilder    4 sind stets nur mit  je drei Waffenkarten 7 zu decken, und hat  dies der Reihe nach zu geschehen. Man kann  also erst, wenn ein     Kriegsgreuelbild    4 mit  drei     Waffenkarten    7 bedeckt ist, anfangen,    das zweite     Kriegsgreuelbild    4 zu decken.  Zum Schluss müssen alle vier Kriegsgreuel  bilder 4 mit je drei Waffenkarten 7, Bild  seite nach unten, bedeckt sein, damit dadurch  das vollkommen von Kriegsepisoden befreite  Friedensbild 2 zum Vorschein kommt, in  dessen Mitte der mit Fähnlein des Gewinners  besteckte Block 11 aufgesteckt wird und  den Sieg verkündet.  



  Derjenige, der die     Paxkarte    9 gemeldet und  seinen Lohn erhalten hat, beginnt zu würfeln.  Würfelt er nun eine der vier mit Locarno,  Genf, Haag und     Rotkreuz    bezeichneten  Flächen, so wendet er sich an seinen Nach  bar zur Rechten, indem er zu diesem sagt:  ,,Ich verachte den Krieg". Dann darf er ihm  aus seinem Spiele eine Kriegskarte 5 über  reichen, indem er den Vers, der auf der  zu überreichenden Kriegskarte 5 steht, laut  vorliest; dann wendet er sich wieder an  denselben Nachbar, und sagt: "Ich wünsche  den Frieden". Dieser Nachbar hat nun die  Pflicht, diesem Wunsche zu entsprechen und  übergibt dem Bittsteller aus seinem Spiele  eine Friedenskarte 6.

   Der Bittsteller liest  nun auch den aufgedruckten Vers auf dieser  Friedenskarte 6 laut vor, legt diese unter  die     Paxkarte    9 und erhält vom Spielleiter  dafür ein weiteres Fähnlein und eine Spiel  marke aus der Kasse. Der Nachbar rechts  spielt nun weiter, indem er würfelt. Würfelt  er nun zum Beispiel wieder eine der oben  genannten Flächen, so wiederholt sieh das  gleiche Spiel. Würfelt ein Spieler Pax, so  wandert die     Paxkarte    9 samt dem bei ihr  abgelegten Block der Friedenskarten 6 zu  ihm, er erhält drei Fähnlein 10, drei Spiel  marken 12, darf wieder eine Waffenkarte 7  abheben, und ein     @        Kriegsgreuelbild    4 damit  decken, worauf sein rechter Nachbar weiter  spielt.  



  Würfelt aber ein Spieler     Bellum,    so darf  derjenige, welcher in seinem Spiele die     Bel-          lumkarte    8 besitzt, und welche er geheim  gehalten hat, diese an denjenigen, welcher       Bellum    gewürfelt hat, geben. Letzterer gibt  dem Spielleiter ein Fähnlein 10 zurück und  zahlt eine Spielmarke 12 in die Kasse. Ex      mass dann unter die     Bellumkarte    $ unter  Verlesung des Verses eine Kriegskarte     ä        aus     seinem Spiel legen.

   Von nun an, das heisst  sobald die     Bellumkarte    8 aufgelegt ist, müssen  alle Kriegskarten 5     genau    wie bei der Pax  karte 9 unter die     Beliumkarte    8 gelegt  werden. Auch diese ändert, wie die     Paxkarte     9, den     Besitzei,    sobald er unglücklich     Bellum     gewürfelt hat, worauf er die Busse wie er  wähnt zu zahlen hat.  



  Es kann aber auch vorkommen, dass ein  Mitspieler den Wunsch eines Bittstellers um  eine Friedenskarte 6 nicht erfüllen kann,  weil er in seinem Spiele nur noch Kriegs  karten 5 hat. Alsdann muss er an den Bitt  steller ein Fähnlein 10 abtreten und eine  Spielmarke 12 zahlen. Und der     Bellumkarten-          block    wandert zu diesem.  



  Kommt es aber umgekehrt vor, dass einer  dem Bittsteller keine Kriegskarte 5 für den       Bellumblock    geben kann, weil er nur Frie  denskarten 6 hat, so erhält dieser Besitzer  die gleiche Belohnung, wie wenn er Pax  gewürfelt hätte, also drei Fähnlein, drei  Spielmarken, Abdecken der     Waffenkare    und  Auflegen derselben auf ein     Kriegsgreuelbild     und Besitz des     Paxkartenblockes.    Wer Be  sitzer des     Bellumkartenblockes    ist, darf erst  dann wieder würfeln, wenn ein anderer in  diesen unliebsamen Besitz kommt.  



  Das Spiel ist beendet, wenn alle Fähnlein  verbraucht und damit auch alle     Waffenkarten       5 vom Bild 2 abgedeckt und die vier Kriegs  greuelbilder 4 bedeckt sind. Wer die meisten  Fähnlein auf     seinem    Block stecken hat, ist  der Gewinner und darf als solcher die     Kasse     in Empfang nehmen. Im folgenden Spiel ist  er der Spielleiter. Er stellt seinen Block in  die litte der     Spielfeldkarte    und die übrigen  Blöcke 11 mit den Fähnlein gruppiert man  am Aussenrand der     Spielfeldkarte    1 herum,  damit ein hübsches     Schlussbild    erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Als Gesellschaftsspiel dienendes Friedens und Völkerbundsspiel, gekennzeichnet durch eine Spielfeldkarte, welche ein in Felder ein geteiltes Friedensbild in der Mitte hat und uni dieses herum angeordnete, teils Kriegs bilder, teils Friedensbilder darstellende Rand bilder;
    ferner gekennzeichnet durch eine Serie Kriegskarten, eine Serie Friedenskarten und eine Serie Waffenkarten zum Bedecken der Bilder der Spielfeldkarte nach einer Spielregel, weiter gekennzeichnet durch eine verlustbringende Hauptkriegskarte und eine gewinnbringende Hauptfriedenskarte, sowie Fähnlein in Nationalfarben, Blöcke zum Auf stellen derselben, Spielmarken und einen Würfel.
CH135248D 1928-08-10 1928-08-10 Als Gesellschaftsspiel dienendes Friedens- und Völkerbundsspiel. CH135248A (de)

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CH135248D CH135248A (de) 1928-08-10 1928-08-10 Als Gesellschaftsspiel dienendes Friedens- und Völkerbundsspiel.

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